Mit Leidenschaft und Moral zum Sieg

Was für ein Match am Kirchweihsamstag in Geldersheim, mit einem Wellental der Gefühle: Nach 8 Min. 0:2 hinten, dann Spiel gedreht und 4:2 vorne, u.a. durch zwei Marius-Mergenthal-Treffern und der ersten Torvorlage von Luisa Jaitl und zuletzt nochmal zittern nach dem Anschlusstor des FV Nieder-/Oberwerrn zum 3:4 ! Doch Keeper Lukas Manger hielt seinen Kasten auf dem kleinen Nebenplatz in den letzten Minuten sauber, sodass der verpasste Sieg aus dem Vorspiel nachgeholt werden konnte. Aber was war denn da anfangs los ? Erst vergeigte Luca Jaitl nach 75 Sek. die mögliche SG-Führung und nur kurz darauf ging der FV durch Bude mit 1:0 in Führung. Dem nicht genug, erhöhte Nouri nach einem SG-Stellungsfehler, nach 8 Min. auf 2:0. Trotzdem hatten die Fans das Gefühl, da geht noch was und tatsächlich erzielte Marius nach Doppelpass mit Schwipp-Schwager „Jay“ den Anschlusstreffer nach 14 Minuten. Jetzt war die SG wieder im Spiel und mit einer Energie-Leistung erzielte Julian Amthor das 2:2: dabei lies er gleich mehrere Gegenspieler einfach „stehen“ und vollendete aus halbrechter Position ins „lange Eck“ – fantastisch. Nochmal Marius traf kurz vor der Pause per Eckstoß die Latte – da fehlte nicht viel. Doch auch nach der Pause zeigten die Amthor-Mannen Power: die eingewechselte Luisa Jaitl passte auf Marius und dieser donnerte die Kugel unhaltbar für Goalie Krebs nach 51 Min. unter die Latte: 3:2. Natürlich durfte auch ein Treffer von Torjäger Julian Brändlein nicht fehlen, diesmal per Freistoss in der 69. Min. zum 4:2, zu seinem insgesamt 17. Saison-Tor. Doch der FV steckte nicht auf und kam mit einen Sonntagsschuss am Samstag, volley aus 25 Meter, auf 3:4 nach 80 Min. ran. Doch wie eingangs erwähnt, hielt Goalie Manger in den letzten Minuten den Dreier mit einigen guten Paraden fest. Überhaupt: die gesamte Mannschaft kämpfte leidenschaftlich auf dem schweren Geläuf und verdiente sich den Sieg durch Einsatz und Moral. Auch wenn die Torflut an Gegentoren nicht wie gewünscht gestoppt werden konnte, stehen nun 22 Punkte zu Buche und Platz 9 im Ranking – so kann`s weitergehen.

Die SG schlägt sich selbst ...

1:4 beim SV Schwanfeld - eine klare Sache ? Könnte man meinen. Bei genaueren Betrachten müsste das Ergebnis - vielleicht nicht in dieser Höhe - andersrum lauten ... wäre da nicht wiederholt diese individuelle Fehlerquote und diesmal kam noch eine mangelnde Chancenverwertung hinzu - ein gebrauchter Sonntag, für die Amthor/Lechner-Elf und den Fans, die den weiten Weg nach Schwanfeld antraten. Die 1. Halbzeit war schlechtweg - von beiden Mannschaften - zum vergessen. Null Torchancen auf beiden Seiten und trotzdem 1:0 für die Wächter-Elf. Warum ? Eine eher harmlose Flanke segelte nach 41 Min. in den Sechzehner und Markus Goller verwertete zur Führung, wobei ein krasser Stellungsfehler seines SG-Gegenspielers vorausging. Die Coaches stellten in der Halbzeit um - Julian Amthor ging von rechts hinten ins Mittelfeld - und schon sah man eine ganz andere Elf. Nach einer blitzsauberen Flanke von Luca Jaitl war Julian Brändlein am "langen Pfosten" zur Stelle und netzte nach 52 Min. zum 1:1 ein. Nur zwei Zeigerumdrehungen später, war "Jay" erneut durch, doch sein Abschluß landete am Pfosten. Bis zur Minute 70 gab es weitere Hochkaräter, die knapp ihr Ziel verfehlten, was sich am Ende rächen sollte. Hier ein Ausschnitt an Chancen:  Luca Jaitl vom 16er - Keeper hält; nochmal "Jay" allein vorm Goalie - vorbei und auch Marius Mergenthal hatte kurz danach, fast gleiche Situation, kein Zielwasser am Fuß. Da hätte man "den Sack zumachen können/müssen"! Doch es kam wie es kommen musste: der Gastgeber bekam nach 75 Min. "die zweite Luft" und profitierte in der 84. Min. von einem komplett unnötigen Foulspiel im 16er. Den fälligen Elfer verwandelte D. Ludwig sicher zum 2:1. Nur 1 Min. später lies man sich im 16er den Ball "abluchsen" und erneut M. Goller verwandelte - nicht unhaltbar - zum 3:1. Über das 4:1 in der 90. Min. hüllen wir besser "den Mantel des Schweigens" - nur soviel: ein individueller Fehler ... Letztendlich: die Tabelle lügt nicht: bei 40 Gegentreffern (2,7 pro Spiel, drittschwächste Defensive) ist man nicht mehr weit weg vom Relegationsplatz - genau 2 Punkte. Es wird langsam eng !

Die SG hätte der Kirchweih-Verderber sein können ...

... wären da nicht die individuellen Fehler ! 4:2 hieß es am Ende für den Tabellenzweiten SG Zeuzleben/Stettbach, wobei drei der vier Treffer vermeidbar waren. Aber klar, ohne Fehler gäbe es keine Tore. So reichte es, trotz einer couragierten Leistung, zu keinem Punkt. Vielleicht wäre alles anders gekommen, hätte Luca Jaitl nach zwei Minuten freistehend die Kugel versenkt, statt knapp daneben zu schießen. Schon im Gegenzug wurde das bestraft: ein eher harmloser 18-Meter-Schuss von Torjäger Alexander Herchet, der ansonsten sehr unauffällig agierte, brachte das 1:0, als Keeper Lukas Manger scheinbar noch nicht warm geschossen war. Die SG zeigte sich nicht geschockt und hatte nach 20 Min. durch "Jay" Brändlein die Chance auszugleichen. Doch Keeper Pfeuffer reagierte prächtig, was Referee Seidling wohl anders sah und "Abstoss" gab. Das Veto von Patrick Amthor brachte ihm "gelb" ein, mit Folgen, denn nach einem Foulspiel kurz danach, flog der SG-Fünfer 10 Minuten vom Platz. Zeuzleben hatte in der Folge etwas mehr vom Spiel und eine Kopfballchance durch Fabian Benkert, die Goalie Manger toll parierte. Wieder zu Elft dann das 1:1 in der 37. Min.: Marius Mergenthal brachte seinen Gegenspieler unter Druck, schnappte sich die Kugel, spielte nach einen aus und versenkte das Leder aus 16 Meter, langes Eck, zum nicht unverdienten Ausgleich - eine feine Einzelleistung. Doch wie gewonnen so zerronnen: zwei  Zeigerumdrehungen später segelte ein Freistoss in den SG-Strafraum, der gefühlt 3 Minuten in der Luft war und auf dem Kopf von Fabian Benkert landete, der sich diese Chance natürlich nicht entgehen lies: 2:1. Wo war da bitte die Abwehr ?

Nach der Pause hielt Keeper Manger seine SG mit einigen Paraden im Spiel, aber auch Marius Mergenthal hatte nach 65 Min. die Möglichkeit auszugleichen. Das Tor machte dann jedoch der Gastgeber in der 74. Min.: nach einem feinen Doppelpass mit Fabian Benkert erzielte Sven Herrmann mit seinem 1. Saisontor per Pike das 3:1. Doch die SG gab nicht auf und hatte ab der 84. Min. noch drei "100%ige": erst klatschte Julian Amthor`s 19-Meter-Kracher an den Pfosten, dass man es noch in Werneck hörte, dann hat Daniel Jakob seinen Kopfball aus kurzer Distanz zu hoch angesetzt, bis dann endlich in der 89. Min. "Jay" Brändlein zum 3:2 traf, als er einen abgewehrten Ball ins leere Tor bugsierte. Das finale Ergebnis gehörte jedoch der Benkert-Elf, als Noah Dobler mit dem Schlußpfiff, nach zu kurzer Faustabwehr, auch sein erstes Tor zum 4:2 erzielte. Will man was Positives aus der Niederlage ziehen, dann dies, dass man nie aufgab und über weite Strecken auf Augenhöhe mit dem Spitzenteam war, mit dem Unterschied, dass sich die Heimelf weniger Fehler leistete, trotz der Kirchweih-Feierlichkeiten.

Die SG poliert ihre Auswärtsbilanz auf

Die SG-Jungs haben die Kirchweih-Party gut verkraftet ! Mit 3:1 wurde Gastgeber Poppenhausen/Kronungen verdient besiegt und so konnte sich die Amthor/Lechner-Elf vorerst auf Platz 7 verbessern und die Auswärtsbilanz puschen. Vor allem das Pärchen Brändlein/Mergenthal glänzte. Nicht nur das die Freundinnen Schwestern sind, nein, auch die beiden Jungs auf dem Feld harmonierten speziell bei den Toren prächtig. Doch zunächst schaffte es die SG nicht, Torgefahr zu entwickeln; da war der Gastgeber in der Anfangsphase zumindest etwas gefährlicher. So mußte man nach 20 Min. das 0:1 hinnehmen, welches aus einer ganzen Reihe von Fehlern entstand. Doch die SG war gnadenlos effektiv: in der 32. Min. flankte Marius Mergenthal auf Julian Brändlein, der sich den "schwierigen" Ball elegant zurecht legte und quasi aus dem Stand, mit dem ersten SG-Torschuß, 18 Meter, die Kugel ins Netz jagte - 1:1. Jetzt war die SG im Spiel und erneut war es Marius der 5 Min. später eine diesmal maßgerechte Flanke schlug und "Jay" als Abnehmer fand, der das Leder direkt, aus 5 Meter, in die Maschen setzte. Noch vor der Pause hatte Julian Amthor die Chance zu erhöhen, doch sein Abschluß ging über den Kasten.

Nach dem Wechsel wog das Spiel hin und her, mit den besseren Chancen für die SG. Und "Jay" hätte sein Torekonto weiter aufbessern können, fand jedoch zweimal in aussichtsreiser Position in Keeper Marco Eck seinen Meister.  Und weil das eigene Toreschießen scheinbar nicht mehr von Erfolg gekrönt war, traf Marius nach 84 Min. zum vorentscheidenen 3:1, aufgelegt von .... natürlich "Jay". Die letzte Chance oblag dann der Heimelf, doch landete die Pille am Außennetz. Auf Grund der Mehrzahl an Tormöglichkeiten war der Sieg verdient, aber auch, weil die Defensive leidenschaftlich verteidigte und wenig zulies. Und mit nun 19 Punkten hat die SG ein kleines, aber feines Polster zu den unteren Tabellenplätzen.

Die SG holt sich den Dreier

4:3 hieß es letztendlich zu Gunsten der SG und dadurch konnte der Gast aus Schnackenwerth in der Tabelle überholt werden. Allerdings wurde es in den letzten Minuten nochmal unnötig spannend, lag die Amthor/Lechner-Elf nach 60 Min. doch bereits mit 3:0 vorne. Überhaupt war es ein kurioses Spiel, mit einer roten Karte, zwei 10-Min.-Strafen und 6 gelben Karten. Ja, es ging zur Sache und das Match war von Anfang an auf Temperatur. Allerdings hatte der Gast anfangs die besseren Chancen und SG-Keeper Manuel Fuß hielt sein Team mit tollen Paraden, vor allem mehrfach im 1-gegen-1, im Spiel. Aber auch die SG hatte ihre Möglichkeiten durch Fabian Korte (Keeper wehrt zur Ecke ab) oder Julian Brändlein (drüber). Letzterer war es dann wiedermal, der nach einer maßgerechten Flanke von Patrick Amthor einen perfekten Kopfball gegen die Laufrichtung des Torwarts zum 1:0 nach 31 Min. einnetzte. Optimal ging es nach der Pause weiter, als ein Pass von Fabian Korte über Umwege bei "Jay" landete und dieser sich die Chance zum 2:0 nicht nehmen lies. 10 Min. später konnte Goalie Patrick Wenz "Jay" nur per Notbremse außerhalb des Sechzehner stoppen, sodass die rote Karte die logische Konsequent war.  Den fälligen Freistoss verwandelte Fabian Korte aus 18 Meter zum 3:0. Zudem musste Jan Rumpel noch mit einer 10-Min.-Zeitstrafe vom Platz, sodass bei 9 gegen 11 eigentlich doch alles klar war ... aber man hatte zum einen nicht mit dem eingewechselten Ex-Landesliga-Spieler Yannik Saal gerechnet und auch nicht damit, dass sich Jan Blesch dito die 10-Min.-Strafe abholte. So verkürzte der SV-Spielertrainer nach 63 Min. per Freistoss aus gut 30 Meter zum 1:3. Doch erneut "Jay" mit seinem Tor Nr. 3 (jetzt insges. 12 Treffer und Nr. 1 in der Liga), wiederum per Kopf, nach Freistoss Fabian Korte, stellte in der  70. Min. den alten Abstand wieder her. Der Gast gab jedoch nicht auf und kam erneut durch Saal per Kopf nach einem Eckball auf 2:4 nach 75 Min. heran. Das SG-Abwehrverhalten war weiter suboptimal und gipfelte in der Entstehung zum 3:4 nach 93 Min.: Keeper Manu Fuss spielte einen Abstoß seinem Kumpel Daniel Jakob zu, der so verdutzt war, dass er den Angreifer foulen musste und dadurch erneut Saal mit seinem 3. Tor den fälligen Elfer verwandelte. Eine Minute später pfiff der nicht immer sattelfest Referee Dominic Hofmann die Partie ab - durchatmen hies es bei der SG, hatte man sich doch wiedermal durch Standards in die Bredouille bringen lassen. Aber: nochmal gut gegangen !!!

Standards entscheiden das Spiel für Ettleben

Das Ergebnis war eindeutig: 0:4 verlor die SG beim Tabellendritten TSV Ettleben/Werneck. Den Spielverlauf spiegelt das - ähnlich wie in Waigo - nicht wieder. Denn von den Spielanteilen her war das Amthor/Lechner-Team fast auf Augenhöhe; weitaus effizienter war allerdings der Gastgeber.  Drei der vier Treffer fielen auf Standards: 1:0 nach 9 Min. - Freistoss, Kopfball, Tor. Der Schütze: Maxi Mosandl, mind. 1,90 m groß, stand sträflich alleine ... 2:0 in der 31.  Min.: ein (unnötiger) Eckball wurde per Kopf eines SG-Spielers verlängert, direkt zu Nico Weiß, der nur noch einschieben musste. Dazwischen hatte die SG die ein oder andere Halbchance. Als dann Julian Brändlein nach 44 Min. durch die komplette Abwehr marschierte und Gästekeeper Jens Dotzel auch noch umkurvte, schien der Anschlusstreffer nur noch Formsache - doch Felix Martin "kratzte" die Kugel von der Linie. Die erste erwähnenswerte Szene nach der Pause geschah in der 68. Minu: erneut war "Jay" im Mittelpunkt, als die Kugel - etwas überraschend - bei ihm landete, sein Abschluß aus 8 Meter jedoch drüber ging. In der 76. Min. - wir kennen das schon - erneut ein TSV-Freistoss; diesmal zwar abgewehrt, doch der "zweite Ball" wurde fein rein gelupft und Linus Geyer machte "seine" Bude zum 3:0. Das 4:0 zwei Minuten später durch Lenard Geyer war zwar ärgerlich, aber eh schon "wurscht". Und nichtmal der Ehrentreffer war der SG vor 150 Zuschauern gegönnt, scheiterte Julian Brändlein doch per Handelfmeter an seinem Kumpel Jens Dotzel; auch den Nachschuß hielt der Ex-SG-Keeper bravourös und heimste sich den frenetischen Beifall der einheimischen Fans ein. Und für "Jay" hat das sicher noch ein Nachspiel ... Resümee: Zwar traf die SG heute auf einen starken Gegner, mit den Bezirksligaerprobten Recken Mosandl, Weeth, Hedrich, Geyer, doch war tatsächlich mehr drin gewesen, ohne individuellen Fehlern und auch vll mit einem breiteren Kader; den nur 2 Spieler(innen) fanden sich auf der SG-Auswechselbank wieder ...

24 Min. Power-Fussball reichten der SG zum Sieg !

Denn da stand es bereits 3:0 für die Amthor/Lechner-Elf und die Spvgg Hambach hatte trotz des Anschlusstreffers zum 1:3 nach 43 Min. das Spiel bereits zu diesem Zeitpunkt verloren. Zu schwach war an diesem Tag die Gegenwehr der Matze-Gerhardt-Elf, um den "Bock nochmal umzustossen". Bezeichnend für das Spiel war, dass es in der 2. Halbzeit kaum Torraumszenen gab, denn die SG wollte nicht mehr um jeden Preis und der Gast konnte nicht mehr ...

Zwar hatte die Spvgg anfangs die erste Torchance, als man seitens der SG - zu Unrecht - auf Abseits plädierte, doch Keeper Lukas Manger reagierte im eins-zu-eins prächtig. Dann kam der SG-Express ins rollen und Torjäger Julian Brändlein profitiertre nach 13 Min. von einem Julian-Amthor-Pass und versenkte die Kugel zum 1:0. 9 Min. später war es Jonas Büttner, der sich auf links durchtankte, sauber nach innen passte und erneut Julian Brändlein zum 2:0 als Abnehmer fand. Nur eine Zeigerumdrehung später erzielte Luca Jaitl - der sein bestes Spiel im SG-Trikot ablieferte - seinen ersten Saisontreffer zum 3:0, per Kopf vorbereitet von Julian Brändlein. Als danach "Jay" noch einen Kopfball, relativ freistehend, über das Gehäuse setzte, wars dann erstmal vorbei mit dem SG-Power-Fußball. Ein Fünkchen Hoffnung keimte beim Gast auf, als Patrick Geißler nach 43 Min. aus 18 Meter gekonnt abzog, die Kugel von Goalie Manger noch an die Latte lenkte, der Abpraller  jedoch  von "Oldie" Markus Ziegler zum Ehrentreffer verwertet wurde. Nach der Pause gabs viel Leerlauf und teilweise wars auch "vogelwild". Bezeichnend, dass das Highlight erst in der 87. Min. stattfand: Luca Jaitl zog auf Linksaußen auf und davon, flankte nach innen, doch die Direktabnahme von "Jay" landete knapp neben dem Gehäuse. Obwohl nun schon längst alles gelaufen war, gab es in den letzten Minuten noch 4 gelbe Karten, was für dieses faire Spiel eigentlich untypisch war. Fazit: ein verdienter Sieg, da auf "Jay" wiedermal Verlass war und die Abwehrrecken Andy Stark, Daniel Jakob und Marcel "Schiene" Groß im Verbund mit Keeper Lukas Manger eine (fast) fehlerfreie Partie ablieferten.

80 Min. Paroli in Waigo

Bis dahin lief (fast) alles nach Plan. Es stand 1:1 und der neutrale Beobachter konnte nicht erkennen, wer hier der Tabellenführer bzw. wer der Tabellen-Elfte ist. Doch dann "leistete" sich die Amthor/Lechner-Elf einen Rückpass auf Keeper Manuel Fuß, der die Kugel nicht unter Kontrolle brachte, einen Pressschlag verursachte, dessen Abpraller bei Luca Jakuboski landete und dieser wenig Mühe hatte, zum 2:1 aus 16 m ins verwaiste Tor einzuschieben. Dass man seitens der SG noch das 1:3 per Direktabnahe auf Flanke von rechts und das 1:4 per Kopf nach Freistoss in den letzten Minuten kassierte, war zwar ärgerlich aber nicht mehr entscheidend. Zuvor war der Gastgeber nach der Pause zwar überlegen, fand aber keine Wege und Mittel, die SG-Abwehr großartig in Bedrängnis zu bringen

Bei Spielbeginn war die SG WTH wacher und ging nach 7. Min. durch Tobias Weisenberger mit 1:0 in Führung. Danach fing sich die SG, spielte munter mit und hatte - jeweils nach Daniel-Jakob-Freistössen - durch Andy Stark und später nach einem Jan-Blesch-Kopfball die Chance zum Ausgleich. In der 40. Min. verweigerte Schiri Bauerreis das 1:1, als er bei Julian Brändlein`s Treffer auf "gestreckten Fuß" entschied - eine harte und aus Sicht der SG auch ungerechtfertigte Entscheidung. "Schmü`s" dritter Freistoss nach 42 Min. führte dann zum Erfolg: die Kopfballvorlage von "Jay" Brändlein vollstreckte Andy Stark aus kurzer Distanz zum Ausgleich. Die SG war nun am Drücker und als Keeper Seyfried "Jay" im Strafraum "fällte", kam zurecht der Elfmeterpfiff. Doch Patrick Amthor - sonst sicherer Schütze - scheiterte am sich zu früh reagierenden Waigo-Keeper. Doch wen interessiert das in dieser Liga ... Chancen Waigo - Fehlanzeige ! So hätten sich die Zuschauer sicher nicht gewundert, wäre der Gast zur Pause in Führung gelegen. Doch alles kam anders und nach 90 Minuten stand man auf Grund diversere Unzulänglichkeiten mit leeren Händen da - schade, denn gerne hätte man den Primus bis zum Ende geärgert ...

Die SG mit dem Glück im Bunde !

Es läuft die 82. Spielminute: der FTS-Spieler Niklas Strauch fasst sich ein Herz, zieht aus 23 Meter ab und trifft genau in den Winkel zum verdienten 1:1 - keine Chance für den sonst aufmerksamen SG-Keeper Lukas Manger. Aber, das Spiel war noch nicht zu Ende: da gibt es ja noch "Jay" Brändlein ! Der SG-Torjäger zieht zwei Zeigerumdrehungen später einen für ihn atypischen Sprint an, dringt in den Sechzehner ein und kann von FTS-Torwart Lars Lang nur per Foul gestoppt werden. Den fälligen Elfer verwandelt Spielertrainer Patrick Amthor gewohnt sicher, diesmal mittig, zum 2:1-Siegtreffer.

Zuvor war es ein hartes Stück Arbeit. Vor allem in der 1. Halbzeit hatte die FT Schweinfurt III die besseren Chancen, u.a. einen Lattentreffer nach 27 Spielminuten. Vor allem R. Salau und Egas Maxaieie wirbelten, zusammen mit Hussein Akbari und hatten die Führung mehrmals auf dem Fuß. Doch diese gelang der SG, die ihre beste Phase kurz vor der Pause hatte: zuerst wurde Christian Fuß rüde vom Keeper gestoppt, dann wurde "Jay" nach einem Marius-Bohn-Solo die Kugel vom Fuß genommen und letztlich auch mal das Leder, einschußbereit, vertändelt. Doch in der Nachspielzeit gab es noch einen Freistoss für die SG: "Jay" nahm Maß und zirkelte den Ball - noch leicht abgefälscht - aus 22 Meter ins Netz - 1:0, Pause. Auch danach blieb es zäh, doch hatte die Amthor-Elf nun immerhin den Gast besser unter Kontrolle, da man grundsätzlich "enger am Mann" war und die FTS-Jungs nicht mehr zur Entfaltung kommen lies.

Wie heißt es so schön: auch ein "dreckiger Sieg" bringt 3 Punkte und morgen fragt keiner mehr danach, wie es zustande kam. Trotzdem: beim nächsten Spiel - beim Tabellenführer TSV Waigolshausen - muss es schon etwas besser werden ...

Passend zur Kirchweih- drei Punkte

Der Kirchweih-Party auf dem "Obbacher Berch" stand nichts mehr im Wege ! Mit einem 4:2-Sieg gegen den TSV Essleben II hat sich die Mannschaft von Coach Patrick Amthor endlich mal belohnt und Kampf und Leidenschaft wurden mit einem Dreier gekrönt. Das Spiel hatte von Anfang an "Pfeffer" und beide Mannschaften hatten ihre Chancen. Als Marius Mergenthal nach 21 Min. allein auf Keeper A. Lintl zulief, kam - zur Überraschung aller - der Abseitspfiff vom jungen Schiri Noris Lunze (er dürfte 16 sein), der in dieser Situation im Mittelkreis verweilte. Kurz darauf prüfte Jonas Büttner - in Bedrängnis - seinen eigenen Torwart mit einem Querschläger, doch Manuel Fuß reagierte prächtig. Nach 27 Min. war`s dann soweit: "Jay" Brändlein wurde im Strafraum elfmeterreif attackiert und Patrick Amthor verwandelte sicher zum 1:0. Der TSV zeigte sich nicht geschockt und hatte seinerseits einen Kopfball-Lattentreffer. Bis zur Pause war es  bei annähernd 30 Grad ein Match auf Augenhöhe.

Auch nach dem Wechsel steckte keine Mannschaft zurück, aber nur die SG nutzte das Momentum in Person von "Jay" Brändlein: nach einem Außenpfostenknaller durch Marius Mergenthal nach 56 Min. gab es Eckball, den derselbige trat und der SG-Torjäger (6 Treffer) war aus kurzer Distanz per Fuß zum 2:0 zur Stelle. Und weil`s so schön war, probierte es "Jay" drei Zeigerumdrehungen später mit einem 18-Meter-Schuß - aufgelegt von Marius Mergenthal - und mit gütiger Mithilfe von Keeper Lintl landete die Kugel zum 3:0 im Netz. Zwar gab der TSV nie auf, doch effektiver war die SG: eine Freistoss-Vorlage durch Jan Blesch verwandelte erneut Patrick Amthor nach 74 Min. per Kopf zum 4:0. Weshalb die "Eßlummer" in der 83. und 90. Minute noch zu zwei Treffern kamen ... da müsste man mal Goalie Manu Fuss fragen. Doch war es an diesem Tag nicht mehr entscheidend und letztendlich ein verdienter Sieg der SG, bei der alle 15 eingesetzte Spieler an ihre Grenzen gingen und so diesen wichtigen Dreier einfuhren.

Und wieder hat es nicht ganz gereicht

1:2 gegen den FC Garstadt - fehlendes Glück oder fehlende Qualität ? Sicher von beiden etwas. Dabei wäre ein Remis durchaus möglich und vielleicht auch gerecht gewesen. Doch steht das Spiel auf "Messer`s Schneide", läuft es zuletzt immer gegen die SG. So wird jeder Fehler bestraft und auf der anderen Seite gute Möglichkeiten nicht verwertet.

Dabei fing das Spiel - speziell seitens der SG - ganz flott an. Marius Bohn mit einem Solo und Fabian Korte per Freistoss bescherten erste Gefahr im FC-Strafraum. Dann  der erste Lapsus seitens der SG, als sich Keeper und Abwehr nicht einig waren, die Kugel jedoch am Außenpfosten landete. Andi Stark und Marius Mergenthal hatten mit fast den gleichen Distanzschüssen Pech, dass das Leder drüber ging. Nach 36 Min. das 0:1: eine scharfe Hereingabe konnte Lukas Manger nur abgeklatschen und der Nachschuß durch J. Klein brachte die FC-Führung. 6 Min. später das 0:2: unzureichendes Zweikampfverhalten im Mittelfeld führte zum "tödlichen Pass", A. Hiernickel umkurvte den Keeper und schob locker ein. Die SG wirkte zu diesem Zeitpunkt verunsichert und die Pause kam gerade recht.

Die SG kam mit Schwung und Torchancen aus der Kabine. Nach 59 Min. zirkelte Marius Mergenthal einen Freistoss auf den Kopf des aufgerückten Jan Blesch, der Keeper Pfisterer keine Chance lies - 1:2. Jetzt rollte ein Angriff nach dem anderen auf das Gäste-Tor, doch glasklare Möglichkeiten waren rar. Am ehesten noch die Direktabhnahme von Marius Mergenthal, die ihm allerdings "über den Schlappen" rutschte. Ansonsten noch zwei eher "magere" Kopfbälle von Julian Brändlein - das war`s dann auch. Alles anrennen war vergeblich, da auch zum Teil zu unpräzise gepasst oder geflankt wurde.

6 Spiele, 4 Punkte, damit ist weder Mannschaft noch Trainer zufrieden. Aber: nimmt man mal das 1:5-Auftaktspiel raus, wäre bei allen anderen Niederlagen oder Remis mehr möglich gewesen. Das macht dann wieder Hoffnung für die nächsten Spiele, zumal auch die kämpferische Einstellung stimmt.

 

Dramatisches Ende für die SG bei der DJK SW

Julian Brändlein brachte seine Elf nach 79 Minuten mit 3:2 bei der DJK SW per Kopfball in Führung und die SG wähnte sich auf der Siegerstrasse. Doch ein Spiel dauert 90 Min. plus X und tatsächlich wendete die Heimelf nochmal die Partie, was zuvor auch der SG gelang: zunächst das 3:3 nach 87. Min. durch Madou Gnaore per Abstauber, als die SG-Abwehr nicht schnell genug reagierte und dann in der 92. Min. das 4:3, nachdem Abdullah Rahimi einen schon zweimal auf der Torlinie abgewehrten Ball doch noch verwandelte. Umso ärgerlicher, ging diesem Treffer ein zu kurzer Rückpass voraus, den Gnaore erlief ...

Anfangs war die Nastvogel-Elf die druckvollere, gefährlichere Mannschaft, doch die SG ging nach 17 Min. mit dem ersten durchdachten Angriff mit 1:0 in Führung: nach einem Steckpass von Jan Wehner - der sich später verletzte - war es Marius Bohn, der seinem Gegner davonlief und aus 12 Meter, halbrechts, einnetzte. Nachdem Bin Wan Nizar Wan Muh Iqmal den Kasten aus 25 Meter noch knapp verfehlte, war es Nour Basoun, der nach 35 Min. frei zum Schuß kam und aus 23 Meter die Kugel perfekt zum 1:1 traf. Die DJK wurde nun stärker und Keeper Manu Fuss konnte sich mehrfach auszeichnen, war aber beim 2:1 machtlos, als er zwar den ersten Abschluß abwehrte, gegen den Nachschuß von Haroona Diarrassouba in der 44. Min. jedoch keine Chance hatte.

Nach der Pause schaffte die SG nach 9 Min. den Ausgleich: Fabian Korte verwandelte einen direkten Freistoss, nach Foulspiel an Julian Brändlein, mit "feinem Füsschen" aus 20 Meter zum 2:2. Das Spiel wog nun hin und her, beide Teams erzielten Abseitstore, die jedoch zurecht von Schiri Ottmar Walter nicht anerkannt wurden; doch so richtig dramatisch wurde es - wie eingangs beschrieben - erst in den letzten 15 Minuten. Die SG muss sich vorwerfen lassen, in der entscheidenden Phase nicht clever genung gespielt - die DJK war beim 3:3 in Unterzahl (!) -und bei drei der vier Toren nicht schnell genug reagiert zu haben. Sicher, die Jungs aus Syrien, Tunesien, Malaysia und der Elfenbeinküste waren quirlig und flott unterwegs; aber gerade deswegen muss man eben noch wacher sein - das gilt es künftig besser zu machen !

Eine böse Überraschung gab es noch nach dem Spiel: in der SG- Umkleidekabine wurden die Sporttaschen der Spieler durchwühlt. Beute - 6 Schachteln Zigaretten und 50 € aus der Mannschaftskasse. Zum Glück wurden alle anderen Wertgegenstände in Sicherheit gebracht - das als Tipp für die künftigen DJK-Spielpartner ...

4:0-Triumph im Derby !

Die SG kann auch Halbzeit zwei ! Im Gegensatz zu den vorherigen Spielen trumpfte die Lechner/Amthor-Elf nach der Pause auf und rang den SV Euebach/Kützberg förmlich nieder. Denn lange sah es nicht nach einem klaren Sieg aus. So war es vor dem Wechsel ein eher "braves " Derby mit nur einer gelben Karte für Timo Weber nach 42 Minuten. Beide Mannschaften eleminierten sich - vielleicht auch der Hitze geschuldet - auf schwachem Niveau. So hatten beide Teams 1 - 2 Halbchancen, ohne dass die Keeper Fuß und Hofmann großartig geprüft wurden. Doch ab der 44. Min. ging dann die Post ab, erstmals in Person von Marius Bohn. Der SG-Flügelflitzer drang unwiderstehlich in den Strafraum ein und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden - Elfmeter. Seitens des SV Eu/Kü kamen zwar zarte Proteste, aber da gab es keine zwei Meinungen, ob der Richtigkeit des Pfiffes von Schiri Feuerbach aus Frankenwinheim. Patrick Amthor übernahm Verantwortung und versenkte die Kugel rechts unten zum 1:0 - Halbzeit.

Nach der Pause sahen die 150 Zuschauer einen stürmischen SV Eu/Kü, der einige Eckbälle erzwang, bei seinen Torschüssen jedoch wenig "Zielwasser" versprühte. So entsprang die "dickste Chance" eher einem Abwehrfehler der SG, den Daniel Jakob mit einer beherzten Grätsche ausbügelte. Die SG überstand diese Drangphase und kam nun selbst ins Rollen. Luca Jaitl nutzte seinen Freiraum auf rechts, flankte punktgenau in die Mitte, wo Julian "Jay" Brändlein goldrichtig stand und per Kopf zum 2:0 nach 67 Min.  einnickte. Und nur zwei Zeigerumdrehungen später war es erneut "Jay", der sich nach einer Balleroberung von Patrick Amthor robust im 16er durchsetzte und halblinks, 8 Meter, per Aussenrist die Kugel in die Maschen jagte. Das war natürlich die Entscheidung und die SG setzte noch eins drauf: der unermüdliche Antreiber Marius Mergenthal eroberte sich in der 83. Min. die Kugel, umkurvte noch Keeper David Hofmann und schob aus kurzer Distanz ein - 4:0, Deckel drauf.

Das Tüpfelchen auf dem i wäre ein Querpass von Christian Fuß auf Luisa Jaitl gewesen, die dann durchaus ihr erstes Tor hätte erzielen können; doch der Youngster entschied sich für`n eigenen Abschluß, der knapp neben dem Kasten landete. Auch okay !                                                                                                So ist der Knoten endlich geplatzt und der erste Dreier wurde eingefahren. Verdient haben es sich die Jungs (und Mädels) allemal !

 

Und wieder hat es nicht ganz gereicht !

Diesesmal auch nicht für einen Punkt :( 1:2 hieß es am Ende für die spielerisch bessere Mannschaft, die jedoch riesen Dusel hatte, als die Mannen vom verletzten Coach Nick Lechner und Patrick Amthor kurz vor der Pause beim Stande von 1:1 zwei "dicke Bretter" liegen liesen. Doch zuerst ging der SV Schwanfeld nach 18 Min. durch den stets gefährlichen Markus Goller mit 1:0 in Führung. Doch die SG lies sich nicht entmutigen und nach einem Schlendrian in der Gäste-Abwehr schnappte sich Marius Mergenthal das Leder, passte auf Julian "Jay" Brändlein und der versenkte in der 28. Min. aus kurzer Distanz zum 1:1. Dann die beiden schon angesprochenen Szenen: 32. Min., "Jay" zu Marius Mergenthal, der nur noch einzuschieben brauchte ... Doch irgendwie verhoppelte sich die Kugel und die Chance war vertan. Eine Zeigerumdrehung später: "Jay" auf halblinks, alleine vor der Kiste, Schuß und Tor ! Nein, er spielt quer zu Marius Bohn, der aus Sicht von Schiri Niclas Fleckenstein im Abseits stand. Chance vergeben und fast mit dem Pausenpfiff hätte Goller seine Farben in Führung bringen können, doch ging die Kugel knapp am SG-Kasten vorbei.

Insgesamt war es eine gute erste Halbzeit der SG, was man nach der Pause nicht mehr behaupten konnte. Die Lechner-Elf wankte, fiel aber (noch) nicht. Konter wurden schon im Ansatz erstickt. Schwanfeld nahm das Zepter in die Hand und kam nach 67 Min. zum entscheidenden Treffer: Kapitän Janis Mühlig, am 16er sträflich alleine gelassen, nahm sein Herz in die Hand und knallte das Leder aus 18 Meter, mittig, unter die Latte. Keeper Louis Schmittfull stand zu allem Übel etwas weit vor seinem Tor und brachte die Fäuste nicht schnell genug nach oben. Klar, es waren noch 23 Min. Zeit, doch kam die SG kaum mehr gefährlich vor`s Tor, was sicher auch damit zu tun hatte, dass man innerhalb 48 Stunden zweimal antreten musste. Zudem fielen gleich 9 Spieler (!) wg. Urlaub, Dienst oder Verletzung aus, was letztendlich nicht zu kompensieren war. Sicher hat heute jeder alles gegeben, einzig es hat nicht ganz gereicht.

1 Punkt gewonnen oder 2 verloren ?

Das liegt im Ermessen des Betrachters. Einerseits führte die SG bis zur letzten Minute beim FV Nieder-/Oberwerrn, um dann noch den 3:3-Ausgleich hinzunehmen; andererseits war der Gastgeber in der 2. Halbzeit dermaßen überlegen, dass dieses Remis schon gerecht war. So warten beide Teams weiterhin auf den ersten Dreier, den die SG jetzt am Dienstag gg. den SV Schwanfeld anstrebt. Das Spiel wog hin und her. So ging die SG nach 11 Min. durch Marius Mergenthal aus 14 Meter auf Pass Julian Brändlein mit 1:0 in Führung. Der Ausgleich per Foulelfmeter nach 25 Min. durch "Oldie" Oli Kuhn war in der Entsehung derart unnötig, dass man sich die Haare raufen konnte. Drei Zeigerumdrehungen später ging der FV durch Marius Rüth per 23-Meter-Schuß sogar mit 2:1 in Führung. Egal ob haltbar oder nicht, denn auch auf der anderen Seite gab es einen Foulelfmeter an Marius Bohn, den Coach Patrick Amthor sicher, unten links verwandelte. Und die SG setzte 3 Min. später noch eins drauf, als Marius Mergenthal energisch attackierte und Marius Bohn, halbrechts, 8 Meter, vollstreckte - 3:2 hieß es für die SG zur Pause.

Nach dem Wechsel war es ein einziger Sturmlauf des Gastgebers, wobei die SG immer wieder Nadelstiche setzen konnte. Doch entweder wurden die Konter nicht optimal ausgespielt, so z.B. in Überzahl nach 58 Min., oder ging die Kugel knapp neben das Tor (Marius Mergenthal nach 70 Min., 22 Meter) oder Schiri Hespelein traf eine nicht nachvollziehbare Entscheidung ... In der Zeit war Keeper Lukas Manger ein starker Rückhalt seiner Elf. Und doch hätte alles noch zu einem Happy-End geführt, wäre Marius Mergenthal nach 88 Min. mit seinem Sololauf erfolgreich gewesen - leider ging das Leder knapp daneben. Und so kam es wie es kommen musste: ein abgewehrter Ball landete bei FV-Stürmer Oli Kuhn, der das Leder volley aus 8 Meter in die Maschen jagte zum 3:3; so trifft er ihn auch nicht alle Tage. Kurz danach war das Derby zu Ende und keine Mannschaft wusste so recht, ob sie nun jubeln oder traurig sein sollte ...

Die SG verkauft sich unter Wert

1:5 - das erscheint auf den ersten Blick eindeutig ! Doch das war`s bis zur 55. Min. beileibe nicht. Bis dahin brachte die SG einen der Meisterschaftsfavoriten, die TSC Zeuzleben/Stettbach doch gehörig in Schwierigkeiten. Nach anfänglichen Abtasten war es die Amthor/Lechner-Elf, die den TSC nach 20 Min. erstmals ins Schwitzen brachte: zum einen scheiterte Julian Brändlein nach einer prima Kombination über Marius Mergenthal und Fabian Korte  an Keeper Lukas Stark. Und auch der anschließende Eckball brachte Gefahr durch "Jay", doch erneut war der Gäste-Torwart zur Stelle; genauso bei einer weiteren Chance durch Marius Mergenthal, halblinks 12 Meter. Nach 42 Min. dann endlich das 1:0, eben durch Marius Mergenthal, bei dessen Flankenschuß TW Stark jedoch mächtig mithalf. Bis dahin war die Führung trotzdem absolut verdient; doch erneut - wie im Pokal - konnte sich die SG mit dem Vorsprung nicht in die Pause retten: Nico Katzenberger umkurvte in der 45. Min. die SG-Abwehr und verwandelte flach und trocken aus 18 Meter zum 1:1.

Auch nach der Halbzeit sah es nicht nach diesem Fiasko aus. Die SG hatte zwei gute Möglichkeiten durch "Jay" und per Freistoss durch Fabian Korte, doch beides führte nicht zum erhofften Treffer. Vielmehr brachte ein Eckball der Gäste (Erinnerungen an das Pokal-Spiel werden wach) per Kopf nach 49 Min. das 1:2. Das war der Knackpunkt ! Danach spielte die Benkert-Elf ihre individuelle Klasse in Form von Alexander Herchet aus, der zwischen der 56. und 72. Min. einen lupenreinen Hattrick hinlegte. Vor allem das 1:4 per Direktabnahme vom 16er war schon Klasse, zweifelsohne. Auch der Gäste-Coach Fabian Benkert, der erst nach 60. Min. ins Spiel kam, bestätigte, dass die SG "seine Mannschaft in Bedrängnis brachte und 50 Min. lang Paroli bot". Doch nicht nur die individuelle Klasse sondern auch "die gute Kondition meines Teams" waren seiner Meinung nach ausschlaggebend. Dem ist wohl nichts hinzuzufügen.

Jetzt ist gleich 14 Tage Zeit (das Spiel der 2. Runde gegen Schwanfeld wurde auf den 15.08. verlegt) Kraft und Kondition zu tanken, um dann beim ebenfalls mit 1:5 unterlegenen SV Nieder-/Oberwerrn ein Erfolgserlebnis einzufahren. Möglich ist alles ...

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