Immer die gleiche "Masche"

81. Spielminute: Spielertrainer Marcel Hartmann marschiert parallel zum 16er und wird gefoult. Der Freistoss ist natürlich Chefsache und tatsächlich: kurzer Anlauf, linkes Eck anvisiert, vorbei an der Mauer und drin ist die Kugel zum alles entscheidenden 1:0 im Derby gegen die SG Schnackenwerth/Brebersdorf/Vasbühl – eins von vielen _Freistosstoren, aber entscheidend. Letztendlich ein „Dreier“ vor 75 Zuschauern, der auf Grund der besseren Torchancen durchaus verdient war.

Anfangs war die Heimmannschaft etwas besser im Spiel, wobei das nicht zu Tormöglichkeiten führte. Im Gegenteil: Marius Bohn wurde nach 2 Min. „auf die Reise“ geschickt, umkurvte den Keeper, wurde dann jedoch von einem Abwehrspieler abgedrängt. Dann passierte bis zur 28. Min. kaum etwas aufregendes. Erst als ein DJK-Verteidiger per Kopf seinen eigenen Torwart prüfte, wurde es wieder spannender; und das lag an der SG: Freistoss Kim Herder, Kopfball Fabian Korte – Pfosten. Kurz danach: Eckball Marcel Hartmann, Hacke Fabian Korte – auf der Linie geklärt. Weiter ging`s mit einem energischen Marius-Mergenthal-Solo, mit Pass auf Kim Herder, der jedoch an Keeper A. Ziegler scheiterte. Und final zu dieser Power-Viertelstunde verpasste Julian Brändlein nur knapp eine Hartmann-Hereingabe. Erst kurz vor der Pause kam die Danz-Elf noch zu einer Möglichkeit per Freistoss, dessen Verlängerung jedoch den Kasten verfehlte. Bis dahin ein glückliches Remis für die Heimelf.

Auch nach dem Wechsel kam die DJK erstmal besser ins Spiel und SG-Keeper Jens Dotzel musste nach 52 Min. eine Weltklasse-Parade zeigen, als er per „Übergreifer“ einen 18-Meter-Schuß von Kapitän Stefan Kempf aus den Winkel fischte. „Den hält sonst keiner in der Liga“, so Gästetrainer Andy Danz. Danach ist wenig spektakuläres zu berichten: ein auf den Torwart gezogener Eckball von Kim Herder, einmal „Jay“ Brändlein alleine vorm Keeper als zweiter Sieger und noch ein (zweifelhaftes) Abseitstor vom SG-Torjäger – das war`s dann schon … ja, bis auf den „lucky punch“ per Freistoss. Die DJK war zwar stets bemüht, hatte jedoch keine glasklaren Chancen; ein Verdienst der SG-Defensive, um Daniel Jakob und Fabian Korte. Zum Zeuzleben-Spiel war es eine klare Leistungssteigerung, auch wenn das spielerische (noch) zu kurz kam. Für ein Derby war es ein bemerkenswert faires Spiel: der routinierte SR Martin Schneider kam mit zwei gelben Karten aus, für jedes Team jeweils eine und die gingen an die beiden Sturmführer Brändlein und Rumpel. Resümee: ein gelungener Nachmittag und sicher eine schöne Feier auf der Brebersdorfer Kirchweih !

Zeuzleben feiert - nicht nur Kirchweih

Und dazu hat die Niesner-Elf allen Grund: mit 4:2 besiegte das "Kellerkind" den Tabellenführer, der in keinster Phase des Spiels wie ein solcher auftrat. Wo war das Sebstbewusstsein, wo war der Wille, den konfortablen Vorsprung von 4 Punkten gegenüber der Konkurrenz beizubehalten ? So ist es nur noch ein mickriger Zähler und nächste Woche steht das Derby in Brebersdorf an ...

Von Anfang an agierte die SG lethargisch und die ersten 10 Min. gehörten eindeutig den Hausherren. In dieser Phase fiel auch das 1:0, wobei hier Schiri Behxhet Mehana sich dem SG-Niveau anpasste: aus klarer Abseitsstellung erzielte der B. Reusch das 1:0, wobei aber auch Keeper Dotzel keine glückliche Figur abgab. Zwei Minuten später parierte er jedoch einen gefährlichen Freistoss-Aufsetzer; den Abpraller schoss der Stürmer knapp neben den Kasten. So nach ca. 12 Min. wachte die SG auf und prompt schaffte man den Ausgleich: ein weiter Pass von Daniel Jakob erreichte Marcel Hartmann, der die Kugel 18 Meter, halblinker Position, in die Maschen jagte - 1:1. Doch statt energisch nachzusetzen, war dann erstmal 15 - 20 Min. Pause, wo - außer einem gefährlichen Kim-Herder-Eckball - nichts passierte. Erst in der 39. Min. ergab sich die große Chance zur Führung durch Julian Brändlein, doch scheiterte er mit seinem "schwächeren rechten Fuß" an Keeper Lukas Stark. Ein weiterer aussichtsreicher SG-Konter wurde nicht gut ausgespielt. Zeuzleben fand in dieser Phase nicht statt.

Auch gleich nach dem Wechsel gab es eine Mega-Chance durch Marius Mergenthal, der sich das Leder eroberte, jedoch aus spitzen Winkel am Keeper scheiterte. Ein Rückpass zu den einschußbereiten SG-Stürmern wäre hier wohl die bessere Lösung gewesen - aber hinterher ist man immer schlauer. Nach 53 Min. wurde den Hausherren ein Freistoss aus 25 Meter zugesprochen: Jan Vollmuth hämmerte die Kugel unhaltbar für Jens Dotzel in den Winkel. Und dem nicht genug: 2 Min. später brachte die SG-Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone und der TSC erhöhte durch M. Winter per Flachschuß auf 3:1 - da waren ja immer noch 35 Minuten zu spielen, um das Match zu wenden, doch passiert ist leider wieder nichts ... Außer einem Flachschuß von "J" Brändlein, der knapp das Tor verfehlte, wirkte die SG relativ uninspiriert, kraftlos, und lies nach 75 Min. auch noch das 4:1 zu. Das 2:4 in der 87 Min. per Lupfer durch Julian Brändlein war nur noch Ergebniskorrektur, was jedoch das schwache Gesamtbild der Mannschaftsleistung nicht beschönigen konnte. 

Ein Last-Minute-Teffer für die SG !

Der Zweitplatzierte TSV Grafenrheinfeld empfing die SG zum Spitzenspiel auf heimischen Gelände. Die ersten Offensivaktionen gehörten den Gastgebern. Eine scharfe Hereingabe wurde von einem Abwehrspieler geblockt, worauf der Ball nur knapp am Tor vorbei ins Aus ging. Der darauffolgende Eckball wurde via Kopfball verwertet, wurde jedoch eine Beute von Keeper Dotzel. Die SG kam erstmals nach 10 Min. in die Nähe des Gästetores. Und dies brachte zugleich die Führung: einen Freistoss aus dem Halbfeld zog Spielertrainer Hartmann aufs TSV-Tor, wo der Ball gegen den Pfosten klatschte, gegen das Bein von Keeper Riegler sprang und im Kasten zum 0:1 landete. Von nun an war die SG auch im Spiel. Direkt nach dem Treffer landete ein 16-Meter-Abschluß von SG-Torjäger Julian Brändlein knapp über die Querlatte. Für den TSV besorgte Marcel Hellert den Ausgleich in der 19. Min.: bei einem Angriff über die rechte Seite stand die SG nur "Spalier", die Kugel kam nach innen zum Angreifer, der sich den Ball zurecht legte und souverän vollstreckte. Nur eine Minute später glänzte Keeper Dotzel erneut, indem er einen 16-Meter-Schuß an die Latte lenkte. Auf der Gegenseite brachte Kim Herder`s scharfer Eckball fast die Führung, als die Kugel weder von Freund und Feind unberührt am Gehäuse vorbeizischte. Die erste Halbzeit gehörte insgesamt den Hausherren, die agiler und frischer wirkten. Beim Spielaufbau brachte sich die SG oft selbst in die Bredouille und Torhüter Jens Dotzel hielt die SG im Spiel. In Halbzeit zwei kam die SG wacher aus der Kabine. Nach einem energischen Vorstoß konnte Marius Mergenthal nur per Foul gestoppt werden und Schiri Muhamet Balaj zeigte auf den Punkt. Der bis dahin sichere Schütze Patrick Amthor trat an, doch sein durchaus platzierter Schluß wurde von Torwart Riegler pariert, de die Ecke ahnte und abtauchte. Nach der Einwechslung von Fabian Korte schaffte es die SG, die Heimoffensive in Schach zu halten. Selbst gelangen jedoch kaum gefährliche Aktionen. In der 75. Min. stand jedoch TSV-Akteur Moritz Blank auf Linksaußen völlig blank - den hat die SG-Abwehr wohl übersehen - und netzte aus 14 Meter unhaltbar ein. Als keiner mehr mit dem Ausgleich rechnete, schlug die SG doch noch zu: nachdem ein abgewehrter Eckball erneut bei Marcel Hartmann landete, flankte dieser nach innen und Torjäger Brändlein sorgte per Kopf nach 89 Min. für das Endresultat von 2:2. Die diesmal große SG-Fan-Kulisse bejubelte natürlich den späten Treffer. Eine abwechslungsreiche Partie endet somit Unentschieden. Für Gäste-Coach Sebo Wehner war es "eine gefühlte Niederlage", ob des späten Ausgleichs und den vergebenen Chancen in der 1. Halbzeit. SG-Coach Marcel Hartmann sah von seiner Mannschaft "nicht die beste Leistung" und zeigte sich dementsprechend "mit dem Punkt zufrieden". So bleibt der Abstand von 4 Punkten gewahrt und die SG grüßt als Herbstmeister !

Die SG wahrt ihren Heimnimbus !

8. Heimspiel - 8. Sieg ! Mit 3:0 bezwang die Hartmann-Elf den TV Oberndorf, in einem Spiel, das die SG über weite Strecken klar beherrschte. Wobei, die erste Möglichkeit hatte der TVO: nach einem weiten Pass stand der Stürmer relativ frei vor Keeper Dotzel, setzte das Leder aber knapp neben den Kasten. Nach und nach übernahm die SG das Kommande und es gab die ersten Chancen. So für Marius Mergenthal, dessen Abschluß vom TVO-Abwehrspieler auf der Linie geklärt wurde. Nach Foul an Marius war Alarmstufe rot für die Pohli-Elf angesagt, denn Freistossspezialist Marcel Hartman trat an und versenkte tatsächlich die Kugel aus 21 Meter über die Mauer zum 1:0 - da waren  21 Minuten gespielt. Nun kam der SG-Express ins rollen und da vor allem Julian Brändlein: er schnürte seinen Doppelpack in der 29. und 32. Minute, einmal nach Vorarbeit Marius Mergenthal und einmal mit schönem Schlenzer ins "lange Eck". Die SG hatte nun mehrfach die Gelegenheit die Führung auszubauen, doch blieb es beim hochverdienten 3:0.

Das Geschehen nach der Pause ist schnell erzählt: die SG wechselte munter durch und verwaltete das Ergebnis. Die Gelegenheiten ein weiteres Tor zu erzielen, waren nur noch zweimal gegeben: Nach einem Lupfer von Kim Herder zielte "Jay" Brändlein kanpp daneben (62. Min.) und kurz vor Schluß scheiterte Arndt Pfrang aus spitzen Winkel an Keeper Eberlein. Auf der anderen Seite hatte auch der Gast nach 70 Min. eine Möglichkeit, verzog jedoch die Kugel. Das war`s dann auch; die SG-Abwehr hatte den Gegner stets im Griff, lies nichts anbrennen und so fuhr die Hartmann-Elf den nächsten Heimdreier ein.

 
 
 
 

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Die SG im Glück und mit Moral

Lange Zeit hätte selbst der größte SG-Fan "keinen Pfifferling" auf die Hartmann-Elf gegeben. Dass es letztendlich doch zu einem 2:2-Remis beim starken SV Schwanfeld reichte, war einer effektiven 2. Halbzeit zuzuschreiben. Der 4-fach-Wechsel in der Pause sagt eigentlich alles: Coach Marcel Hartmann, selbst wieder als Joker vorgesehen, war mit der Vorstellung seiner Mannen überhaupt nicht zufrieden. "Es war wohl die schlechteste 1. Halbzeit seitdem ich hier bin", so sein Kommentar. Harmlos, fehlerhaft ... es gäbe noch mehr ähnliche Attribute, die die Leistung wiedergeben. Und so war die 2:0-Führung des SV hochverdient, die der pfeilschnelle Marlon Emmerling in der 24. und 39. Min. herausschoss. Und es gab weitere Chancen für den SV, um die Führung auszubauen, was auch in der 44. Min. fast, aber nur fast gelungen wäre: Hauptdarsteller war allerdings Schiri Christian Förster vom TSV Röthlein. Was war passiert ? Erneut war Marlon Emmerling auf links durch, SG-Keeper Jens Dotzel stürzte sich ihm mutig entgegen, beide prallten zusammen und beide blieben verletzt liegen. So recht wusste keiner, war es ein Stürmer-Foul, ein Torwart-Foul oder ein Pressschlag ? Doch SR Förster hatte (s)eine Meinung und zeigte unmissverständlich auf den Elfmeterpunkt, was natürlich die SG-Bank auf "die berühmte Palme" brachte, allen voran Coach Hartmann, der dafür die gelbe Karte kassierte. Als er sich abwandte, machte er nochmal "Daumen hoch", wodurch sich der Schiri provoziert fühlte und ihm die gelb-rote zeigte - so blieb des Trainers Trikot heute sauber. Doch die Überraschung kam erst noch: nachdem beide Akteure längere Zeit behandelt wurden und dann auch nicht mehr mitwirken konnten, ging es weiter mit ... nene, nix Elfer. SR Förster hatte sich`s nochmal überlegt und gab SR-Ball, also Unterbrechung wegen Verletzung; somit war alle Aufregung und die gelb-rote Karte fürn Coach fürn    A ... Trotzdem - Glück gehabt.

Nach dem Wechsel spielte die SG etwas zielstrebiger, so z.B. beim Abschluß von Kim Herder, nach dem ersten ordentlichen Spielzug in der 47. Minute (!). Nach dem Ausfall von Stürmer Emmerling und auch von M. Kossner ging bei den Einheimischen nicht mehr viel nach vorne, aber auch bei der SG bedurfte es eines Fehler`s von Keeper Maxi Hertlein, um auf 1:2 heran zu kommen: Jan Brunner schlug eine weite Flanke und Torjäger Julian Brändlein war in der 73. Min. zur Stelle, als der SV-Keeper beim Herauslaufen zögerte und "Jay" per Kopf vollstreckte. Und nochmal raffte sich die SG auf: ein Pass aus dem Mittelfeld landete bei Julian Brändlein, der direkt zu Marius Mergenthal spielte und der "Joker" vollstreckte in der 86. Min. aus 12 Meter zum 2:2.

Das Spiel erinnerte in vielen Phasen an die 1:2-Niederlage in Euerbach: gut mitgespielt, aber zu mutlos, kaum Torchancen, fehlerhafter Spielaufbau - nur mit dem Unterschied, dass man diesmal an sich glaubte, sodass es noch zu einem ordentlichen Ergebnis reichte. Näachsten Samstag kommt mit dem TV Oberndorf ein weiteres Spitzenteam - da ergibt sich erneut die Chance zu zeigen, dass es auch besser geht !

Die SG mit langem Anlauf !

Die Zeiger der Uhr standen auf 78, als sich die Einwechslung von Spielertrainer Marcel Hartmann nach 60 Min. aber mal so richtig lohnte: mit einem feinen Pass auf Julian Brändlein bereitete er das 2:1 vor und brachte die SG auf die Siegerstraße. Und weil`s so schön war gelang ihm selbst nach 86 Min. das 3:1 per Abstauber, auf Flanke von Arndt Pfrang und anschließenden Torwartfehler. Auch das 4:1 in der 90. Min. war eine Kombination der beiden Goalgetter: Vorlage Marcel Hartmann, Abschluß Julian Brändlein - Schlußpfiff. 7. Heimspiel - 7. Sieg, was will man   mehr !?

Nunja, so einfach war`s dann doch nicht. Zwar brachte Fabian Korte mit seinem 5. Saisontreffer aus kurzer Distanz in der 5. Min. seine SG in Führung - Eckball Arndt Pfrang, Kopfballverlängerung Julian Brändlein - doch schon 7 Min. später glich Torjäger Stefan Krieger aus, als er einen zurückprallenden Pfostentreffer aus 10 Meter sicher verwandelte. Zwar hatte die SG noch einige Chancen, so z.B. Arndt Pfrangs 16-Meter-Schuß (drüber), Julian Brändleins Abschluß (Keeper Hoffmann pariert prächtig) oder Kim Herder`s Freistoss, der von der Linie "gekratzt" wurde. Doch auch Keeper Jens Dotzel konnte sich einige male auszeichnen und machte das - auch in der 2. Halbzeit - mit Bravour.

Die erste erwähnenswerte Aktion nach der Pause war in Min. 55, als "Jay" Brändlein den Turbo zündete, vorbei am Gegner, aber ganz knapp verzog. Danach war`s auf beiden Seiten bisschen holprig (war`s der Platz ?), zu ungenau wurde gespielt. Erst nach 70 Min. wurde es wieder unterhaltsamer, als "Jay" eigentlich durch war, sich jedoch entschied nochmal abzuspielen - warum auch immer ... Auch der Coach zielte knapp daneben, machte dann jedoch in der 78. Min. alles richtig, wie eingangs erwähnt.

Letztendlich war es ein verdienter Sieg, vielleicht um ein Tor zu hoch, aber egal. Und wiedermal hat die SG Stehvermögen gezeigt und das Match zum Ende hin entschieden. Es war ein wichtiger Dreier, da auch die unmittelbare Konkurrenz allesamt punkteten. So bleibt es beim 5-Punkte-Vorsprung, was ja doch ein schönes Polster ist.

Ein Dreier unter der Rubrik "Arbeitssieg" !

Es war auch diesmal beim 2:0-Auswärtssieg kein einfaches Spiel. Denn der Tabellenvorletzte FTS SW III spielte munter mit, auch wenn die Mehrzahl der Chancen bei der SG waren. Apropo Chancen: in den ersten 28 Min. tat sich rein gar nichts. Die Hartmann-Elf - der Coach war anfangs auf der Bank - war zwar optisch überlegen, jedoch ohne Zug nach vorne. Ein FTS-Freistoss, den Keeper Jens Dotzel glänzend parierte, war dann so ein "Hallo-wach-Effekt" für den Gast, denn plötzlich gab es Möglichkeiten: Arndt Pfrang`s Flankenball wurde zu einem gefährlichen Torschuß, Nick Lechner`s 16-Meter-Knaller parierte Keeper Lars Lang genauso toll wie Jonas Büttner`s Abschluß aus 10 Meter, halbrechts. Dann musste sich auch "Jenson" nochmal strecken, bevor es in die Pause ging.

Mit Marcel Hartmann im Team, war die SG dann effizienter. Zwar scheiterte der Coach noch mit einem Freistoss am FTS-Goalie, doch nach 53 Min. war es soweit: eine feine Kombination über Julian Amthor, leitete der "Chef" direkt an Julian Brändlein weiter und "Jay" hatte wenig Mühe aus 8 Meter einzuschieben. Kurios: zu der Zeit stand die SG mit 10 Mann auf dem Platz, nachdem Kim Herder eine 10-Min.-Strafe absaß - geht doch ! Noch gab die FTS nicht auf und wurde mit einem 25-Meter-Knaller gefährlich, der nur knapp das Tor verfehlte. Doch dann gab es wieder Chancen in 5-Min.-Takt durch Marcel Hartmann, Nick Lechner und Pascal Moreth. Doch erst nach 78 Min. erlöste der Coach die Fans, als er einen Ballverlust der FTS-Defensive clever ausnutzte und aus halblinker Position, 14 Meter, einnetzte. Die letzte spektakuläre Aktion gehörte dann nochmal dem SG-Keeper Jens Dotzel, der einen FTS-Freistoß per Flugeinlage und "Übergreifer" aus dem Winkel fischte - was will man mehr als Keeper ...

Ein Augenschmauß war das Match aus Sicht der SG nicht; aber wer fragt morgen danach. Einstellung, Kampf und Laufbereitschaft stimmten und bescherten der Hartmann-Elf 3 Punkte und somit weiterhin die Tabellenführung, jetzt mit 5 Punkten Vorsprung - passt doch !

 

1:2 - die erste Niederlage ist perfekt !

Das dies nun im Derby beim SV Euerbach/Kützberg passiert, tut umso mehr weh. Allerdings betrachtet man die 90 Minuten, war der Sieg der Gastgeber verdient. Die Dünninger-Elf war hochmotiviert, giftiger, galliger und hatte die besseren Torchancen. Da hilft auch ein optisches SG-Übergewicht nichts, vor allem wenn es nicht gelingt, zum Abschluss zu kommen. Und das war vor 200 Zuschauern auch ein großes Problem des Tabellenführers. Die Spitzen blieben stumpf, aus der zweiten Reihe kam nichts. Der sehenswerte Anschlusstreffer in der 90. Min. per Kopf durch Nick Lechner, einer der besseren im SG-Trikot, nach Eckball Marcel Hartmann kam einfach zu spät. Zwar hatte Julian Brändlein in der Nachspielzeit per 18-Meter-Schuss noch den Ausgleich auf dem Fuß. Doch das wäre dann wohl zu viel des Guten gewesen, obwohl wir den Punkt natürlich gerne mitgenommen hätten.

Zwei Dinge haben sich bewahrheitet: ein Derby hat seine eigenen Gesetze und torgefährlichster Spieler bei den Einheimischen ist und war Nico Reuss. Beide Treffer gehen auf sein Konto. Beim 1:0 nach 24 Min. setzte er sich am 16er durch und sein 15-Meter-Abschluss schlug unhaltbar für Jens Dotzel ein. Beim zweiten Treffer in der 84. Min. stand dann der SG-Keeper Pate: einen Rückpass von Fabian Korte brachte er nicht unter Kontrolle und Nico Reuss war erneut zur Stelle und hatte keine Mühe einzuschieben – welch ein fauxpas ! Schon zuvor hätte Fabio Ehwald nach einem Eckball fast  eingenetzt und Philipp Hoherz scheiterte im eins-zu-eins an Jens Dotzel. Und SG-Chancen ? Fehlanzeige ! Weder in Halbzeit eins noch danach – außer in der Nachspielzeit – gab es nichts, was nur mal „nach Tor roch“.

So muss man feststellen, dass „die Bäume nicht in den Himmel wachsen“. Und wenn nicht alle 100 % geben, dann reicht es gegen keine Mannschaft zum Sieg. Für den SV Euerbach/Kützberg war dies das Spiel des Jahres; das spürte man in jeder Minute und so sind sie auch aufgetreten, giftig, gallig – das war der Unterschied in diesem Match  

Ein hartes Stück Arbeit

Im Heimspiel gegen den TV Jahn/SC 1900 SW hatte man nie den Eindruck, dass hier ein 0-Punkte-Team gegen den Tabellenführer spielt. Nicht, dass die SG so schlecht war, ne, der Gast spielte einfach gut mit und wird in der Form noch seine Punkte machen. Gerne hätten wir das Kompliment weitergegeben, doch ein Sportheim-Besuch nach dem Spiel ist wohl nicht mehr "in".

Dass die Hartmann-Elf dann doch mit 5:3 die Oberhand behielt, lag an einer Leistungssteigerung verbunden mit höheren Konzentration nach dem Wechsel. Denn speziell in den ersten Minuten war man seitens der SG noch beim "Samstag-Abend-Bierchen" und schon stand es nach 14 Min. 0:1. Nach einem Pass in die Tiefe stand der TV-Stürmer alleine vor Keeper Jens Dotzel und ihm blieb nichts anderes über, als den Angreifer zu foulen; Elfmeter - 0:1. Danach berappelte sich die SG und hatte Chancen fast im 2-Minuten-Takt. Doch auch die besten Gelegenheiten wurden nicht genutzt. Dazwischen musste auch der SG-Torwart sein ganzes Können aufbieten, um einen Flachschuß zu parieren.

Dann endlich das 1:1: nach einem Querpass von Kim Herder zog Nick Lechner aus 18 Meter einfach mal ab und das Leder landete unten links im Eck - endlich 1:1. Doch die Jahnler zeigten sich nicht geschockt und schlugen nur 1 Minute später zurück: mit einer äußerst gelungenen Kombination wurde die SG-Abwehr ausgespielt und Jens Dotzel hatte keine Chance beim 1:2. Pause.

Die SG spielte nun fokussierter und Jonas Büttner hatte per Direktabnahme nach 50 Min. die erste Chance zum Ausgleich. 5 Min. später spielte Kim Herder erneut einen präzisen Pass auf Marcel Hartmann, der sich im 1-gg-1 gg. den Keeper diese Möglichkeit nicht nehmen lies - 2:2. Jetzt lief endlich die "SG- Maschienerie" auf Hochtouren und nur 5 Min. später war es wiedermal Abwehrmann Fabian Korte, der nach Freistoss Marcel Hartmann, seine Farben per Kopf mit 3:2 in Führung brachte. In der 73 Min. zeigte Patrick Amthor keine Nerven und verwandelte einen Elfer - verschuldet an Julian Brändlein - zum 4:2. Noch einmal musste sich "Jenson" strecken, um einen 40-Meter-Knaller über die Latte zu bugsieren. Dem 5:2 durch "Jay" Brändlein ging ein weiter Abschlag von Goalie Jens Dotzel voraus - somit Assist für "Jenson". Dass ihm dann beim dritten Gegentreffer in der 88. Min. die Sicht versperrt war, wollen wir ihm mal zugute halten. Dann war das Torspektakel zu Ende.

Es zeigt sich wiedermal, dass man in jedem Spiel - auch gegen den Tabellenletzten - 100 % Leistung abrufen muss. Sicher wollte das auch jeder, doch in den Köpfen mancher hat das anfangs nicht so funktioniert. Das wird im Derby gegen Euerbach/Kützberg nächste Woche bestimmt ganz anders sein :)

Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey

Gut angefangen - stark nachgelassen - grandios beendet, bedeutet im Ergebnis einen 6:0-Sieg beim FV Nieder-/Oberwerrn. Lange sah es nicht nach so einem Kantersieg aus; erst als Jan Blesch in der 62. Min. einen Diagonalpass über nahezu 50 Meter genau auf Marcel Hartmann schlug und dessen präzise Hereingabe durch Julian Brändlein volley zum 2:0 verwandelt wurde, brachen beim Gastgeber alle Dämme. Kim Herder legte mit einem abgefälschten Schuss auf Vorlage "Jay" Brändlein 6 Min. später nach und es verging nur eine Zeigerumdrehung, als der Coach persönlich, aus 13 Meter, halblinks, auf Zuspiel Patrick Amthor zum 4:0 vollstreckte. Per Elfmeter - Foul an "Jay" Brändlein - erhöhte Patrick Amthor auf 5:0 und final verwertete erneut Julian Brändlein einen "Zuckerpass" Fabian Korte`s zum 6:0-Endstand.

Allerdings wollen wir auch die erste Halbzeit nicht vergessen, als lediglich Marcel Hartmann im 3. Freistoss-Versuch erfolgreich war - das war in der 21. Minute und wiedermal ein Sahneschnittchen vom Coach. Zuvor hatte die SG das Spiel eigentlich im Griff, danach war es kurioserweise "Rumpelfussball hoch drei", bei dem jedoch Keeper Jens Dotzel bei der ein oder anderen gefährlichen Situation der Fiedler-Elf den Überblick bewahrte. Überhaupt war die Defensive über 90 Min. top, den Offensiven reichten 60 Minuten, um die Tabellenführung mit einem letztendlich klaren Sieg zu erobern ! 6 Siege, ein Remis, 32 eigene Treffer und Platz 1 - 3 in der Torjägerliste durch "Jay"/10, Marcel/6 und Patrick/5 - das alles ist echt top :)

Die SG in Spiel- und Torlaune

Das war mal eine 1. Halbzeit, ganz nach dem Geschmack der leider nur 65 SG-Fans in Geldersheim (5 unterstützen auch den Gast): die Hartmann-Elf zeigte sich spielfreudig und lies dem Gegner fast keine Chance. 3:0 zur Pause, 5:1 hies es am Ende - die fussionierten Vereine Wasserlosen/Greßthal/Schwemmelsbach/Schwebenried waren chancenlos. Denn von Anfang an gab die SG "Gas": 3. Spielmin., 1:0 per Elfmeter durch Patrick Amthor, nach Foul an Marcel Hartmann und 2:0 nach 10 Min. durch Nick Lechner auf Vorarbeit vom Coach. Dann kam der Gast etwas auf und Pascal "Schnappi" Moreth musste nach einem Eckball auf der Linie klären. Doch die SG besann sich wieder auf ihr Können; noch hatte Julian Brändlein Pech, als er filigran per Lupfer die Kugel an die Latte setzte. Doch nach 42 Min. stand es dann 3:0: Fabian Korte verwertete eine Freistoss-Vorlage - erneut von Marcel Hartmann - per Kopf aus kurzer Distanz. Mit Beifall wurden die Jungs in die Pause begleitet.

Nicht ganz so spektakulär, aber trotzdem erfolgreich machte die SG weiter: erneut Patrick Amthor verwandelte eine Hartmann-Ecke - sein 4. Assist - nach 52 Min. per Kopf zum 4:0. Dann war es endlich "Jay" Brändlein nach 64 Min. vergönnt, "seinen" Treffer zu erzielen: bei einer Flanke von Marius Mergenthal war er per Kopf zur Stelle - 5:0. Noch einmal wurde der Gast gefährlich, doch Keeper Jens Dotzel konnte sich bei einer Flugparade auszeichnen. Danach war "Auslaufen" angesagt und es gab Platz auf dem Spielfeld: Gästespieler Fabian Willacker schaffte es innerhalb einer Minute die gelbe Karte zu sehen, eine Zeitstrafe zu kassieren und um sich als Steigerung noch "rot" abzuholen - cool :) aber auch Nick Lechner marschierte nach 75 Min. nach wiederholten Foulspiel mit gelb-rot vom Platz. Die SG konnte es verkraften, auch wenn dem Gast nach 89 Min. noch der Ehrentreffer gelang. Ganz am Ende verballerten unsere beiden Knipser Marcel Hartmann und "Jay" Brändlein zwei Dinger, die eigentlich "sitzen" müssen.

Schwamm drüber, es war insgesamt eine gelungene Vorstellung - so kann`s gerne weiter gehen ! 

 

Die SG mit dem Fußball-Gott im Bunde

Harte Arbeit und etwas Glück in der ein oder anderen Situation bescherten der Hartmann-Elf einen 1:0-Sieg gegen die bisher punktgleiche Spvgg Hambach. Das Spiel war bis zuletzt auf "Messer`s Schneide", doch diesmal verrichtete die Abwehr - allen voran Fabian Korte und Jan Blesch - einen ordentlichen Job. Und auch der Siegtreffer gelang einem Abwehrrecken: eine Freistoss-Flanke von Coach Marcel Hartmann auf den "langen Pfosten" verwandelte Fabian Korte aus kurzer Distanz nach 27 Min. zum alles entscheidenden Treffer. Dazuvor tat sich nicht allzuviel auf dem Feld. Abtasten und keine Fehler machen war die oberste Devise. Erst nach dem Tor schaltete der Gast einen Gang höher und war bis zur Pause das überlegene Team. Eine Serie von stets gefährlichen Eckbällen und ein Lattenschuß waren die allerdings torlose Ausbeute. Und auch Keeper Lukas Manger konnte sich nach 43 Min. auszeichnen, als er einen Flachschuß mit den Fingerspitzen um den Pfosten lenkte und der Spvgg-Stürmer die erneute Hereingabe über den Kasten setzte.

10 Min. nach der Pause fast das 1:1, als sich die SG-Abwehr incl. Keeper nicht einig war - doch knapp vorbei. Nach 68 Min. dann der erste SG-Torschuß von Patrick Amthor auf das Gehäuse von Keeper Jonas Bieber, der jedoch das Ziel verfehlte. Viel mehr kam dann nicht und der Gast übernahm teilweise wieder das Kommando. Erst in der 82. Min. konnte sich Jonas Büttner im eins-gegen-eins durchsetzen, doch sein Abschluß ging über`s Gehäuse. Die letzte Möglichkeit hatte erneut der Gast nach einem Eckball, doch das Leder flog per Kopf in der 95. Min. über die Querlatte.

Fazit: gekämpft, gerackert, gewonnen - ja, aber auch nicht mehr. Spielerisch ist da noch viel Luft nach oben !

Die SG zeigt eine gute Moral

Am Ende 4:4, nach einem 2:4-Pausenrückstand - das ist voll des Lobes wert. Doch auch die Schattenseiten der Partie in Kronungen gegen Poppenhausen sind aufzuarbeten und da muss man unwillkürlich auf das katastrophale Abwehrverhalten vor der Pause eingehen. Dabei fing es gut an: nach einer feinen Kombination mit abschließender Flanke Kim Herder, war Julian Brändlein nach 2 Min. zur Stelle und köpfte zum 1:0 ein. Die Führung hielt nicht lange, denn nach 4 Min. unterlief der erste kapitale Abspielfehler und Alex Haas sagte mit einem platzierten 18-Meter-Schuß danke - 1:1. Beim 2:1-Treffer des gleichen Spielers nach 18 Min. aus 25 Meter müsste man Keeper Lukas Manger fragen, was die Ursache seines Fehlgriffs war. Danach hatte der Gastgeber eine weitere tolle Chance, doch flog überraschenderweise die Kugel über`s Gehäuse. Auf der anderen Seite glänzte Keeper Burkard bei einem"Jay"-Freistoss incl. Nachschuss und wehrte zudem gegen Marius Bohn prächtig ab. Machtlos war er dann bei "Jay`s" 2:2 aus 10 Meter, auf Pass Daniel Jakob. Als man schon mit einem Pausen-Remis rechnete, schlug es noch zweimal bei der SG ein: nach 42 Min. wurde ein Angriff auf links vorgetragen - wo war denn da die Gegenwehr ? - und Luca Roth volltreckte aus spitzen Winkel zum 3:2. Dem nicht genug: in der 42. Min. war ein TSV-Stürmer nach einem Pass in die Tiefe alleine durch, Lukas Manger`s Klärungsversuch landete beim Gegner und erneut Alex Haas vollstreckte zum 4:2.

Interimscoach Matze Bohn reagierte in der Pause mit einem 5-fach-Wechsel, incl. Louis Schmittfull für den verletzten Keeper Lukas Manger. Vor allem die Hereinnahme von Fabian Korte sollte sich auszahlen. Er war nun der Stabilisator in der Abwehr und lies "hinten" kaum mehr was anbrennen. Die einzig 100%-Chance des TSV in Halbzeit zwei, als Keeper Schmittfull bereits umspielt war, vereitelte er mit einer Grätsche auf der Linie. Zuvor hatte "Jay" Pech mit einem Lattentreffer, verwertete aber eine erneute Vorlage von Daniel Jakob - ein Pass über die Abwehr - nach 53 Min. zum 3:4; sein dritter Treffer. Fabian Korte war es dann final, der für die SG 1 Punkt sicherte: ein abgewehrter Eckball von Kim Herder verwandelte er per Direktabnahme, 12 Meter, unhaltbar zum 4:4. Beide Seiten strebten dann den "lucky punch" an, doch gerechterweise gelang keinem der Siegtreffer.

2:0 nach der Pause - so stellt man sich das als SG-Fan über 90 Minuten vor. Gegen die punktgleiche (10) Spvgg Hambach können das die Jungs nächste Woche unter Beweis stellen, dass dies allemal möglich ist. 

Robin Hood`s Pfeile treffen voll ins Schwarze

Marius Mergenthal war der entscheidende Spieler beim mühevollen 4:1-Sieg gegen den FC Garstadt. In der Halbzeit eingewechselt - seine ersten 45 Minuten nach 9-monatiger freiwilliger Pause - erzielte er nach 67 Min. per 20-Meter-Knaller den 1:1-Ausgleich. Nick Lechner brachte aus ähnlicher Position 5 Min. später seine Elf mit 2:1 in Führung, bevor erneut der Hauptdarsteller in dem Abenteuerstück "Robin Hood - eine Legende" per Kopf in der 77. Min. die Freistossvorlage von Marcel Hartmann zum 3:1 verwertete. Auch beim Schlusspunkt in der 90. Min. war Marius beteiligt: seine Maßvorlage vollendete Namensvetter Marius Bohn aus halbrechter Position, 10 Meter, flach zum 4:1.

Zumindest bis zur Pause war es ein Grottenkick der SG. Dazu passte die Slapstick-Einlage von Andy Stark und der zusätzliche Ausrutscher von Julian Amthor, was der FCG nach 7 Min. zum 0:1 nutzte. Frederik Ebner umkurvte noch Jens Dotzel und schob locker ein. Daran hatte die Hartmann-Elf - auch der Coach blieb "mangels Futter" in der Spitze ohne nenneswerte Aktion - lange zu knabbern. Auf der anderen Seite presste das Team vom noch verletzten Coach Jens Hart gut dagegen und das reichte dann auch schon für harmlose Gastgeber. Erst in der 45. Min. prüfte Jan Wehner, nach einer Hartmann-Ecke, Keeper Timo Konrad, der sich jedoch auf dem Posten zeigte.

Nach dem Wechsel wurde es nach und nach besser. Marcel Hartmann`s 16-Meter-Abschluss ging noch knapp daneben, doch dann war Marius Mergenthal warm gelaufen und erledigte den Aufsteiger fast im Alleingang. Was muss sich grundsätzlich ändern ? Ballverluste, Stockfehler - das ist nicht alleine den derzeit harten Plätzen geschuldet. Mehr Konzentration und mehr Ruhe am Ball wären ein propates Mittel. Das Positive: auch nach dem 3. Spieltag steht die SG mit 9 Zählern, ohne Verlustpunkt da, bei 16:3 Toren - nicht schlecht, aber besser geht immer. Heute musste ein Sonntagsschuss herhalten, um die Maschine ins rollen zu bringen. Letztendlich muss man immer an sich glauben und das tat die SG !

Erst vogelwild, dann doch souverän

Das Ergebnis aus vogelwild und souverän lautet letztendlich 7:2, gegen eine nach der Pause personell geschwächte SG Schnackenwerth/Brebersdorf/Vasbühl. Dabei dürfte Coach Marcel Hartmann die erste Halbzeit überhaupt nicht "geschmeckt" haben, lies sich doch die Defensive ein ums andere mal düpieren. Die Gastgeber legten allerdings los wie die Feuerwehr, hatten bereits nach 30 Sekunden die 1. Torchance, um dann nach 2 Min. erstmalig einzunetzen: eine Hereingabe von Marcel Hartmann verwertete Julian Brändlein zum 1:0. Doch nach spätestens 15 Min. stellte die SG das Fußballspielen ein und kassierte folgleich den Ausgleich durch Dominik Rumpel. Mit einem wiedermal perfekten Freistoss brachte der Coach die SG nach 23 Min. erneut in Führung. Doch bekam die Abwehr den pfeilschnellen Rumpel erneut nicht in den Griff (hat denn keiner den Vorbericht gelesen ?), sodass er nur 2 Min. später erneut zum 2:2 ausgleichen konnte. Doch wiederum war es 5 Min. später Marcel Hartmann, der einen Pass von Kim Herder, halblinke Position, zum 3:2 verwandelte.  Bevor Schiri Weidinger zum Pausentee pfiff, klatschte ein Gast-Freistoss noch an die Latte und hüben wie drüben gab es noch weitere 100%ige - eben vogelwild !

Gästecoach Andy Danz musste nach der Pause verletzungsbedingt auf seinen Besten - eben diesen Dominic Rumpel - verzichten, was der Hartmann-Elf natürlich in die Karten spielte. Spätestens nach dem 4:2 durch Julian Brändlein in der 58. Min. - Vorlage Patrick Amthor - war der Widerstand des Gastes gebrochen, auch wenn Keeper Jens Dotzel sich noch einmal auszeichnen konnte. Der Rest war ein Selbstläufer: 5:2 (63.) per FE Patrick Amthor (nach Foul am Coach), 6:2 (78.) "Jay" Brändlein und 7:2 (86.) Jonas Büttner, jeweils auf Vorarbeit Kim Herder, schraubten das Ergebnis nach oben.

Letztendlich ein klares Ergebnis, was die SG einerseits ihrer Konsequenz nach der Pause zu verdanken hatte, andererseits aber auch ein wenig dem Verletzungspech des Gastes geschuldet war; denn zudem schied auch der letztjährige 10-Tore-Mann Nicolai Vollmuth nach 70 Min. verletzt aus - wünschen wir den Jungs gute Besserung und der SG Sö/Obb/Ge wieder die eigentlich gewohnte Stabilität in der Abwehr. Denn vorne geht "die Post ab" - 2 Spiele, 12 Tore, 4 x Jay, 4 x Marcel - mega !

Ein Auftakt nach Maß !

Mit 5:0 besiegte die Hartmann-Elf die SG Zeuzleben/Stettbach zum Saisonstart in Geldersheim. Nach leichten Anlaufschwierigkeiten mit 2 - 3 vergebenen Chancen, war es Patrick Amthor, der nach 22 Min. mit einer 20-Meter-Bogenlampe - ein sehenswerter Treffer - der Türöffner zum Sieg war. Nur 3 Minuten später packte Coach Marcel Hartmann sein Freistoss-Repertoire aus und versenkte die Kugel aus 22 Meter zum 2:0, gegen - bei allem Respekt - biedere Zeuzlebener, die zwar ein- bis zweimal vor Keeper Jens Dotzel auftauchten, ohne jedoch wirklich gefährlich zu sein.

Nach der Pause scheiterte Torjäger "Jay" Brändlein erstmal aus 16 Meter am Lattenkreuz, bevor er nach 53. Min. mit einem Drehschuß unter die Latte doch noch "seinen Treffer" erzielte. Und auch diesmal legte die SG nach: Kim Herder netzte nur 4 Min. später - nach einem abgewehrten Ball - mit einem feinen Lupfer aus gut 18 Meter zum 4:0 ein. Erneut war es dann Marcel Hartmann, der einen Pass von Kim Herder nach 66 Min. eiskalt zum 5:0-Endstand verwertete. Das war`s dann, zumal sich der Gast nach zwei rüden Fouls von Noah Dobler innerhalb von 5 Min. noch mit gelb-rot dezimierte. Trotzdem musste Jens Dotzel nochmal sein ganzes Können aufbieten, als er bei einer 1-zu-1-Situation das bravourös meisterte. Ansonsten stand die Abwehr sehr sicher. Auf der anderen Seite wurden die Möglichkeiten nicht mehr konsequent zu Ende gespielt oder final die falsche Entscheidung getroffen. Das ist allerdings meckern auf hohen Niveau - trotzdem: bei engen Spielen kann das entscheidend sein.

Es war alles in allem ein gelungener Auftakt, wobei man sicher noch "härtere Nüsse" zu knacken hat. Die leider nur 60 Zuschauer in Geldersheim kommen sicher wieder und wenn die Ergebnisse passen, bestimmt auch der ein oder andere mehr ... verdient hätten es die Jungs ! 

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