Sebo macht die 100 voll

Der 3:2-Sieg gegen Geldersheim brachte auch das hundertste Saisontor; und dass gerade Sebo Schirmer der Jubiläumstreffer gelang, sei ihm doch sehr vergönnt, hat er doch mit 29 Treffer wieder mal die Torjägerkrone errungen. Entscheidender Mann beim heutigen Spiel war jedoch Hannes Schirmer, der mit zwei blitzsauberen Freistoßtoren in der 24. und 45. Minute die Weichen auf Sieg stellte. Auch beim 3:0 durch Sebo in der 47. Min. war er Vorlagengeber und rundete so seine gute Leistung ab.

Danach lies es die SG etwas lockerer angehen und prompt kassierte man das 1:3 (49.Min.), als man dem Gegner "einen Durchmarsch" genehmigte und noch das 2:3 (60. Min.), als man bewunderswert zuschaute, wie der FC-Stürmer nach einem Freistoss die Kugel einköpfte. Danach beruhigte sich das Spiel wieder, die SG hatte durch Sebo, Futzi, Dominic und Dennis noch gute Möglichkeiten, aber auch Geldersheim hätte nach schönen Doppelpass noch ein Tor erzielen können. 

Ende gut, alles gut - keine Verletzten, keine Platzverweise, die meisten Tore in der Gesamtsaison erzielt und eine große Chance auf die Kreisklasse ! Jetzt fiebern alle dem Relegationsspiel gegen Traustadt entgegen, wo die SG einen historischen Sieg anstrebt.

Zum jetzigen Zeitpunkt stehen Spieltag und Spielort noch nicht fest; in der morgigen Presse wird man mehr erfahren.

 

Euer Reporter voller Vorfreude





Vermeidbare 3:4-Niederlage

Zwar schoß die SG die wesentlich schöneren Tore, aber Zell-Weipoltshausen eben eines mehr. Und die waren allesamt unnötig. Der SG merkte man an, dass sie zwar diszipliniert in punkto Verhalten zu Werke ging, aber leider doch etwas unkonzentriert. Ein bisserl war die Luft halt raus, nachdem Arnstein als Meister feststand.

Nach 10 Minuten leistete man sich ein Foul an der äußeren 16-Meter-Linie die zum Elfmeter und folglich zum 0:1 führte. So nach und nach kam die SG besser ins Spiel und nach 31 Min. vollendete Futzi Volpert eine Hereingabe von Jo Schäfer nach feiner Einzelleistung zum 1:1. Jetzt war die SG Herr auf fremden Platz und Jo brachte seine Truppe nach 40 Min. mit einem 35-Meter-Knaller 2:1 in Führung.

Schock nach der Pause: 46. Min., auf der linken Abwehrseite lies man den Gegner laufen und es stand 2:2. Kurios das 2:3 nach 62. Min.: einen Rückpass wollte TW Christopher Wehner wegschlagen, doch die Kugel versprang so unglücklich, dass sie ins Tor kullerte - sch... Platz. Und beim 2:4, 5 Min. später, schlief diesmal die rechte Abwehrseite, als man beim Einwurf auf Abseits spielte. Die Ergebniskorrektur durch Hannes Schirmer`s 19-Meter-Hammer nach 75 Min. reichte leider nicht mehr zum Punktgewinn oder Sieg, obwohl Chancen da waren und ein Abseitstor (war`s das ?) nicht gewertet wurde.

Jetzt sollte man doch am Sonntag gegen Geldersheim nochmal einen Dreier einfahren, um für die Relegation Selbstvertrauen zu danken. Dann wird es ernst und die SG hat schon oft genung in dieser Saison gezeigt, was sie zu leisten im stande ist - nämlich erfolgreich zu sein.

 

Euer Reporter vor Ort



0:3 und 3 Platzverweise - katastrophal !

Im schlechtesten Saisonspiel - da war das 1:1 in Brebersdorf noch eine Augenweite - verlor die SG vollkommen zurecht beim Tabellen-Viertletzten Hambach mit 0:3.

Traurige Höhepunkte der Partie waren 3 ( in Worten drei) Platzverweise gegen die SG. Ich kann mich nicht zurück erinnern - und ich bin schon lange dabei - dass gegen den SV Sömmersdorf in einem Spiel drei rote bzw. gelb-rote Karten ausgesprochen wurden. Das ist einfach absolute Disziplinlosigkeit und das kurz vor der Relegation !

Kurz zum Spielverlauf, der auf Grund der Umstände eher nebensächlich ist: bereits in der 2. Min. wird die SG auf der rechten Abwehrseite überlaufen, auch der Libero kommt zu spät und Tamer stand auch nicht optimal, sodass der Lupfer sich ins Tor senkte. Danach erarbeitete sich die SG zwar einige Möglichkeiten, doch Tamer konnte sich kurz vor der Pause 2 x bei den eigentlich klarsten Chancen auszeichnen.

Nach der Pause hatte die SG nochmal zwei gute Chancen durch Jo und Andi, bevor das Unheil herein brach:

nach eigenem Fehler verursachte Coach Frank Halbig als "letzter Mann" ein Foul und sah dafür die rote Karte. Der nächste "Sünder" war der Kapitän Futzi Volpert, der für Mehrfach-Meckern mit gelb-rot vom Platz flog (wie alt ist der Junge eigentlich?). Danach fielen die Tore zum 0:2 bzw. 0:3 zwangsläufig. Beim letzten Treffer "flippte" Tamer aus und flog ebenfalls mit knallrot vom Platz ..... 

Und nun ? Einige grundsätzliche Dinge müssen intern besprochen werden. Jetzt heißt es, sich mal "auskotzen" und dann wieder aufstehen. Nochmal so schlecht kann man eigentlich nicht spielen.

Schade auch für die vielen SG-Fans, die sich verwundert die Augen rieben, ob dieser Leistung. Die knapp 10 Hambach-Anhänger warens zufrieden.

 

Euer absolut enttäuschter Reporter




Warum nur 45 Minuten Fußball ?

Mit dem 3:1-Sieg in Waigolshausen bleibt die SG dem FC Arnstein auf den Fersen und hat zumindest für eine Nacht die Tabellenführung übernommen. Dabei glänzte die SG in der 1. Halbzeit mit flüssigen Kombinationen, flottem Spiel und schönen Toren.

Schon in der 5. Minute verwandelte Jo Schäfer ein Zuspiel von Dominic Keller per Direktabnahme mittels Seitfallzieher aus ca. 14 Meter und stellte die Weichen auf Sieg. Die SG hatte das Spiel weitgehend im Griff, wackelte allerdings ab und an in der Abwehr, wo TW Tamer Gürek schon andeutete, dass er heute in top-Form ist. Das 2:0 nach 32 Minuten erzielte Sebo Schirmer - nach feinem Pass von Jo Schäfer - als er an dem heraus stürmenden TW locker aus ca. 11 Meter einschob. Zur Pause war man`s zufrieden und hatte null Bedenken, dass da noch was passieren könnte.

Doch weit gefehlt ! Nach dem Wechsel übernahm Waigolshausen das Kommando und hatte eine Chance nach der anderen. Allein der überragenden Form von Tamer war es zu verdanken, dass die Null bis zur 90. Min. stand. Zurecht bekam er Szenenapplaus, selbst von den Waigolshäuser Zuschauern. Eine klasse Leistung des Keepers, dessen fast komplette Familie am Spielfeldrand natürlich mächtig stolz auf "ihren Tamer" waren.

Zwischenzeitlich startete auch die SG mal einen Angriff und die darauffolgende Ecke von Futzi Volpert brachte tatsächlich das 3:0 durch Mo Weinzierl, der aus kurzer Distanz einnetzte. Redlich verdient hatte sich der TSV dann den Ehrentreffer in der letzten Minute per Kopfball, unhaltbar, aber ärgerlich für den Torwart, denn er wollte natürlich den Kasten sauber halten.

Jetzt liegt es am Coach herauszufinden, was denn da in den zweiten 45 Minuten los war !? Die 15 mitgereisten SG-Fans hatten so recht keine Erklärung dafür, man konnte nur spekulieren ..

 

Euer trotzdem zufriedener Reporter aus dem Dauerregen



3 Punkte eingefahren - abhacken !

Mit 4:2 besiegte die SG den Tabellendrittletzten TSV Werneck-Ettleben - das war das Positive an diesem Spiel und vielleicht noch die Tore als solches, bei denen der 3-fache Torschütze Sebo Schirmer von seinen Mitspielern gut eingesetzt wurde. Den vierten Treffer steuerte Jo Schäfer bei. Über das Spielgeschehen selbst sollte man den Mantel des Schweigens hüllen. Von Spannung hochhalten, konnte hier keine Rede sein. Fehlpässe, Abstimmungsprobleme und gegenseitiges Anmeckern waren die herausragenden Merkmale.

Ein Extra-Lob noch an den Schiedsrichter-Kollegen Schemmel aus Geldersheim, der kurzfristig einsprang, nachdem der eingeteilte Referee auf Grund eines Übermittlungsfehlers nicht erschien. Er machte seine Sache gut.

 

Euer "das-war-heute-nix"-Reporter vor Ort 

Nach dem 8:0-Sieg ist der 2. Platz schon mal sicher !

Nach gerechtem 1:1 weiterhin alles offen

Wie bereits im Vorspiel trennte sich die SG gegen den Tabellenführer FC Arnstein leistungsgerecht 1:1. Bedingt durch den böigen Wind und den nicht ganz optimalen Platzverhältnissen, war es lange kein Spitzenspiel. Beide Mannschaften waren erstmal darauf aus, das eigenen Tor abzusichern, um nicht in Rückstand zu geraten.

So dauerte es fast 30 Minuten, bis zur ersten richtigen Torchance: dabei konnte sich TW Tamer Gürek bei einem 30-Meter-Freistoß auszeichnen; auch die 2. Möglichkeit gehörte dem FC und wiederum war Tamer zur Stelle und parierte den Schuß aus halbrechter Position, 12 Meter, bravorös. Dann hatte endlich auch die SG einen schönen Spielzug, doch Hannes Schirmer`s Abschluß aus ca. 17 Meter ging doch weit über den Kasten. Noch ein Aufreger vor der Pause: nach einer Ecke und Gewühle im 5er passte Futzi Volpert zu Sebo Schirmer, der auch ins Tor traf, doch Schiri Feiler von der DJK SW - der später noch im Mittelpunkt stehen sollte - pfiff den Treffer zurück. Ob nun Foulspiel oder sogar Abseits wußte so recht keiner .... Halbzeit.

Wiederum kam der FC besser ins Spiel und erneut war es Tamer, der nach einem Abwehrfehler in der 50. Minute hervorragend parierte. So langsam kam nun auch die SG in Fahrt und hatte durch Andi Wehnert (übers Tor) und Dominic Keller, nach Freistossvorlage, sogenannte Halbchancen. Das Tor jedoch machte nach 74 Minuten der FC: bei einem Konter übersah Referee Feiler ein Handspiel des Stürmers, der so unbehelligt Richtung Tor marschierte und Tamer - der noch dran war - überwandt. Pech, da der Schiri pennte, aber insgesamt nicht unverdient, aufgrund der besseren Chancen im bisherigen Spielverlauf.

Doch jetzt entdeckte die SG ihr Kämpferherz, welches man vielleicht schon früher hätte auspacken sollen. Mit viel Druck belagerte man nun die FC-Hälfte und brachte so den Spitzenreiter in Bedrängnis. Und in der 78. Min. wurde nach einem Eckball der Ball auf Goalgetter Sebo Schirmer zurückgelegt und der hämmerte die Kugel aus 14 Meter in den Winkel - 1:1. Danach lief das Spiel nur noch Richtung FC-Tor, doch fand das Leder, trotz guter Chancen, den Weg nicht mehr ins Tor. Zudem wurde ein elfmeterreifes Foul vom Schiri nicht geahndet.

Aufgrund der Schlußoffensive hat sich die SG das Unentschieden allemal verdient. Die Moal war o.k. und gibt Selbstvertrauen für die nächsten Spiele. Inwieweit der Punkt weiterhilft im Hinblick auf die Meisterschaft, kann man heute nicht sagen; spätestens am 20.05. sind wir schlauer. Noch liegen 3 Punkte zwischen dem FC und der SG ....

Die Reserve verlor nach später 1:0-Führung (Frank Volpert nach Vorlage Günni Henkel, 75. Min.) doch noch mit 1:3 - schade. Letztendlich lies man zu viele Chancen liegen.

 

Euer durchgeblasener Reporter vor Ort

 

 

Bilder zum Spiel....  hier licken !!!!

 



Kein April-Scherz: 1:1 gegen den Tabellenvorletzten !

Als hätte der Reporter im Vorbericht nicht noch drauf hingewiesen: ein Derby hat so seine eigenen Gesetze, auch wenn der Tabellenvorletzte DJK Brebersdorf gegen den Tabellenzweiten, die SG Sö/Obb. spielt. Und wenn man dann nicht mit der richtigen Einstellung zu Werke geht, erhält man nach 93 Minuten Spielzeit ein entsprechendes Resultat: 1:1.

Das wird schon werden ! So ging man das Spiel an und als man endlich nach einigen vergebenen Chancen - das war schon zuletzt das Manko - kurz vor der Pause das 1:0 erzielte, na dann war doch erst recht alles gelaufen; so die Spielweise der SG. Dass es zur Pause bereits 3 oder 4:0 hätte stehen müssen, steht auf einem anderen Blatt: Figo übers Tor, Jo mit Direktabnahme nach Eckball, Sebo aus 16 Meter, nochmal Jo nach Andi-Vorlage drüber, sind nur ein Auszug der vielen Möglichkeiten. Dann die 42. Minute: endlich mal pressing im Mittelfeld, die DJK spielte nach hinten, der Torwart wurde attackiert, Jo schnappte sich den Ball, umkurvte noch den TW und schoß zum 1:0 ein. So hätten wir uns das öfters gewünscht. Dass auch Tamer 1 x eingreifen mußte, wollen wir nicht verschweigen.

Coach Frank Halbig forderte in der Pause mehr Laufbereitschaft und einen schöneren Fußball. Doch das Gegenteil traf ein. Kaum waren 3 Minuten gespielt, drang die DJK auf links in den Strafraum ein und als sich der Stürmer geschickt fallen lies - Jörg schwört Stein und Bein dass er ihn nicht berührt hat - zeigte der Referee auf den ominösen Punkt. Thomas Götzendörfer nahm das Geschenk dankend an und lies Tamer beim Elfer keine Chance: 1:1. Natürlich übernahm die SG wieder das Kommando, spielte Einbahnstraßenfussball, doch der Pfosten (bei Sebos Kopfball), der gute DJK-TW oder nach wie vor ein Tick Oberflächlichkeit liesen kein zweites Tor zu. Dummerweise holte sich Jo in der 80. Min. noch die knallrote Karte ab, als er sich zu einer Tätlichkeit hinreissen lies. So mußte man froh sein, daß die DJk ihre einzige Großchance kurz vor Schluß versemmelte und es beim 1:1 blieb.

Nachdem Arnstein kampflos 3 Punkte zugesprochen bekam, beträgt der Abstand nun drei Punkte. Heißt: nur mit einem Sieg in 14 Tagen kann man den Tabellenführer noch einholen, jedoch nicht überholen. Das wurde heute verspielt. Und dass die SG am 15.04. mit einer anderen Einstellung zu Werke geht, da muss man kein Prophet sein.


Nicht unerwähnt bleiben soll der 6:0-Auswärtssieg der Reserve: dabei gab Dominic Keller als 3-facher Torschütze und Vorbereiter ein gutes comeback. Sebastian Zirkelbach (2) und Norbert Klauth zum 1:0 erzielten die weiteren Treffer.

 

Euer (nicht von der Reserve) enttäuschter Reporter vor Ort

Die Null steht erneut - 2:0 Auswärtssieg

Das Spiel beim SV Bergl war fast ein Spiegelbild des letztwöchigen Matches: aus einer Vielzahl von Chancen erzielte man 2 Treffer, diesmal jedoch bereits in Halbzeit eins und so stellte die SG bei Zeiten die Weichen auf Sieg.

Bei widrigem Wetter und schlechten Platzverhältnissen übernahm die SG nach kurzen Abtasten das Kommando. Erste Möglichkeiten durch Sebo Schirmer und Jo Schäfer verpufften jedoch. Ein Freistoss des SVB aus 17 Metern, der über den Kasten ging, sollte die einzige Chance im ganzne Spiel bleiben; auch ein Verdienst der starken Abwehr um Libero Figo Lingor und den starken Manndeckern Kevin Dietrich und Jörg Hemmerich. Nach 22 Min. war es soweit: Jo Schäfer zog aus dem halbrechten Mittelfeld unaufhaltsam über 40 Meter auf und davon, passte in die Mitte und Kapitän Futzi Volpert vollendete aus 6 Meter zum 1:0. Erneut Jo, der am Pfosten scheiterte, und Sebo per Kopf hatten das zweite Tor vor Augen. Nach einem Foul an Sebo konnte der darauffolgende Freistoss durch den Spezialisten Hannes Schirmer vom Torwart nur unzureichend abgewehrt werden und Sebo staubte mit etwas Glück in der 33. Minute zum 2:0 ab.

Auch nach dem Wechsel hatte die SG alles im Griff, vergaß dabei nur das Toreschießen. So z.B. Heiko Lutter, dessen Schuß nach feiner Einzelleistung noch abgeblockt wurde, als auch Andi Wehnert`s schöner Schuß führten nicht zum 3:0. Hannes Schirmer visierte nochmal den Pfosten an und so blieb es letztendlich beim verdienten weil ungefährdeten 2:0-Sieg.

Insgesamt also eine gute Vorstellung der SG, die allerdings bei einem "engeren Spiel" ihre Torchancen besser nutzen muß. Vielleicht hat man sich die Tore auch für die nächsten Spiele aufgehoben ...

Für die Reserve war beim SVB für die SG nix zu holen: mit 0:8 ging man sang- und klanglos unter, wobei man als Aussenstehender nicht definieren konnte, wer bei den Bergelanern hier die erste und wer die zweite Mannschaft war.

 

Euer relaxter Reporter vor Ort.

 



Naja, aller Anfang ist schwer. Trotz haushoher Überlegenheit und einem Dutzend guter bis sehr guter Chancen gab es letztendlich "nur" einen 2:0-Arbeitssieg gegen die Sportfeunde Stettbach-Eckartshausen. Und es war bezeichnend, dass ein Foulelfmeter - der jedoch eindeutig war - für das 1:0 kurz nach der Pause herhalten mußte, um die Weichen auf Sieg zu stellen. Kapitän Futzi Volpert spielte sich halblinks durch und war nur durch ein Foul zu bremsen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Hannes Schirmer gewohnt sicher zum Führungstreffer. Aber schon die 1. Halbzeit brachte eine Fülle von Tormöglichkeiten. Hier nur ein kurzer Ablauf: Hannes-Freistoß 50 cm am Kasten vorbei, Jörg-Hemmerich-Kopfball - unbedrängt - drüber, Stefan`s Fernschuß nach verunglückter Torwart-Abwehr drüber, klasse Kombination Andi Wehnert - Sebo Schirmer vorbei, Hannes-Freistoß an die Lattenunterkante, abgewehrter Sebo-Knaller versiebt Futzi aus 4 Meter, Heiko`s 18-Meter-Schuß fällt vor Jo Schäfers Füsse, der verzieht aus spitzen Winkel usw. usw. Deshalb steht`s zur Halbzeit 0:0.

Nach dem Wechsel, in der 50. Min., dann zum Glück die Elfmetersituation zum 1:0, wobei Futzi das Ding sicher auch so gemacht hätte ... Die SG spielte weiter auf Angriff und nach schönen Pass von Hannes war es Jo Schäfer, der mit der linken Klebe per Aufsetzer den TW der Sportfreunde aus ca. 17 Meter zum 2:0 überwand; da schrieb man die 65. Minute. Bis zum Schlußpfiif beherrschte die SG das Geschehen, verzeichnete weitere Tormöglichkeiten, war aber am heutigen Tag vor dem Kasten einfach nicht konzentriert genug. Immerhin die Abwehr mit Neu-Libero Viktor Lingor stand sicher und lies dem Gegner nur eine einzige nennenswerte Chance per Fernschuß zu, als man sich in der SG-Defensive einen Fehlpass leistete. Ansonsten hatte Tamer im Tor einen geruhsamen Nachmittag.

Für Unterhaltung auf seine eigene Art sorgte Schiri Weisenseel, der sehr theatralisch zu Werke ging, Streithähne zum "Kaffee trinken" schicken wollte und sogar einem Spieler auf der Bank die gelbe Karte zeigte - sehr kurios !

Wesentlich torreicher verlief das Spiel der Reserve-Mannschaft: nach einem Spiel das hin und her wog, gewann die SG letztendlich mit 5:3. Nach dem Pausen-1:1, ging die SG mit 3:1 in Führung, fing sich jedoch den Ausgleich ein; mit einer Energie-Leistung - und das ohneTrainingseinheiten - schaffte man dann doch noch den Sieg ! Die Torschützen waren je 2 x Zico Zirkelbach und Frank Volpert, sowie der Youngster Felix Seissinger (18), der zusammen mit seinem Papa Reinhold (50) das Manndecker-Pärchen bildete. Wer nun der bessere war, sei dahin gestellt ... Hauptsache gewonnen !



Die SG beendet das Spieljahr 2011 standesgemäß

 

Mit einem letztendlich klaren 3:0 gegen Schwebenried II geht das Fußballjahr 2011 zu Ende. Und auch die Reserve war gegen den hohen Favoriten SV Vasbühl mit 3:1 siegreich, dank einem 3er-Pack von Jörg Hemmerich.

Obwohl die SG nunmehr den besten Sturm und die beste Abwehr stellt reicht es (noch) nicht zum Platz an der Sonne, denn Arnstein hat wiedermal kurios gewonnen, gegen Hambach mit 6:4. Doch die Zeit wird kommen, wo sich das an der Tabellenspitze noch ändern wird :)

Gegen die DJK traute man seinen Augen nicht, war es doch der Gast der die ersten 29 Minuten bestimmte und die SG in die Defensive zwang. Aufgerüstet mit einigen A-Jugendlichen waren die Jungs aus Schwebenried flott unterwegs, liesen die SG nicht zur Entfaltung kommen und hatten selbst gute Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Zu diesem Zeitpunkt war es TW Tamer Gürek zu verdanken, dass es 0:0 stand. Der erste SG-Torschuß brachte dann in der 30. Min. überraschenderweise die Führung: Heiko Lutter verwandelte einen abgewehrter Eckball volley und humorlos aus  17 Meter oben links zum erlösenden 1:0. Nun legte die SG nach und 2 Min. später fand ein Hannes-Schirmer-Freistoss das Füßchen von Sebo Schirmer, der aus kurzer Distanz den Ball ins linke untere Eck verlängerte. Als Tamer kurz darauf noch einen DJK-Freistoß in weltklasse-Manier "zerrte" war`s vorbei mit der Schwebenrieder Herrlichkeit. Ab da spielte nur noch die SG und man ging mit 2:0 in die Pause,

Nach der Halbzeit hatte die SG alles im Griff; ab und an blitzte auch die spielerische Klasse auf und man bekam einige gute Torchancen; so z.B. nach 72 Min., als Sebo`s Rechtsschuß aus 10 Meter am Pfosten landete. Doch erst nach 87 Min. fand das Leder wiedermal den Weg ins Tor, als Hannes aus gut 18 Meter abzog und mit seiner rechten Klebe dem DJK-TW keine Chance lies. Schwebenried hatte in Halbzeit zwei keinen einzigen halbwegs gefährlichen Angriff mehr.

Marcel Martschoke verabschiedete sich mit einem couragierten Auftritt für die nächsten 7 Monate und bekam bei seiner Auswechslung "standing ovations".

Das Resüme: nach langem, 30-minütigen Anlauf, ein sehr dominanter Auftritt der Halbig-Jungs, bei dem der Trainer selbst diesmal von außen das Spiel coachte, um seine Erfahrung in der Reserve mit einzubringen.

Dies war natürlich auch ein Plus für die Zweite, die den letztwöchigen 16:0-Sieger mit einem 3:1 auf den Boden der Tatsachen zurückholte. Matchwinner jedoch war einer, der sonst für "das Grobe" zuständig ist: Jörg Hemmerich. Einen Stefan-Volpert-Freistoß verwandelte er nach 18 Min. volley aus kurzer Distanz zum 1:0, sein zweiter Treffer war ein 15-Meter-Lupfer und nach 53 Min. köpfte er einen Günni-Henkel-Freistoß gefühlvoll zum 3:1 in die Maschen - einfach perfekt. Die SG war gegen den Favoriten stets auf Augenhöhe und der Sieg war keinesfalls unverdient. Für Star-Coach Udo Fraunholz natürlich ein herber Rückschlag im Kampf um die vorderen Plätze - sorry Udo, aber darauf konnte die SG heute keine Rücksicht nehmen. Alles in allem ein perfekter Sonntag, bei dem sich sogar für 10 Minuten mal die Sonne in Obbach zeigte und der Wind sich diesmal ganz vornehm zurückhielt.

 

Euer relaxter Reporter vor Ort  

Die SG siegt standesgemäß

Eins vorne - Null hinten = 1:0-Sieg

 

Euer zittriger Reporter vor Ort.  

"Das war eine schwere Geburt" (2. Vorstand Reinhold Seißinger), "Heute zählt nur das Ergebnis" (Jörg Hemmerich), "Es war ein dreckiger Sieg" (Coach Frank Halbig) - ich denke diese Aussagen treffen den Nagel auf den Kopf bei diesen schwer erkämpften 1:0-Sieg in Dittelbrunn. Als schon (fast) keiner mehr an das erlösende Tor glaubte, erlief Sebo Schirmer in der 83. Minute einen Pass im halblinken Sechzehner, drehte sich nach innen Richtung Tor, wo ihm in diesem Moment das Standbein weggezogen wurde: Elfmeter ! Da der etatmäßige Schütze Hannes Schirmer mit gelb-rot bereits das Spiel von außen betrachte, gab es ein kurzes Rätselraten um den Schützen. Jo Schäfer schnappte sich schließlich den Ball und drosch die Kugel unhaltbar ins linke untere Eck - die Erlösung, 1:0 !

Die letzen 10 Minuten machte Dittelbrunn nochmal mächtig Druck, doch mit Glück (bei einem Foul nahe dem Sechzehner) und Geschick und einem starken Tamer Gürek im Tor brachte man den Sieg nach Hause. Jetzt war der Fußballgott auch mal der SG hold und nicht nur immer dem FC Arnstein.

Die klareren Chancen in Halbzeit eins hatte die SG; vor allem das Tor in der 29. Minute von Sebo Schirmer wurde aus unerklärlichen Gründen (angeblich TW-Behinderung, aber außerhalb vom Fünfer) abgepfiffen. Weitere Möglichkeiten blieben ungenutzt und Dittelbrunn war hier stets auf Aufenhöhe und brandgefährlich.

Nach der Pause wurde die SG immer überlegener, ohne jedoch daraus Kapital zu schlagen. Irgenwie fehlte die letzte Konsequenz bei den Angriffsbemühungen und auf der anderen Seite konnte sich Tamer bei einem Freistoß sehrwohl auszeichnen. Nach dem Platzverweis in der 78. Minute schwanden natürlich die Siegchancen, bis dann der Foulelfmeter doch noch die 3 Punkte sicherte.

Es war ein "giftiges Spiel" mit vielen Nickligkeiten und Fouls, bei dem vor allem der Gastgeber ordentlich austeilte; auf Grund der Spielanteile und Torchancen war der Sieg der SG jedoch verdient und zudem enorm wichtig. Mit einem ordentlichen Abstand zu Platz 3 lassen sich die kommenden Aufgaben gelassener angehen.

Grandioser 5:1 Sieg gegen hilflose Geldersheimer

 

Mit einem überzeugenden 5:1-Sieg setzte sich die SG - gemeinsam mit den glücklichen 1:0-Siegern Arnstein - an der Tabellenspitze fest. Es war alles in allem ein hochverdienter Erfolg, da die SG die klar bessere Mannschaft war. Und der FC Geldersheim ? Hilflos - ja, in der Art und Weise, dass man sich nur durch übertriebene Härte zu helfen versuchte, die der zögerliche Schiri leider erst sehr spät mit gelb-rot bestrafte. Vor allem der Spieler mit Nr. 8 tat sich als Übeltäter in Halbzeit eins hervor, als er hinter dem Rücken des Schiris Marcel Martschoke umnietete. Und auch die Blutgrätsche von Nr. 13 gegen Sebo Schirmer wäre in der Bundesliga mit rot geahndet wurden.

Genutzt hat es nichts, war die SG spielerisch doch klar überlegen. Beispiele ? 2. Min. Jo Schäfer flach am Tor vorbei, 13. Min. Rückpass Sebo, 11-Meter-Schuß Ari, knapp drüber; 17. Min. Flanke Jo, Sebo drüber, 23. Min. Hannes Freistoss, Torwart pariert klasse, 28. Min. Solo Sebo, TW blockt. Dann die 30. Min.: Marcel legt sich die Kugel zum Freistoss zurecht und donnert das Ding aus 26,8 Meter unter die Latte - genial. Und Geldersheim ? Bis dahin ohne Chance ! Doch kurz vor der Pause gelang dem FC mit dem ersten Verzweiflungs-Torschuss aus 28 Meter das 1:1. Kaum zu glauben ! Das der Schiri zuvor ein Foul an Sebo nicht pfiff, war umso ärgerlich. Kurz darauf eine weitere Torchance des FCG per Kopf auf die Latte - das wars dann aber wieder.

Bereits 1 Minute nach dem Wechsel die nächste Möglichkeit für die SG, als Sebo aus der Drehung den Pfosten traf. Danach spielte Geldersheim tatsächlich mit und es dauerte bis zur 70. Minute, ehe Futzi Volpert nach Freistoss Hannes per Kopf knapp das Tor verfehlte. Doch in der 75.  Min. war es soweit: Jo Schäfer zog auf Linksaußen unaufhaltsam davon, kurvte nach innen und lies dem FC-Torwart aus halblinker Position flach ins Eck keine Chance - 2:1. Jetzt rollte die SG-Angriffswelle und nach einem zu kurz abgewehrten Hannes-Schuss stand Torjäger Sebo goldrichtig und staubte zum 3:1 in der 80. Min. ab. Der FCG löste sich nun auf und nach Vorlage von Sebo spitztelte erneut Jo den Ball in die Maschen zum 4:1. Damit nicht genug, so spielte Sebo nach 92. Min. sich durch, umkurvte den TW und schoss aus spitzen Winkel zum 5:1 ein.

Es war ein Fußballfest für Spieler und Fans der SG, vor sicher mehr als 200 Zuschauern. Ein Spiel, das alles in sich hatte und wo die Emotionen voll ausgelebt werden konnten. So macht Fußball richtig Spaß !

Auch die Reserve setzte ihre Erfolgsserie fort, wobei das 2:0 dem Gegner eher schmeichelte, da doch noch einige glasklare Torchance ausgelassen wurden. Aber egal, Hauptsache gewonnen. Die Torschützen waren Frank Volpert und Dominic Keller, jeweils auf Pass von Zico Zirkelbach.

Euer hochzufriedener Reporter vor Ort

 

 



 

5:3 nichts für schwache Nerven

 

88. Spielminute - das Spiel steht auf Messers Schneide. Endlich wieder mal ein Entlastungsangriff mit einem weiten Pass nach vorne zu Sebo Schirmer, der tankt sich halbrechts durch passt nach innen und Jo Schäfer verwandelt aus halblinker Position flach ins lange Eck zum erlösenden 5:3 ! Das war ein hartes Stück Arbeit, gegen einen starken Gegner, der SG Zell-Weipoltshausen-Madenhausen.

Dabei fing alles verheißungsvoll an: 8. Spielmin., Freistoß von links außen, getreten von Hannes Schirmer, in den Strafraum und Futzi Volpert war per Kopf aus kurzer Distanz zum 1:0 zur Stelle.

Zwar hielt die SG Z-W-M dagegen, doch TW Tamer Gürek war auf den Posten. Die Mehrzahl an Chancen besaß jedoch die SG, ohne das vorentscheidende 2:0 zu machen. Dann, in der 42. Min., pfiff der nicht immer sichere Schiri Elflein ein angebliches Foul, kurz vor der 16-Meter-Linie. Den fälligen Freistoss donnerte der Gegner mit Wucht in die Maschen, wobei man den SG-Torwart dabei vergeblich suchte. Pause und durchatmen.

Nach der Halbzeit gleich wieder ein offener Schlagabtausch mit dem besseren Start für die SG Z-W-M. 54. Min., herrlicher Schuß aus halblinker Position, 18 Meter, der unhaltbar unter der Latte einschlug. Doch die SG kämpfte sich zurück: in der 56.  Min. kann Jo nach Solo nur durch  Foul im 16er gestoppt werden und den fälligen Elfer verwandelte Hannes sicher links unten zum 2:2. Jetzt bebte das Waldstadion und nach einem langen Pass von Coach Frank Halbig zögerte der gegnerische TW kurz und Sebo Schirmer nutzte den aufsetzenden Ball per Kopf zum 3:2. In diesem Spiel war jedoch alles geboten: einen fatalen, weil zu kurzen Rückpass, erlief der gegnerische Stürmer und Tamer blieb nichts anders über, als auf Kosten eines Elfers erstmal den Ausgleich zu retten. Zum Glück gab es dafür nur "gelb". Der fällige Elfer wurde sicher zum 3:3 verwandelt. Das war nach 66 Minuten. Doch der Dramatik nicht genug, nutzte erneut das neue SG-Kopfballungeheuer Futzi Volpert eine Jo-Ecke per Kopf zum 4:3. Alles klar ? Denkste ! Jetzt gab die SG Z-W-M nochmal richtig Gas und schnürte die SG förmlich ein. Doch die Abwehr um Coach Frank hielt nun dicht und der eingangs erwähnte Konter brachte die Entscheidung.

Es war ein echtes "nahe-dem-Herzinfarkt-Spiel", bei dem die Zuschauer voll auf ihre Kosten kamen - ein würdiger Abschluß der Heimspiele in Sömmersdorf. Und auch der Stadionsprecher war nach dem Schlußpfiff mehr als erleichert, was man an dem Ausruf "Aus - aus - aus - das Spiel ist aus", gleich dem WM-Final-Reporter 1954 nachvollziehen konnte.

Auch die Reserve fuhr nochmal 3 Punkte ein. Günther Henkel schaffte erneut den Doppelpack: das 1:0 in der 6. Min. nach Vorlage von Dominic Keller aus 16 Meter und das 2:0 per Freistoß nach 40 Min. aus 18 Meter Entfernung. Zwar mußte man noch den Anschlußtreffer nach 70 Minuten hinnehmen, kam dann auch leicht "ins Schwimmen", rettete sich aber verdientermaßen über die Zeit. Ein sportlich erfolgreiches Wochenende geht zu Ende.

 

Euer geschaffter Reporter aus dem Waldstadion

 

 

Alle Neune

 

Mit 9:0 fegte die SG die zugegebenermaßen schwache Spvgg Hambach mit einem extrem unsicheren Torwart vom Platz. Trotzdem, auch neun Treffer müssen erstmal erzielt werden, wobei bei noch konsequenterer Chancenausnutzung auch das Dutzend locker möglich gewesen wäre. Sebo Schirmer stellte bereits nach 6 Minuten mit einem platzierten 18-Meter-Schuß die Weichen auf Sieg und legte in der 27. Minute nach. Das 3:0 erzielte Hannes Schirmer nach 30 Minuten und nach einer präzisen Flanke von Jo Schäfer setzte erneut Sebo einen schulmäßigen Kopfball in die Maschen.

Nach der Pause ging es munter weiter: 47. Min. Jo Schäfer 5:0 nach Alleingang, 68. Min. Sebo nach feiner Flanke von Zico Zirkelbach (das gönnen wir ihm doch sehr), 7:0 Andi Wehnert nach abgewehrten Marcel-Martschoke-Knaller, 76. Min. erneut Jo nach Vorlage Sebo und der Goalgetter selbst setzte in der 82. Min. den Schlußpunkt mit seinem 5. Treffer zum 9:0.

Auch die Spvgg hatte eine (1 !) Torchance, als sich das Pärchen Halbig/Zirkelbach mal kurz "umarmte", gemeinsam zu Boden ging und der Gegner alleine aufs Tor zulief. Doch war wiedermal auf TW Tamer Gürek Verlass, der sich wie eine Wand aufbaute, was den Stürmer dazu veranlasste, die Kugel neben den Kasten zu setzen.

Das war insgesamt ein lockeres Kirchweihspielchen, was die SG in keinsterweise forderte. Der ein oder andere hatte bei der abendlichen Tanzparty wesentlich mehr Stress !

Auch die Reserve landete einen verdienten 5:2-Sieg; wiedermal mit 10 Mann zu Beginn, war der 3-fache Torschütze Günther Henkel und die im Laufe des Spiels dazugekommenen Vorstände und U50-Spieler Reinhold Seißinger und Klaus Büttner die Matchwinner. Markus Seuffert und Michael Schröder, der auch 2 Elfmeter "rausholte", waren die weiteren Torschützen.

Euer hochzufriedener Reporter aus dem Waldstadion

Joker Jörg Hemmerich entscheidet das Match

 

Es waren bereits 80. Minuten gespielt. Die SG rannte vergeblich gegen das Abwehr-Bollwerk des TSV Waigolshausen an. Da half nur noch ein Brecher. So wurde Jörg Hemmerich eingewechselt und hatte in der 89. Minute seinen großen Auftritt: nach einem Pass von Jo Schäfer aus halblinker Position stand Jörg am langen Pfosten goldrichtig und bugsierte die Kugel aus 2 Meter im Nachsetzen in den Kasten. Das war ein Befreiungsschlag !!! Und Jörg`s Jubel mit den Kameraden und Fans war hochemotional und auch der Stadionsprecher stimmte mit einem langen Toooooooooor und einem dreifachen Jörg ... Jörg ... Jörg ... in den Jubel mit ein.

Was zuvor auf dem grünen Rasen ablief, ist nur schwer nachzuvollziehen. Zwar hatte die SG in Halbzeit eins gefühlte 75 % Ballbesitz, doch Torchancen gab es so gut wie keine. Lediglich der Schubser an Sebo Schirmer hätte evtl. zum Elfer führen können - doch der Schiri entschied auf weiterspielen. Keiner, aber auch wirklich kein Spieler kam so richtig in die Gänge; es war kein Zug nach vorne, sondern stets nach hinten oder in die Breite. Die SG zeigte zu wenig Laufarbeit bzw. Spiel über die Flügel, um die Viererkette des Gegners aufzureißen.

Nach der Pause wurde es - im Gegensatz zu sonst - etwas besser und es stellten sich auch erste Chancen ein. So z.B. bei Jo Schäfer`s  Schuß, 9 Meter halblinker Position, der knapp daneben ging oder bei Sebo`s Pressschlag mit dem Keeper, wo er einen Tick zu spät dran war. Doch je länger das Spiel dauerte, umso weniger hatte man das Gefühl, dass da noch mal was passiert. Doch dann kam Jörg und erlöste alle.

Falls man noch was Gutes aus dem Spiel ziehen möchte - außer den 3 Punkten - so ist es die Abwehrleistung, lies man doch keine einzig torgefährliche Situation zu. Doch im Spiel nach vorne, war das heute einem Tabellen-Zweiten nicht würdig. Trotzdem: wer solche Spiele gewinnt, der ist zum Schluß auch ganz vorne ...

Die Reserve war gegen den Tabellenführer Torpedo Schonungen zumindest in Halbzeit eins chancenlos; da stand es bereits 0:7 und ein Debakel drohte. Doch in den zweien 45 Minuten riss man sich zusammen und lies dann nur noch einen Treffer zu. Endstand 0:8. Durch diverse kurzfristige Absagen (oder gleich gar nicht gekommen) mußte man von Anfang an mit 10 Spielern auskommen und das gegen so einen Gegner - ich denke, da muß man mal Tacheles reden !

Euer erlöster Reporter vor Ort



SG reichen gute 45 Minuten zum 6:0

 

Bereits nach 45 Minuten stand fest, wer in Ettleben als Sieger vom Platz geht: nämlich die SG. Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 5:0 und das Ding war gelaufen. In Halbzeit zwei, als Ettleben in punkte Härte eine bzw. gleich mehrere Schippen drauflegte, um das Spiel der SG zu zerstören, war man seitens der SG nur noch darauf aus, das Ergebnis zu verwalten und unverletzt vom Platz zu gehen. Der schwache Schiri Kittel (er pfeift für den FC 05), verteilte zwar zwei gelb-rote Karten für die Gastgeber, aber leider viel zu spät.

Ettleben hatte gleich in der 1. Min. die erste, aber auch einzige ernsthafte Chance, bei der TW Tamer Gürek sein ganzes Können aufbieten mußte, um den Schuß aus 12 Meter halbrechts zur Ecke zu lenken. Danach übernahm die SG das Kommande und nach einem 37-Meter-Hannes-Schirmer-Pass auf Rechtsaußen Jo Schäfer, passte dieser präzise nach innen zu Sebo Schirmer, der sich den Ball zurecht legte und in der 6. Min. aus 7 Meter einschoß. Einen feinen Heiko-Lutter-Pass konnte Jo noch nicht verwerten und auch ein Freistoß von Marcel Martschoke zischte knapp am Tor vorbei. Doch nach 20.Min. das 2:0: in Stan Libuda-Manier (er hatte eine ähnliche Frisur) flankte Marcel perfekt nach innen und Jo Schäfer verwandelte per Direktabnahme technisch sauber zum zweiten Treffer. Kurios das 3:0: Futzi Volpert setzte den Torwart dermaßen unter Druck, dass dieser ihn anschoß und die Kugel ins Tor kullerte. Auch das 4:0 kurz vor der Pause ein weiteres Leckerli: Marcel verwandelt von der rechten Seite mit dem linken Fuß einen mit viel Effeet geschnittenen Eckball ohne Freund- oder Feindberührung direkt ins Tor. Und eine Minute später gelang Sebo ein schöner Lupfer aus 16 Meter gegen den herausstürmenen TW zum 5:0 - alles gegessen.

Wie schon erwähnt war es nach der Pause von Ettlebener Seite ein Gehacke, mit dem Ergebnis, daß die SG zumindest keine weiteren Tore mehr zustande brachte - auch ein Erfolg. Die zwei gelb-rote Karten nahm man dabei in Kauf. Erst in der 89. Minute war es nach Foul an Andi Wehnert Marcel Martschoke vorbehalten, das Endergebnis von 6:0 per schönen Freistoß aus 18 Meter zu untermauern.

Die SG zeigte in Halbzeit eins nachhaltig, daß man gut in Form ist; und auch die Umstellungen - Dennis Rolf spielte Libero für den verletzten Coach Frank Halbig u. Andi Wehnert übernahm einen defensiveren Part - waren von Erfolg gekrönt.

Die Reserve verlor unnötigerweise mit 1:2, obwohl man sogar einen Elfer verwandeln konnte (Frank Volpert). Doch lies man diesmal andere gute Möglichkeiten liegen.

Euer entspannter Reporter vor Ort



SG hält Verfolger mit 5:1 auf Distanz

 

Mit einem letztendlich klaren 5:1-Sieg gegen den bisher ungeschlagenen VfL Niederwerrn bleibt die SG Tabellenführer, vor dem ebenfalls mit 5:1 siegreichen Verfolger FC Arnstein. Am Montag könnten die ersten beiden Plätze getauscht werden, sofern die Arnsteiner ihr Heimspiel gegen Dittelbrunn gewinnen sollten.

Aber egal wie die Tabelle dann ausschaut, es war heute ein immens wichtiger Sieg, der über die ganze Distanz gesehen auch verdient war. Die SG legte los wie die Feuerwehr und so war es Andi Wehnert in der 1. Minute, der nach feinen Pass von Hannes Schirmer aus 17 Meter halbrechter Position die Kugel flach ins lange Eck versenkte. Und bereits eine Minute später hatte Jo Schäfer die große Chance zum 2:0, doch strich sein Linksschuss aus 8 Meter knapp am Tor vorbei. Auch in der Folge war die SG überlegen und hatte durch Hannes (20-Meter-Knaller) und Andi (Direktabnahme) gute Möglichkeiten. Nach 31 Minuten war es dann soweit: eine schulmäßige Flanke von Jo versenkte Sebo gewohnt sicher per Kopf zum 2:0. Weitere Angriffsbemühungen blieben leider ohne Erfolg, so z.B. eine erneute Kombination Jo/Sebo (wurde in letzter Sekunde abgeblockt) oder ein Flankenschuß von Marcel Martschoke, der die Latte streifte.

Erst nach 42 Minuten kam die SG-Abwehr erstmals ins Schwimmen, doch zum Glück konnte der VfL kein Kapital daraus schlagen. Ansonsten hatte Coach Frank Halbig, der wiedermal mit seiner Kopfballstärke bestach, mit seinen Abwehrleuten alles im Griff und Tamer Gürek hatte eine ruhige erste Halbzeit.

Nach der Pause legte die SG ihre obligatorische Schlafviertelstunde bei Heimspielen ein. Und so kam auch der VfL zum Anschlußtreffer in der 55. Minute, als Tamer einen strammen 19-Meter-Hammer noch glänzend parieren konnte, doch der Nachschuß landete - zum Pech des Keepers durch die Beine - zum 1:2 im Kasten. Immer noch nicht aufgewacht lies man drei Minuten später eine weitere Groß-Chance zu - das hätte ins Auge gehen können ! Doch war es nach 62 Minuten erneut Sebo, der seine Torgefährlichkeit wieder gefunden hat, und eine abgefälschte Hannes-Flanke zum 3:1 eiskalt aus kurzer Distanz verwandelte. Jetzt fand die SG wieder zur gewohnten Souveränität zurück und hatte das Spiel bis zuletzt im Griff, ohne jedoch gute Chancen - so z.B. bei Überzahlspiel - zu nutzen. Dann kam die Zeit von Joker Jörg Hemmerich, den der Coach nach 80 Minuten brachte und ihm die 10-er Rolle übertrug. Hatte er bei seiner ersten Szene noch Pech - der Ball versprang auf einer am Boden liegenden Eichel - so legte er den Ball nach 83 Minuten mustergültig in den Lauf von Sebo, der nur noch einschieben mußte - 4:1 und Tor Nr. 3 vom Goalgetter. Und in der Schlußminute, nach einer Ecke, stand Jörg mit dem Rücken zum Tor, sah Kevin Dietrich anstürmen, legte präzise zurück, sodass dieser aus 7 Meter nur abziehen mußte und so zu seinem ersten Saisontreffer kam. Jörg`s Einsatz brachte somit auch die SG-Fans nochmal in Stimmung und die 10 Niederwerrner Zuschauer staunten nicht schlecht.

Letztendlich also ein klarer Sieg, auch wenn nicht alles rund lief; doch wenn man bedenkt, daß Niederwerrn in 6  Spielen erst 6 Tore einfing und heut gleich fünf auf einen Steich, so sollte man nicht meckern. Aber die Ansprüche an einen Tabellenführer sind halt doch nicht gerade bescheiden.

Die Reserve mußte sich mit 0:2 geschlagen geben, war allerdings auch nicht in Bestbesetzung und mußte ohne Wechselspieler und ohne gelernten Torwart auskommen; dafür war`s ganz ordentlich, obwohl man sich ja insgeheim den dritten Sieg in Serie erhoffte.

Euer relaxter Reporter aus dem Waldstadion 

1:1 in Arnstein - gefühlte 2 Punkte verloren

 

 

Hätte man der SG vor dem Spiel 1 Punkt angeboten, so wäre man wahrscheinlich auf den Deal eingegangen. Im nachhinein kann man mit dem Remis weniger zufrieden sein. Denn zum einen ging die SG bereits in der 5. Minuten nach einer Ecke von Futzi Volpert und einem Torwartfehler per Kopf durch Johannes Schäfer mit 1:0 in Führung, zum anderen spielte Arnstein nach einer gelb-roten Karte die letzten 30 Minuten nur zu Zehnt. Und genau zu diesem Zeitpunkt - 2 Min. nach der Hinausstellung - fing man sich den Ausgleich ein. Und der war so typisch für das Spiel der Arnsteiner: immer wieder lange Bälle auf den brandgefährlichen und imens schnellen Mittelstürmer, der von Kevin Dietrich toll bekämpft wurde, der aber eben das eine mal der gesamten SG-Abwehr davon lief - nach Fehlpass im vorderen Mittelfeld - und TW Tamer Gürek keine Chance lies.

War das Spiel vor der Pause noch relativ augeglichen mit Halbchancen hüben wie drüben (Tamer parierte einige male sehr gut), so war die SG in der 2. Hälfte die spielbestimmende Mannschaft, aber eben nicht mit den Möglichkeiten, die unbedingt zu einem Tor hätten führen müssen.  So die letzte Konsequenz, der letzte Zug zum Tor fehlte den SG-Offensivkräften. Mal ging die Kugel per Kopf auf`s Netz (Sebo), mal zögerte man zu lange (Jo), mal ging der Ball knapp daneben (Spicke Sebo, 18-Meter Heiko), mal hielt der Torwart (bei Andi`s 20-Meter-Knaller). Und auch die letzten  paar Minuten wollte der Ball bei Sebo`s Versuchen einfach nicht in den Kasten.

So muß man wohl oder übel mit dem Punkt zufrieden sein und sich darüber freuen, daß die Konkurrenz (Bergl u. Mühlhausen) patzte. Schon nächste Woche hat die SG die große Gelegenheit, einen weiteren Mitfavoriten, den VfL Niederwerrn, auf Abstand zu halten; zudem spielt Arnstein beim Bergl - bei einem 3er für die SG kann man sich oben fest- oder absetzen. Hoffen wir, dass am Samstag eine ähnlich große Fan-Gemeinschaft wie in Arnstein die SG unterstützt - das war heute einfach super !

Spaß am Fußball und am Gewinnen hat die Reserve entdeckt: mit 5:1 (4:0) fegte man die Einheimischen vom Platz. Vor allem in Halbzeit eins spielte man Katz und Maus mit dem Gegner und Michael Schröder glänzte mit 3 Treffern. Frank Volpert und Daniel Turnbow waren die weiteren Torschützen. Schade, dass der ansonsten gute Schiri Peter Kruppa ein Kopfballtor von Jörg Hemmerich wegen schubsen (das kann der doch gar nicht!) aberkannte. In der Form ist der Mannschaft auch ein Sieg gegen den Tabellendritten Niederwerrn zuzutrauen.

Euer halbzufriedener Reporter vor Ort

 

 

 

6:1-Derby-Sieg - eine klare Angelegenheit

 

20 gute Minuten zu Beginn und 20 Minuten zum Ende des Spieles reichten aus, um die DJK Brebersdorf recht deutlich zu besiegen. So richtig Derby-Stimmung kam bei der überschaubaren Fan-Kulisse - ca. 130 Zuschauer waren gekommen -jedoch nicht auf, denn die DJK  hatte einfach nicht die Mittel, um die SG in irgendeiner Phase des Spiels in Bedrängnis zu bringen. So passten sich die Jungs von Coach Frank Halbig nach 20 Minuten, als es bereits 2 : 0 stand, dem Niveau des Gegners an und erst nach dem 3 : 0 drehte die SG nochmal so richtig auf. Genau so hatte man sich das auf den Rängen eigentlich über 90 Minuten vorgestellt.

Das erste Ausrufezeichen setzte DJK-Libero Götzi mit einem 40-Meter-Freistoss, mit dem TW Tamer Görek - sorry Gürek - seine liebe Müh und Not hatte. Nach 14 Min. fasste sich Heiko Lutter ein Herz und sein Schuß aus 17 Metern mit rechts schlug links unten im DJK-Netz ein. Vier Minuten später wurde Sebo Schirmer glasklar im 16er gelegt und den fälligen Elfer verwandelte Mr. Standard Hannes Schirmer gewohnt souverän zum 2:0. Wiederum prüfte Götzi per Freistoß TW Tamer, der jedoch erneut auf dem Posten war. Von der DJK kam weiter nichts und die SG ging relativ fahrlässig mit ihren wenigen Chancen bis zur Pause um.

Nach dem Wechsel änderte sich erstmal nicht viel. Die SG beherrschte den Gegner, war aber nicht zwingend. So nach 1 Std. wurden die Einheimischen allerdings immer überlegener und kam so auch zu guten Chancen. Der sechste Hochkaräter führte dann endlich zum 3:0 und der war vom Feinsten: Hannes Schirmer schloss ein 30-Meter-Solo per Lupfer über den Torwart zum 3:0 ab - einfach sehenswert. Umso überraschender kam das Gegentor per Kopf, als die SG den Schützen staunend beobachtete. Doch so richtig glaubte die DJK selbst auch nicht an eine Wende und demzufolge netzte die SG noch 3 mal ein: 82. Min. erneut Hannes, diesmal per abgefälschten Freistoss, 5:1 Sebo Schirmer nach dem wohl schönsten Spielzug: Hannes-Pass aus dem Mittelfeld auf Linksaußen Marcel Martschoke (machte in der 2. HZ ein gutes Spiel) und der per Flach-Flanke zu Sebo - Tor. Den Endstand stellte erneut Hannes mit seinem 4. Treffer per Foulelfmeter (wieder wurde Sebo gefoult) in der 89. Minute zum 6:1 sicher.

Die SG zeigte zumindest phasenweise, was sie zu leisten im Stande ist. Gegen Arnstein wird man das allerdings über 90 Minuten abrufen müssen, was man gegen Mühlhausen letzte Woche ja bereits gezeigt hat - das wird sicher eine spannende Geschichte.

Erster Sieg für das Reserve-Team ! Mit 6:0 (alle Tore in Halbzeit zwei) fegte man die DJK förmlich vom Platz. Versiebte man in den ersten 45 Minuten noch die ein oder andere Großchance, umso treffsicherer zeigte sich die SG nach der Pause: Daniel Turnbow schaffte nach 48. Min. das 1:0. Jörg Hemmerich erhöhte in der 70. Min. auf 2:0. Danach brachen bei der DJK alle Dämme (da wird wohl noch weniger trainiert) und die SG erhöhte in den letzten 17 Minuten durch Norbert Klauth, Frank Volpert, Michael Schröder und Jonas Thews auf 6:0. Das sollte Auftrieb geben für die nächsten Aufgaben, denn der Spaß kam heute sicher nicht zu kurz.

Insgesamt ein erfreulicher Nachmittag - das Wetter spielte auch noch mit - und ein zufriedener Reporter vor Ort

Das war heute die "Andere",die "Echte" SG

 

Ganz im Gegensatz zum Bergl-Spiel erlebten annähernd 150 Fans eine toll aufspielende SG und der 4:0-Erfolg war dementsprechend vollauf verdient. Hochkonzentriert und mannschaftlich geschlossen war man von der 1. Minute an bemüht, die Niederlage aus der Vorwoche wett zu machen. Jeder wußte worum es in diesem Spiel geht und setzte das auch entsprechend um.

Die Abwehr zeigte sich wieder von ihrer besten Seite, im Mittelfeld wurde gerackert und vorne war man stets torgefährlich.

Bereits nach 12. Minuten versenkte Jo Schäfer die Kugel im Mühlhäuser Netz, als er - schön freigespielt - den Gäste-Keeper aus 12 Meter überwand. Das 2:0 nach 23 Min. verdiente sich Hannes Schirmer selbst, als er den Ball eroberte und von halblinks aus 18 Metern die Pille ins lange Eck schlenzte. Bis zur Pause gab es noch die ein oder andere Chance, doch blieb es beim 2-Tore-Vorsprung. Und auf die Abwehr war diesmal Verlass, egal ob Zico, Kevin oder Frank, der diesmal als Turm in der Schlacht seine Kopfballstärke ein ums andere mal unter Beweis stellte. Gleich nach der Halbzeit ein Doppelschlag, der die Partie entschied: 48. Min., eine Flanke von Jörg Hemmerich konnten die Gäste nur unzureichend abwehren (der Ball hatte enorm viel effee) und Jo Schäfer nahm das Ding volley mit links und drosch das Spielgerät aus 20 m unhaltbar in die Maschen. Zwei Minuten später tankte sich Sebo Schirmer auf links durch, passte  nach innen und Ari Thaci -der heute sicher sein bestes Spiel im SG-Trikot machte - war per Kopf zur Stelle, gegen die Laufrichtung des Torwarts - genial. Dazwischen war allerdings eine heikle Situation, als TW Tamer Gürek im Strafraum hart zur Sache ging, der gute SR Peter Mantel allerdings auf weiterspielen und nix wars entschied. Ansonsten wars wieder eine souveräne und laustarke Partie von Tamer.

Heute war es echt ein Sieg der ganzen Mannschaft, da jeder seine Aufgabe voll erfüllte und man genau wußte, nur bei einem Sieg ist ein ordentlicher Bierumsatz an der Obbacher Kichweih gewährleistet. Unvorstellbar der Einnahmenverlust für den Obbacher Kassier bei einer Niederlage ! So konnte sich die SG die Tabellenführung zurückerobern und sieht nun dem Derby gegen die DJK Brebersdorf - die heute ihren ersten Sieg einfuhr - mit Freude entgegen. Hoffen wir auf ein weiteres Fußballfest mit vielen Fans.

Die Reserve verlor ihr Spiel gegen Tabellenführer Kronungen mit 1:6, nach 1:0-Führung. Erneut brach man in der 2. Halbzeit ein und hatte da keine Chance mehr - woran des wohl liegt. Der Torschütze war Daniel Turnbow.

 

Euer fröhlicher Reporter vor Ort.

 

Bittere 3:4 Niederlage gegen starke Bergler

 

Vorweg: es war eine verdiente Niederlage. Die Bergler stellten die agressivere, spritzigere, zweikampfstärkere Mannschaft. Und die SG konnte an diesem Tag einfach nicht genügend dagegehalten. Heiko Lutter fehlte an allen Ecken und Enden und die Angeschlagenen, wie z.B. Stefan Volpert (spielte nur 40 Min.), konnten offensichtlich keine 100 % geben. Aber auch die bisherige "zu Null Abwehr", hatte enorme Probleme mit den quirligen Angreifern. TW Tamer Gürek war zudem an allen Treffern machtlos.

Schon nach 2. Min. hies es 0:1, als man sich am Fünfer doch relativ locker austricksen lies; danach versuchte die SG dagegen zu halten und hatte auch eine gute Möglichkeit durch Sebo Schirmer. Auf der anderen Seite meisterte Tamer einen 12-Meter-Schuß bravorös. Nach 29. Min. das 0:2: erneut setzten sich die SV-Angreifer gegen die zögernten SG-ler entscheidend durch. Das 0:3 drei Minuten später - ein feiner 17-Meter-Schlenzer - schien bereits die Vorentscheidung zu sein. Doch die SG bäumte sich auf und kam nach 43 Min. zum 1:3 per Sebo-Kpfball nach Flanke von Stefan Volpert. Und als der Referee nach 45 Min. nach Foul an Sebo etwas überraschend auf Elfmeter entschied, nutzte Hannes Schirmer dies zum 2:3. Psychologisch ein optimaler Zeitpunkt.

Doch wer nun glaubte, die SG setzt nach dem Wechsel zu einem Sturmlauf an und baut Druck auf, sah sich getäuscht. Es gab quasi keine klare Torchance, im Gegenteil, die Bergeler versemmelten ein Riesending.

Und nach 82. Min. machten sie den Sack zu: im Mittelfeld ging der Ball verloren und der präzise Pass erreichte den SV-Mitspieler, der relativ ungehindert aus 12 Meter halbrechts einschieben konnte. Dass Johannes Schirmer in der 90. Min. noch das Tor des Tages mit einem herrlichen Freistoß gelang, änderte nichts an der bitteren 3:4 Niederlage. Das Aufbäumen in der Nachspielzeit war dann einfach zu spät.

Jetzt heißt es 1 Tag trauern und danach wieder aufstehen, um dann mit einem  "jetzt-erst-Recht" das nächste Spiel gegen den Mitfavoriten Mühlhausen/Schraudenbach an der Obbacher Kirchweih positiv anzugehen. Das wird sicherlich ein richtungsweisendes Spiel !

 

Die Reserve schaffte beim 4:4 den ersten Punkt; und hier erlebt man Woche für Woche eine Steigerung der Kuriositäten. Diesmal schaffte man es sogar, zwei Elfer zu verschießen (der erste wurde wiederholt). Daniel Turnbow war der Unglücksrabe; und so wurde die Aufholjagd nur teilweise belohnt: nach 0:2 und 1:3 führte man 4:3 (der Elfer wäre das 5:3 gewesen) und fing sich 2 Min. vor Schluß, als die Bergeler schon 2 gelb-rote Karten hatten,  noch das 4:4 - einmalig. Frank Volpert und Frank Sacher netzten jeweils 2 x ein. Jetzt muß nächste Woche eben Kronungen dran glauben ...

 

Euer enttäuschter Reporter vor

 Goldköpfchen Sebo Schirmer


 Vier Kopfballtore - das schafft man auch nicht jede Woche. Sebastian Schirmer gelang dies in Stettbach, u.a. mit einem lupenreinen Hattrick in der ersten Halbzeit. Doch das Torfestival eröffnete Ari Thaci nach 10 Minuten, als Sebo einen Pass von Hannes Schirmer passieren lies und Ari aus 7 Metern kein Problem hatte einzunetzen. Kurz danach noch eine gute Chance durch Jo Schäfer, dessen Querpass in letzter Sekunde abgeblockt wurde. Danach war es wieder mal TW Tamer Gürek, der einen feinen Freistoß bravorös im Flug an die Latte lenkte und so das erste Gegentor vermied. Erst ab der 30. Minute erarbeitete sich die SG wieder Einschußmöglichkeiten darch Hannes aus 20 Meter oder Sebo per Kopf nach Frank-Halbig-Flanke. Nach 35 Minuten klappte das altbewährte Muster, was man wohl zuhause Tag und Nacht übt: Freistoß Hannes, Kopf Sebo, Tor - 2:0. Kurz danach Flanke Jo, Kopf Sebo 3:0 und noch vor der Pause, weil`s so schön war, Freistoß Hannes, Kopf Sebo, 4:0. Das die SG-Abwehr die ein oder andere Chance zulies, viel heute nicht ins Gewicht, sollte allerdings zukünftig vermieden werden.

Das Geschehen nach der Pause ist schnell erzählt, da man in Bayern-München-Manier das Ergebnis verwaltete. Erst Tamer`s erneute Freistoß-Parade weckte die SG-Jungs etwas auf und Jo hatte per Lupfer nach Pass von Dennis das 5:0 auf dem Fuß - leider drüber. Und wenn dann nichts mehr geht, schießt halt Hannes einen Freistoß und Sebo köpft ihn ein - 5:0. Auch in der letzten Minute war der SG das Glück hold, als die Stettbacher den Pfosten trafen.

Somit nach den ersten drei Spielen ein perfekter Start, mit maximale Punktzahl und 20:0 Toren - Kompliment ! Das wird wohl auch die Konkurrenz (Arnstein, Mühlhausen)aufhorchen lassen und die Tabelle mit Staunen begutachten.

Eine erneute Niederlage mußte die Reserve beim 2:4 wegstecken und erneut verschoß man beim 2:3 einen Elfer. Michael Simon konnte ebenfalls einen Strafstoß parieren. Die Torschützen waren Daniel Turnbow und Klaus Büttner.

Euer relaxter Reporter vor Ort

10:0-Sieg - eine wahrlich runde Sache



Mit diesem Kantersieg eroberte sich die SG die Tabellenführung; und das 10:0 war beileibe nicht selbstverständlich, trat die DJK Schwebenried erwartungsgemäß mit 3 Kandidaten an, die zum Kader der Bezirksliga-Mannschaft zählen. Doch die SG war diesmal unheimlich effektiv, machte man in der 1. Halbzeit doch fast aus jeder Chance auch ein Tor. Diese waren durchwegs fein herausgespielt und es machte Spaß hier zuzuschauen.

Das Spiel begann mit einem Paukenschlag: nach einer Flanke aus dem Halbfeld von Dennis Rolf verwandelte Torjäger Sebo Schirmer cool zum 1:0. Danach bot die DJK Paroli und TW Tamer Gürek mußte nach 13 Minuten sein ganzes Können aufbieten, um den Ausgleich zu verhindern. Erst ein Hannes-Schirmer-Freistoß brachte nach 20 Minuten wieder Gefahr für die SG. In der 24. Min. war es dann jedoch soweit: nach Vorlage von Sebo zog Jo Schäfer davon und konnte nur durch Foul im Sechzehner gebremst werden. Den fälligen Elfer verwandelte Hannes sicher zum 2:0. 10 Min. später war es  Andi Wehnert, der wiederum Jo mit einem feinen Pass einsetzte un dieser vollstreckte aus 12 Meter unhaltbar flach in die linke TW-Ecke - 3:0. Nun kam die Zeit von Heiko Lutter: 36. Min. Foul an ihm im Strafraum, erneut Elfer, erneut Hannes und es stand 4:0. 39. Min. eine flüssige Kombination mit dem finalen Passgeber Heiko auf Jo und schon hies es 5:0 - Pause.

Wie schon gegen Dittelbrunn legte die SG danach eine Kunstpause ein; war da was im Pausentee ? Denn bis zur 69. Min. tat sich nichts, doch dann ging es Schlag auf Schlag, mit dem Hauptakteur Marcel Martschoke, der erst zur Pause ins Spiel kam: 70 Min. Kombination Dennis - Jo - Tor Marcel 6:0. 72. Min. ein feines Hannes-Solo 7:0. 82. Min. Pass von Ari Thaci auf Jo 8:0. 84. Min. Vorbereitung Jo, Einlocher Marcel, 9:0 und last but not least in der 89. Min. das gleiche Duo, Vorbereitung Jo, Vollstrecker Marcel und das 10:0 war im Sack. Beim letzten Treffer machte Coach Frank Halbig uneigennützig den Weg frei und lies Marcel den Vortritt.

Man kann davon ausgehen, dass noch Spiele kommen, bei der die Mannschaft mehr gefordert wird. Doch auch 10 Tore muß man erstmal schießen und die Art und Weise war schon beeindruckend. Das bestätigte auch der O-Ton des Ex-Coaches Manfred Fleischmann: " Das waren mindestens zwei Klassen Unterschied!" Hört sich doch gut an, oder ?

Euer hocherfreuter Reporter vor Ort

Gelungener Auftakt für die Mission "Aufstieg"


Mit 5:0 fegten die Jungs von Coach Frank Halbig den selbsternannten Aufsteiger Dittelbrunn vom Platz. Ca. 120 Zuschauer (davon 10 vom Gast) sahen eine SG, die - bis auf 10 Minuten nach der Pause, als der Regen einsetzte - den Gegner beherrschte und durchaus auch spielerisch weitgehenst überzeugen konnte.

Vergab Torjäger Sebo Schirmer gleich in der 1. Min. noch eine fein herausgespielte Chance, so war er doch nach 10 Min. zur Stelle, nach dem alt-bewährten Muster: Freistoß Hannes Schirmer - Kopfball Sebo Schirmer - 1:0. Acht Minuten später fasste sich Hannes ein Herz und drosch die Kugel flach aus ca. 23 Meter in die Maschen - 2:0. Und in der 37. Min. war erneut Hannes (starkes Spiel !) der Vorbereiter mit einer weiten Flanke auf Jo Schäfer, der gekonnt per Kopf vom 5-Meter-Eck zum 3:0 vollstreckte.

Die Halbzeit-Pause verlängerte die SG eigenständig um 10 Minuten, soll heißen, da war man noch nicht auf dem Spielfeld. So kam Dittelbrunn zu zwei Großchancen: per Kopf an das Lattenkreuz und nochmal allein vor Torwart Tamer Gürek, doch zielte man zu ungenau und der Ball ging über das Gehäuse. So langsam wachte die SG auf und spielte wieder konzentrierter. Der Erfolg stellte sich dann nach 67 Min. ein, als Kapitän Stefan Volpert

- erneut nach einem abgewehrten Hannes-Freistoss - aus 12 Meter halbrechts zum 4:0 traf. Den Abschluß eines gelungenen Auftaktspieles war Neuzugang Dennis Rolf vergönnt, der kurz vor Spielschluß mit einem herrlichen Distanzschuß in den Winkel auf 5:0 erhöhte.

Wohlwissend, dass gegen stärkere Gegner eine Leistungssteigerung notwendig, sicher aber auch möglich ist, geht man optimistisch an die nächsten Aufgaben ran. Alleine wegen der gegnerischen Zuschauerresonanz wäre die Kreisklasse ein Traum.

Die Reserve verlor höchst unglücklich 2:3. Nach einem 0:2-Rückstand verkürzte Thomas Rüth mit einem Schlenzer ins "lange Eck" noch vor der Pause zum 1:2. Dann die entscheidende Szene: Foul an Günni Henkel im 16er - Elfmeter. Kapitän und Geburtstagskind Michael Rüth übernimmt die Verantortung und .... verfehlt knapp den Kasten. Nur 5 Min. später das 1:3 und somit die Vorentscheidung. Daniel Turnbow`s 2:3-Treffer reichte nicht mehr für eine Remis. Trotzdem - gut gekämpft und Trainer-Spion Udo Fraunholz vom nächsten Gegner SV Vasbühl sah ein Team, dass durchaus in der Lage ist, nächste Woche die ersten Punkte einzufahren.

Euer entspannder Reporter vor Ort 

Das ging grad nochmal gut


Dank einer Leistungssteigerung in der 2. Halbzeit gelang der SG ein letztendlich verdienter 3:1 beim B-Klassisten DJK Kronungen. Wer dachte, es wird ein Spaziergang, der hatte sich schwer getäuscht. Der Underdog war nämlich in den ersten 45 Minuten absolut gleichwertig und führte mit 1:0. Klar, auch die SG hatte Chancen zum Torerfolg, doch Sebo Schirmer und Jo Schäfer trafen die Kiste nicht und die DJK hatte ihrerseits die Chance zum 2:0.

Nach dem Wechsel ging man engagierter zu Werk und so ergaben sich Tormöglickleiten in Serie. Doch erst das bewährte Muster brachte nach 60 Minuten das 1:1: Freistoß Hannes Schirmer, Kopfball Sebo und Tor. Das 2:1 fast identisch: diesmal flankte Heiko Lutter präzise und erneut war Sebo per Kopf zur Stelle. Beim 3:1 war der Schiri der SG wohl gesonnen: nach einem Zweikampf im 16er, bei dem Sebo einhackte entschied der Referee auf Elfmeter und rot für den DJK`ler. Sei es wie es will, Hannes verwandelte sicher zum Endergebnis.

Manchmal ist es eben einfacher gegen einen Bezirksligisten zu spielen, als gegen eine aufopferungsvoll kämpfende B-Klassen-Mannschaft, deren Kräfte jedoch nach der Pause schwanden und dadurch ohne Tormöglichkeit in Abschnitt zwei blieben.

Erfreulich war der Auftritt der beiden U19-Spieler Marcel Halbig und Lukas Büttner, die beide einen ordentlichen Einstand gaben. Für Coach Frank Halbig bleibt auf alle Fälle noch viel (Konditions)Arbeit, um alle auf ein gleiches Niveau zu bringen. Aber die Saison ist ja noch jung und auch solche Spiele bringen die Mannschaft weiter und der Trainer weiß, woran er arbeiten muss.

Die Anzahl der SG-Fans (klar in der Überzahl) zeigte, daß man wieder heiß ist auf die neue Saison. Jetzt ein Heimspiel gegen einen attraktiver Gegner, dann ist die "Hütte" voll.

Euer leicht schwitzender Reporter vor Ort

 

Ein Hauch von Sommermärchen

 

Mit 2:0 besiegte die SG in der 3. Runde Toto-Pokal den Kreisligisten FSG SW; und das völlig verdient. Zugegebenermaßen hat die FSG in dieser Form sicherlich Probleme in der Liga zu bestehen, aber man spielt nur so gut, wie es der Gegner zuläßt. Und die SG war an diesem Tag echt gut.

Von Anfang an diktierte man das Spiel und hatte schon in den ersten 45 Minuten die Chancen, das Spiel zu entscheiden. So. z.B. bei Jo Schäfer`s Lattenknaller nach 15 Minuten und vor allem durch einen Foulelfmeter (Kapitän Futzi Volpert wurde umgemäht), den der sonst sichere Schütze Hannes Schirmer an den Pfosten setzte. Auch den zurückkommenden Ball konnten gleich zwei, drei SG`ler nicht einnetzen.

Aber auch Neu-Torwart Tamer Gürek konnte sich bei einem Distanzschuß auszeichnen.

Nach der Pause endlich die  hochverdiente Führung. Der starke Tobias Garbe tankte sich rechts durch, passte nach innen auf Sebo Schirmer, dieser per Hacke weiter auf Jo Schäfer und der "Lange" vollendete aus 8 Meter mit einem satten Linksschuß zum 1:0 - ein klasse Spielzug. Nach 70 Minuten der 2. Treffer: Kunstschütze Hannes zirkelte - diesmal per Freistoß - die Kugel erneut an den Pfosten und diesmal war die SG aufmerksamer und Futzi Volpert vollendete den Abpraller per Kopf aus 5 Meter zum umjubelten 2:0. Jeder Zuschauer wußte, das war`s. Denn die FSG war eher harmlos und Tamer mußte auch in Halbzeit zwei lediglich einmal sein Können aufbieten; natürlich freute sich der Keeper am meißten über das "zu Null", hatte er aber auch mit Zico Zirkelbach (klasse Spiel!), Tobse Garbe und Kevin Dietrich diesmal zuverlässige Jungs vor sich.

Enttäuschend, aber nicht unerwartet, war die Zuschauer-Resonanz seitens der FSG: lediglich 20 Fans verliefen sich nach Sömmersdorf und weder Spieler noch Fans sah man nach dem Spiel im Sportheim. Lediglich der Kassierer holte seinen Anteil an den Eintrittsgeldern ab.

So hofft die SG nun auf einen attraktiven Gegner in Runde vier. Freuen wir uns auf das nächste Spiel, mit einem hoffentlich ähnlichem Ergebnis.

Euer zufriedener Reporter vor Ort

 

Standing Ovation ohne happy end

 

 

Respekt SG !!! Wie bereits in den letzten Jahren lieferte die Mannschaft wieder mal einen echten Pokalknüller ab ! Nach einem Ab und Auf der Gefühle mußte man sich letztendlich mit 5:7 im Elfmeterschießen gegen den Bezirsoberligisten Bergrheinfeld - die immerhin 4 Klassen höher spielen -  geschlagen geben; und es gab sicherlich keinen Zuschauer auf dem Sportgelände des SV (vielleicht ausgenommen die paar "Bergther" Fans), die der SG den Sieg nicht gegönnt hätten. 

Die SG begann taktisch etwas defensiver und war ganz auf Konter ausgereichtet. So kam man auch in der Anfangsphase zu 1 - 2 guten Möglichkeiten. Nach ca. 15 Minuten nahm der BOL das Heft in die Hand und kam auch relativ schnell zum 1:0, als man auf SG-Seite halblinks etwas unaufmerksam war.  Das 2:0 nach 30 Minuten war eigentlich keine Chance, führte aber trotzdem zum Tor: von der Torauslinie wurde die Kugel auf gut Glück in den Strafraum geflankt und tatsächlich war ein Abnehmer zur Stelle und vollendete zum zweiten Treffer. Sicherlich war der TSV spielbestimmend, aber die SG`ler waren stets am Mann und machten die Räume eng. Pause.

Nach dem Wechsel - aus heiterem Himmel - das 1:2: Tobse Garbe`s Flanke verirrte sich Richtung Tor und der unsichere Keeper trug seinen Teil zum Anschlußtreffer bei. Jetzt wurde man mutiger und witterte seine Chance. Und tatsächlich, 10 Min. vor Spielende war es Marcel Halbig - er bildete mit Timo Markert de Flügelzange - der mit einem beherzten Solo zu Sebo Schirmer passte und der Torjäger setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch und vollendete zum 2:2 - die Begeisterung bei Fans und Spieler kannte keine Grenzen - eine Sensation lag in der Luft.  Auch 4 Minuten Nachspielzeit halfen den Berger nichts und so kam es zum finalen Elfmeterschießen.

Hannes Schirmer, Frank Halbig und Jo Schäfer zeigten keine Nerven und verwandelten eiskalt, aber auch die TSV-Torschützen liesen den ansonsten überragenden Keeper Tamer Gürek keine Chance. Zumindest die Elfer waren BOL-reif. So wurde Sebo Schirmer zum tragischen Helden: seinen platzierten, aber halbhohen Elfer parierte der Torwart und entschied somit das Spiel für den TSV - schade, schade; aber kein Vorwurf an Sebo, denn ohne ihn wäre es schon gar nicht zum Elfmeter-Krimi gekommen.

Ja wer hätte das gedacht, das die SG in diesem Spiel Paroli bietet, wo man ja auch noch einige Spieler ersetzen mußte. Aber man sieht, die richtige Einstellung kann Berge versetzen. Und genau diese Einstellung ist auch am 14.08. beim ersten Rundenspiel gegen Dittelbrunn angesagt - da können sich alle drauf freuen.

 

Euer stolzer Reporter vor Ort

 

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