Die SG ist nun Vorletzter

2:4 hieß es am Ende aus Sicht der SG. "Nur", muss man fast sagen, denn das Chancenverhältnis war noch eindeutiger zu Gunsten des SV Mühlhausen/Schraudenbach. Der Gastgeber erwischte nämlich einen Sahnetag, die SG hatte wenig entgegen zu setzen. In dieser Form dürfte es schwer werden, zukünftig zu punkten, war der Gegner doch in allen Belangen besser: spritziger, zweikampfstärker, aggressiver, spielstärker ...

Dabei begann es verheißungsvoll für die Skoric-Elf: nach zwei Warnschüssen seitens des SV Mü/Schr bekam die SG in der 5. Min. den ersten Eckball. Hereingebracht von Marius Mergenthal köpfte Comebacker Sebastian Schirmer aus kurzer Distanz zum 1:0 ein - super, nix verlernt. Doch die Reaktion der Einheimischen lies nicht lange auf sich warten: die SG-Abwehr wurde auf rechts überlaufen und der SV-Stürmer lies Keeper Jens Dotzel in der 10. Min. keine Abwehrchance. Nach der turbulenten Anfangsphase nahmen sich beide Teams eine Auszeit, bis zur 27. Minute. Nach einem verunglückten Querpass brachte man den SV ins Spiel und Luka Skoric wußte sich nur mit einem Foul im 16er zu helfen. Den Elfer verwandelte Jens Rumpel links unten zum 2:1. Bis zur Pause gab es nur noch SV-Möglichkeiten, die man - zum Glück - leichtsinnig versiebte oder Goalie Dotzel war zur Stelle - ein schmeichelhafter Rückstand.

Trotzdem - auch nach der Pause wieder ein idealer Start für die SG: Julian Brändlein, selbst chancenlos im ganzen Spiel, schickte Marius Mergenthal auf die Reise und der Kapitän zog auf Linksaußen einfach mal ab und mit gütiger Mithilfe von Keeper Koos rutschte die Kugel ins Tor - 2:2. Doch wer dachte, dass ist die Wende, sah sich getäuscht: nur 1 Min. (!) später lies sich die SG-Abwehr erneut auf außen übertölpeln und Jens Rumpel netzte zum 3:2 ein. Für die Moral war das natürlich tödlich und das merkte man auch dem SG-Spiel an. Lediglich Marius Mergenthal hatte nochmal eine Chance, ähnlich wie beim 2:2, doch diesmal parierte der Keeper. Danach betrieb die Elf von Trainer Klaus Pfister Chancenwucher, netzte aber trotzdem nochmal zum letztendlich alles entscheidenden 4:2 nach 80 Min. ein. Doch da war der Trops schon gelutscht, denn außer ein Abschluß aus 19 Meter von Nasir Noori, knapp neben dem Pfosten, hatte die SG nichts mehr entgegenzusetzen.

Sicher, der SV Mü/Schra zeigte ein Top-Spiel und man mußte sich schon wundern, dass bisher nur 6 Punkte auf der Habenseite standen. Andererseits lies die SG den Gastgeber auch gewähren - da muss sich gewaltig was ändern, um in den nächsten Spielen wieder erfolgreich zu sein. Denn das können die Jungs bestimmt auch besser.

Die SG-RESERVE musste sich letztendlich auch mit 1:3 geschlagen geben. Führte man zur Pause durch ein Tor von "Oldie" Bernd Halbig noch mit 1:0, so schwächelte die Günni-Elf im 2. Durchgang gewaltig. Allerdings trug Keeper Manuel Fuß mit einer Slapstick-Einlage gehörig dazu bei: einen mit den Händen abgefangenen Ball legte er sich am Boden zu einem Abschlag zurecht; bis er jedoch dazu kam, war SV-Stürmer Mario Rumpel so "unverschämt" und kickte die Kugel in den Kasten. Der SV bekam nun Übergewicht und erzielte noch zwei Treffer in der 72. und 90. Min. zum verdienten Sieg.

 


 

 

 

Wülfershausen hat den längeren Atem

Die positive Nachricht vorweg: trotz Dauerregen während des ganzen Tages war der Platz in Wülfershausen bespielbar. Anders als vor 1 1/2 Wochen, als nach tagelangem Sonnenschein der Platz gesperrt wurde :( aber heute hatte man ja alle Mann an Bord ... fairplay lässt grüßen, aber dabei wollen wir es auch belassen.

Denn letztendlich hat es sich die stark ersatzgeschwächte Skoric-Elf selbst zuzuschreiben, dass man eine 1:0-Führung nach 71 Min. nicht ins Ziel bringt. So hieß es nach 78 Min. 1:1 durch einen Flachschuß von Jakob Schmitt aus halblinker Position und letztendlich 1:2 aus Sicht der SG nach 83. Min. durch Nino Deibl, der sich im eins-zu-eins durchsetzte und flach einnetzte.

Was war sonst passiert ? In der 1. Halbzeit sahen die knapp 150 Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel, mit Chancen hüben wie drüben, allerdings nicht so, dass man unbedingt ein Tor hätte erzielen müssen. Die Torjäger Benkert und Brändlein waren gut abgedeckt und kamen so kaum zur Entfaltung. Einzig Nino Deibl sorgte ab und an für größere Gefahr.

Nach dem Wechsel passierte 15 Min. lang herzlich wenig, außer das der in der 1. Halbzeit noch gute Referee Christian Wetz einige merkwürdige Entscheidungen traf - naja, nobody is perfect. Dann musste Keeper Jens Dotzel wiedermal gegen den besten DJK`ler Nino Deibl klären. Auf der anderen Seite konnte auch DJK-Keeper Vickermann bei einem 19-Meter-Knaller von Kim Herder sich beweisen. Kein Kraut gewachsen war dann für den Goalie bei Kim Herder`s Freistoss, der links unten in der Ecke landete - 0:1. Die anschließende Wende wurde bereits analysiert, wobei dem 2:1 ein leichtsinniger Ballverlust im Mittelfeld ursächlich war. Als sich danach Jens Dotzel noch zweimal auszeichnete und die SG im Spiel hielt, fehlte in der letzten Minute auch noch das Glück des Tüchtigen: eine unglückliche Abwehraktion eines DJK-Spielers Richtung eigenes Gehäuse, verfehlte zum Leidwesen der Gäste ganz knapp den Kasten - ein Unentschieden wäre allemal verdient gewesen. 

Abhaken und den Blick nach vorne richten: am Sonntag in Schraudenbach gibt es die nächste Chance 3 Punkte einzufahren - und das das Spiel abgesagt wird, warum auch immer, davon gehen wir mal nicht aus.

 

 

Kirchweihpleite

Nix war´s mit der großen Kirchweihparty :( mit 2:0 entführte der Gast aus Grettstadt alle 3 Punkte und das nicht unverdient. Klar ist es mega-ärgerlich, wenn einer der besten SG`ler - Keeper Florian Schlereth - einen Fehler macht, der die Skoric-Elf auf die Verliererstraße brachte. Es war in der 30. Min., als Flo einen eigentlich harmlosen Hetzel-Freistoss aus 19 Meter durch die Handschuhe flutschen lies. Offiziell wurde es sogar als Eigentor ausgewiesen - das ist dann doch etwas übertrieben. Andererseits - wie schon erwähnt - hielt der SG-Keeper mit einigen guten Paraden sein Team im Spiel. Denn speziell im ersten Durchgang hatte der TSV weitere Chancen und bei der SG lief so gut wie nichts zusammen.

Nach Pero`s Halbzeit-Standpauke kam der Gastgeber wacher aus der Kabine, aber Marius Mergenthal wurde bei der ersten guten Torchance abgeblockt. Auf der anderen Seite musste Florian Schlereth erneut in höchster Not im eins gegen eins retten. Trotzdem - es war die beste Phase der Heimelf, mit einem 23-Meter-Knaller von Nasir Noori und einem Kopfball von Julian Brändlein - seine einzige Torchance, da ihm einfach die Zuspiele fehlten. Nach 70 Min. war wieder Schluß mit der Offensiv-Power, die Grettstädter hingegen blieben weiter gefährlich. Erst in der 88. Min. zog Kim Herder aus 18 Meter nochmal ab, doch der gute TSV-Goalie Sebastian Lutze "zerrte das Ding" noch aus der Ecke. Das 0:2 in der 90. Min., nach einem Ballverlust in der Abwehr, war nicht mehr entscheidend.

Denn dann war Schluß, mit einem verdienten, wenn auch nicht überragenden Sieger TSV Grettstadt, da auch der gute Referee Hannes Kirchner bei der ein oder anderen heiklen Situation im SG-Strafraum Milde walten lies. Letztendlich aber lag es an der SG selbst, die in den 90 Minuten einfach nicht so recht "in die Gänge" kam. Gefeiert wird trotzdem, denn gerade in der Niederlage zeigt sich die wahre Größe :):)

Besser machte es die SG-Reserve gegen den TSV Grettstadt II. Lag die Günni/Tamer-Elf zur Pause noch mit 0:1 zurück, schon da wurden einige Chancen versiebt, so zeigte sie nach der Pause unbändigen Willen und Kampfkraft und drehte mal so richtig auf. 61. Min. : Marco Hedrich verwandelt eine Foulelfmeter sicher, rechts unten, zum 1:1. Nur 3 Min. später wollte es Zenel Alija ihm gleichtun, scheiterte aber mit seinem Elfer am TSV-Keeper Frank Küllstädt. Doch die SG strebte weiter den "lucky punch" an und schließlich war es Julian Amthor, der in der 83. Min. zum verdienten 2:1 aus halblinker Position, langes Eck, einnetzte. Mit nunmehr 12 Punkten konnte sich die SG im oberen Drittel festsetzen und hatte allen Grund zum Feiern.

Ein gebrauchter Sonntag ...

Zuerst kam morgens um 8.30 Uhr die Nachricht aus Wülfershausen, dass das Spiel aufgrund der Platzverhältnisse (welche Platzverhältnisse ???) abgesagt ist, dann musste die SG-Reserve beim starken Tabellenvierten TSV Bergrheinfeld eine 0:3-Niederlage einstecken.

Diese Absage hat logischerweise einen faden Beigeschmack, denn seit Wochen versuchte die DJK das Spiel zu verlegen, was jedoch vom Verband nicht genehmigt wurde. So nutzte man eben eine Regellücke, indem der Platz als "nicht bespielbar" deklariert wurde, was lt. Spielgruppenleiter einmalig möglich ist ... ein guter Tipp für die Zukunft :(

Zur Reserve: gekämpft und doch verloren. Lange hielt die SG dagegen, obwohl das Match bereits vor dem Spiel unter einem schlechten Stern stand: Keeper Manuel Fuß verletzte sich beim Aufwärmen, sodass Maxi Briegert, der zuletzt ganz stark spielte, in den Kasten musste. Er machte seine Sache sehr ordentlich, fehlte der Truppe von Aushilfs-Coaches Julian Mergenthal und Daniel Amthor jedoch im Feld. Zum Spiel: in der 41. Min. musste ein Eckball herhalten, den der TSV-Angreifer per Kopf verwandelte - unnötig und zu einfach. Nach dem Wechsel hatte die SG nicht mehr viel entgegenzusetzen. Aber auch das 2:0 nach 69 Min. entsprach einem Standard: Marco Rösch verwandelte einen Freistoss aus 20 Meter zum 2:0. Das 3:0, acht Min. später durch Valentin Eusemann war dann nicht mehr entscheidend.

So verliert die SG einen Platz (jetzt 7.) in der Tabelle, bleibt jedoch im gesicherten Mittelfeld. Schon nächste Woche, an der Obbacher Kirchweih, kann das Punktekonto auf 12 erhöht werden.

"J" lässt es krachen !

Natürlich hat der 6:1-Sieg über den VfL Volkach viele Väter, aber einen muss man doch hervorheben: Julian Brändlein, seines Zeichens Mittelstürmer mit allen Freiheiten, netzte viermal ein und legte zweimal vor - mehr geht kaum !

Bereits nach 9 Min. klapperte es erstmalig, als "J" (der Einfachheit halber kürzen wir`s ab) eine Flanke von Marius Mergenthal zum 1:0 verwertete. Danach passierte herzlich wenig bis zur Pause, mit leichten Vorteilen für den VfL. Die auffälligste Szene war, dass Gästespieler Austine Okoro dem SG`ler Pascal "Kalle" Moreth die Schuhe während einer Spielpause gebunden hat - eine nette Geste :) Ja der Kalle ...

Pero`s Pausenansprache muss wohl sehr heftig gewesen sein, denn plötzlich ging`s zur Sache: zwar waren Arndt Pfrang`s Kopfball und ein Tiotus-Joachim-Abschluss noch zu schwach, doch als "J" nach einem Dribbling im 16er gefoult wurde, verwandelte Patrick Amthor nach 50 Min. den Elfer sicher, rechts unten, zum 2:0. Jetzt rollte der SG-Express und "J" erhöhte nach 55 Min. auf 3:0, nachdem sich zuvor Marius Mergenthal per Presschlag den Ball erkämpfte und so zur idealen Vorlage wurde. Sechs Umdrehungen später war "J" erneut zur Stelle, indem er Marius`dritte Vorlage zum 4:0 verwertete. Kurz danach rettete Flo Schlereth an seinem Geburtstag beim 1zu1 gegen Austine Okoro glänzend - tolle Reaktion ! Nach 75 Min. wechselten die Protagonisten die Rollen: Flanke "J", Kopfball Marius, 5:0 ! Und "J" setzte nach 82 Min. noch eins drauf, als er eine Maßflanke von Luka Skoric per Direktabnahme aus 8 Meter zum 6:0 verwandelte.

Eine Unaufmerksamkeit in der sonst so sattelfesten Abwehr brachte nach 85 Min. noch eine Ergebniskosmetik für den VfL zum 1:6.

Es ist schon erstaunlich bzw. besonders, wie Trainer Pero Skoric es schafft, die vermeintlichen Reservespieler, aufgrund dem personellen Engpass, zu integrieren. Jeder bringt hier seine Leistung und trägt so zum Erfolg bei.

Mit 6 Punkten auf der Habenseite hat die SG nunmehr Anschluss an das untere Mittelfeld und kann bei einem Sieg nächste Woche in Wülfershausen dieselbigen überflügeln - eine verlockende Aussicht ...

Auch die Reserve fuhr verdientermaßen einen Dreier ein: mit 3:2 wurde die Volkacher Zweite besiegt: Zen Alija traf zum 1:0, Luca Jaitl zum 2:1 und Dominik Ruck erhöhte auf 3:1, sodass der zweite Gegentreffer nach 89 Min. nichts mehr anrichtete - weiter so, Jungs.

 

Er kann`s noch ...

Eigentlich hängen die Fußballstiefel zuhause an dem berühmten Nagel. Doch die Personalnot und Günni`s Flehen gab Anlass, nochmal die Schuhe zu schnüren. Die Rede ist von Dominic Keller, der drei Treffer zum doch etwas überraschenden 6:2-Sieg beim FC Wasserlosen/Greßthal beisteuerte.

Bereits nach 40 Sekunden traf er auf Flanke von Maxi Briegert per Kopf zum 1:0. Beim 2:0 nach 16 Min. wurde Domi von Jonas Büttner bedient, bevor Jones selbst nach 43 Min. auf 3:0 erhöhte. Als FC-Kapitän Sebastian Manger gleich nach dem Wechsel auf 1:3 verkürzte, gelang Dominic in der 57. Min. das 4:1. Somit war der "Zahn dem FC gezogen" und weder der Regen noch der Gegner konnten nun die SG aufhalten: 5:1 Luca Jaitl (75.) aus gut 19 Meter und Zenet Alija (82.), beide mit ihren 1. Saisontreffern, erhöhten auf 6:1, sodass der zweite Gegentreffer nur noch Ergebniskorrektur für die Einheimischen war.

Insgesamt war es eine prima Leistung der Elf von Tamer Gürek, mit viel Potential für die 1. Mannschaft - Jan Brunner sowieso, aber auch Maxi Briegert, Julian Amthor, Titus Joachim und weitere könnten Coach Pero Skoric aus mancher Notlage befreien ... wenn sie denn mal wollten. Sehr gut auch "Schiene" Marcel Groß, der Sturmführer Sebastian Manger bekämpfte und ihn wahrscheinlich bis hin zur Bratwurstbude verfolgt hätte ...

Jetzt gilt es, mal Stabilität rein zu bringen, um weiter zu punkten.

Der Knoten ist geplatzt !

Und wie !!! Mit einem nicht glanzvollen, aber hochverdienten 5:0 fegte die SG die DJK Schwebenried/Schwemmelsbach im heimischen Wiesengrund-Stadion vom Platz. Letztendlich war es eine klare Angelegenheit, bei der die SG noch einige Hochkaräter liegen lies und andererseits die DJK in 90 Minuten, dank einer guten Abwehrleistung, tatsächlich keine einzige Torchance hatte.

Von Anfang an wusste die Skoric-Elf um was es ging und Julian Brändlein, der einen Sahne-Tag erwischte,  prüfte bereit in der 1. Min. TW Leo Brand mit einem 18-Meter-Knaller. Schon in der 8. Min. war es dann soweit: einen Querpass am 16er von "Jay" Brändlein nahm Dominik Ruck auf, legte sich die Kugel auf den linken Schlappen und schob per Innenrist, halbrechter Position, ins "lange Eck" - 1:0. Die SG blieb am Drücker und hatte bei Nick Lechner`s Kopfball und Julian Brändlein`s 8-Meter-Abschluß die Chance auf 2:0 zu erhöhen. Doch vorerst blieb es beim knappen Vorsprung, der jedoch nie in Gefahr geriet, da die DJK meist mit langen, unpräzisen Bällen agierte. Der SG gelang nun auch wenig, da man immer wieder in die Abseitsfalle tappte.

Erst in der 43. Min. war wieder Alarm im DJK Strafraum: Julian Brändlein passte zu Arndt Pfrang, der im übrigen auf der 10er-Position eines seiner besseren  Spiele machte, doch sein Abschluß aus kurzer Distanz landete erstaunlicherweise am Pfosten und nicht im Tor.

Nach der Pause kam die DJK etwas auf, doch außer einige Freistössen, die ausnahmslos harmlos verpufften, passierte nichts. Und mit dem schön herausgespielten Treffer zum 2:0 nach 62 Min. war die Sache gelaufen: Traumpass von Arndt Pfrang auf Marius Mergenthal, der passte nach innen und Julian Brändlein war zur Stelle. Das 3:0 (79.) - erneut durch Julian Brändlein per Kopf - gehörte zu 70 % Daniel Jakob, der sich gleich gegen mehrere Abwehrspieler durchsetzte und zielgenau nach innen flankte - starke Leistung, "Schmü". Dem 4:0 (83.) durch Julian Brändlein ging wiederum ein Pass von Arndt Pfrang voraus und in der 90. Min. legte der dreifach-Schütze selbst mal auf und Dominik Ruck erzielte seinen zweiten Treffer.

Das waren natürlich drei wichtige Punkte, zugegebenermaßen gegen einen limitierten Gegner. Und wenn es etwas zu bemängeln gäbe, dann der Chancen-Wucher in Halbzeit eins. Hier hätte man schon früher den "Sack zumachen" können. Aber wir wollen nach den ersten drei Punkten und gleich fünf Toren nicht meckern, denn vor dem Spiel wäre die SG-Gemeinde mit diesem Ergebnis sicher sehr zufrieden gewesen. Gut gemacht, Jungs !

 

 

 

 

Auch im 3. Anlauf kein Tor

Mit 2:0 besiegte der bisher ebenfalls punktlose TSV Eßleben die SG SöObbGe. Dass der Gastgeber letztendlich als verdienter Sieger vom Platz ging, ist unbestritten. Aber es gab zwei Situationen, bei denen das Spiel auch zugunsten der SG hätte laufen können. Trotz optischer Überlegenheit hatte der Gastgeber bis zur 45. Min. keine echte Torchance, ein Verdienst der sattelfesten SG-Abwehr. Auf der anderen Seite hätte die Bohn-Elf durch Andi Stark in der 39. Min. durchaus in Führung gehen können, als er einen feinen Pass von Patrick Amthor über den Keeper, aber auch übers Tor lupfte. Mit dem Pausenpfiff dann das 1:0: keine Torchance, aber ein Eckball - ein Kopfball - 1:0 Sebastian Schenk. Natürlich vermeidbar ...

Nach dem Wechsel, in der 58. Min., die Ausgleichschance für Arndt Pfrang: Marius Mergenthal passte auf Arndt`s linken Schlappen, doch statt den Hammer auszupacken, entschied er sich für einen Innenseitenschlenzer, der von Keeper Jonas Ringelmann locker pariert wurde - vielleicht hätte da ein Treffer Auftrieb gegeben ... Danach häuften sich die Tormöglichkeiten für den TSV, doch eigenes Unvermögen oder der überragende Florian Schlereth im SG-Tor verhinderten den vorzeitigen k.o. Der kam dann in der 90. Min. als sich Michael Schug im 1 gegen 1 durchsetzte und unhaltbar einschoß. Die SG hingegen schaffte es nicht mehr, sich ab der 70. Min. Chancen zu erarbeiten.

Wieder ein Gegner, der zu SG-Glanzzeiten wahrscheinlich nicht als Sieger vom Platz gegangen wäre. Doch aktuell heißt es: kleinere Brötchen backen, zusammen halten und nie aufgeben. Auch wenn heute mit Kim Herder und Julian Brändlein weitere Spieler ausfielen (Marius Bohn war schon verletzt und Luka Skoric ist im Urlaub), gab es Lichtblicke: Michael Sokal stabilisierte in seinem ersten Saisonspiel die Abwehr und Jonas Lauerbach aus der 2. Mannschaft zeigte sich bissig auf der linken Abwehrseite. Überhaupt: es zeigten sich alle sehr bemüht, doch das reicht einfach nicht, um Punkte einzufahren.

 

Wer schießt die Tore bei der SG ?

Viel zu harmlos präsentierte sich die Mannschaft von Interims-Coach Matze Bohn bei der 0:2-Niederlage gegen Aufsreiger TSV Heidenfeld, die bei weiten auch keine Übermannschaft war. Allerdings reichten dem Team von Trainer Danny Dialek zwei Treffer von Torjäger Marcel Hartmann, der seine Rotsperre beim Pokal unter der Woche verbüßte, um als klarer Sieger vom Platz zu gehen. Denn das Chancenplus lag klar beim Gast, auch weil die SG so gut wie keine glasklare Möglichkeit hatte. Vor der Pause eine Halbchance von Luca Bärtl nach Flanke Kim Herder, nach der Pause 2 - 3  Torannäherungen - das war`s dann auch ... Dass auch der Gast ab der 45. bis zur 70. Min. eine Chancen-Pause einlegte, half der SG auch nicht weiter.

Erschreckend kommt noch hinzu, in welcher Art und Weise die Gegentreffer fallen: einmal nach einem Eckball und beim zweiten Treffer rutschte der Abwehrspieler aus und M. Hartmann versenkte die Kugel cool per Heber - alles viel zu einfach.

Jetzt heißt es einfach ordentlich trainieren, um am kommenden Freitag in Eßleben zu Punkten !

Die Reserve zeigte die erhoffte Reaktion: nach der 0:15-Klatsche wurde der Favorit, die DJK Büchold, mit 3:2 förmlich niedergerungen. 1:0 Fabio Ehwald per Kopf, dann 1:1 und 1:2, 2:2 durch Dominik Ruck per Dropkick und 3:2 Patrick Miller per Direktabnahme - eine prima Leistung der Günni/Tamer-Elf !

 

 

Saisonstart mißlungen

Keine Tore - keine Punkte ! So ist es nunmal im Fußball. Mit dem knappsten aller Ergebnis - 0:1 - verlor die SG ihr Auftaktspiel beim starken Aufsteiger TSV Waigolshausen/Theilheim/Hergolshausen. Dabei sah es anfangs ganz gut aus: erstmal abtasten, hüben wie drüben und blos keine Fehler machen. Der erste Torschuß gelang der SG, als der agile Neuzugang Sergej Kirichis nach 17 Min. aus 19 Meter abzog, jedoch Keeper Julian Seyfried parierte. Fünf Minuten später schon die Entscheidung für den TSV: ein Pass in die Tiefe konnte vom SG-Abwehrspieler nicht blockiert werden und Torjäger Sebastian Lehmann lies sich die Chance im 1:1 gegen Jens Dotzel nicht nehmen und netzte zum 1:0 ein. 

Kurz darauf der vermeintliche Ausgleich durch Sergej Kirichis, doch Schiri Solf - der gleich noch eine entscheidende Rolle spielen sollte - pfiff Stürmerfoul und somit kein Tor für die SG, was man noch nachvollziehen konnte. Drei Minuten später war Sergej erneut durch und wurde von Keeper Seyfried knapp vorm Sechzehner von den Beinen geholt - klares Foul und rote Karte ? Michael Solf belies es bei gelb und meinte hinterher: "Es war eine fifty-fifty-Entscheidung" - gibt es sowas ? Der Freistoss brachte nichts ein. Danach konnte sich auch SG-Keeper Dotzel bei einem 10-Meter-Schuss nochmal auszeichnen, bevor es in die Pause ging.

Nach dem Wechsel war der TSV erstmal die überlegene Mannschaft und kam zu guten Chancen, die immer wieder Jens Dotzel oder ein Abwehrbein verhinderten. Erst nach gut 60 Min. meldete sich die SG zurück, als Arndt Pfrang seinen linken Hammer auspackte - warum nicht öfters so, Junge ! - doch die Kugel knapp das Ziel verfehlte. Nun hatte die SG weitere Halbchancen durch Nasir Noori (drüber), erneut Arndt Pfrang (vorbei) und einen Kopfball von Nick Lechner, der auf der Linie geklärt wurde. So blieb es für die SG beim enttäuschenden 0:1 - einerseits hätte man vielleicht einen Punkt verdient, da der entscheidende Treffer leicht hätte verhindert werden können, andererseits hätte der TSV in den 15 Min. nach der Pause den Sack zumachen können - sei`s drum, es hat heute nicht gereicht, auch weil man in der Offensive nicht effektiv genug war.

Laden...

Aktuelles

Fussball

Tischtennis

SV Sömmersdorf e.V.
97502 Sömmersdorf

Telefon: 

1.Vorstand

Peter Keller 09726/2559

Sportheim Waldschenke

09726/6800

E-Mail: email@sv-soemmersdorf.de

 

 

Können wir etwas für Sie tun? Dann nehmen Sie Kontakt auf!

Aktuelles

Tischtennis

Fussball

Laden...

Aktuelle Neuigkeiten finden Sie auf die Schnelle auf der Seite Aktuelles.