Talfahrt beendet!

Der vorhergehende Text ist noch nicht einmal abgetrocknet und schon straft mich die Vierte Lügen! Im Nachbarschaftsduell mit "Erzrivalen" Brebersdorf sorgte eine konzentrierte Leistung für klare Verhältnisse. Lediglich ein Spiel wurde abgegeben - und so hiess nach ca. 1 1/2 Stunden 8:1 für die Heimmannschaft. Auf die Vierte ist halt Verlass !

Euer Schriftführer vor Ort (26.02.2024)

Sorgenkind Tischtennis !

Wieder eine Woche zum Vergessen. Die Zweite spielte am Dienstag in Grettstadt, wobei von der Zweiten nur ein Spieler dabei war. Der Rest wurde - wie so oft - von der Dritten und Vierten aufgefüllt. Da konnte man nicht viel erwarten! Lediglich zwei Spiele wurden ausgeglichen gestaltet, wobei der fünfte Satz jeweils verloren ging. Das Spiel endete nach knapp zwei Stunden mit 8:0 für den Gastgeber.

Die Dritte musst am Samstag Abend in Machtilshausen ran. Auch hier war kein einziger Spieler der Dritten dabei. Eine eigentlich gute Vierte hatte aber auch hier keine Chance. In drei Spielen konnte man dagegen halten, letztendlich ging das Match aber mit 1:8 deutlich verloren.

Der Negativtrend hält an.

Mein Appell an die Spieler:  Zeigt wieder mehr Spielbereitschaft, auch wenn manche Spielansetzungen für den einen oder anderen nicht so "passend" sind !!

Umso mehr muss ich mal wieder die Spieler loben, die immer wieder aushelfen !!

Chapeau!

Euer Schriftführer (26.02.2024)

Die SG bleibt sich treu !

Soll heißen: viele Chancen, kaum Tore und eklatante Abwehrfehler ! Im Ergebnis kommt dann ein 1:5 zustande, in einem ausgeglichenen (!) Spiel, in dem der SC Diebach demonstrierte, was effizienter Fussball bedeutet.

Dabei hätte die SG nach 5 Min. 2:0 führen können, nein müssen ! Andy Stark`s Abschluß wurde auf der Linie geklärt und Marius Bohn verzog aus 5 Meter - zwei 100%ige. Danach egalisierte man sich, wobei sich Keeper Louis Schmittfull 2-3 mal auszeichnen konnte. Dann, in der 44 Min. rutschte eine harmlose Hereingabe auf dem holprigen Nebenplatz, dem SG-Abwehrspieler unter den "Schlappen" durch und M. Mathes konnte problemlos zum 1:0 einschieben. Im Gegenzug überlupfte Jan Wehner Torwart Warmuth, doch das Leder ging über den Kasten.

Beim 2:0 nach 52 Min., rutschte ein SG-Abwehrrecke aus und D. Schaub lies Louis keine Chance. 9 Min. später keimte nochmal Hoffnung auf, als Patrick Amthor nach einem Eckball zum 2:1 per Rechtsschuss aus 15 Meter einnetzte. Kurz darauf hätte ein Jan-Wehner-Kopfball zum Ausgleich führen können, doch nix war`s. Im Gegenteil: 67. Min., erneute Unsicherheit auf der rechten SG-Abwehrseite und den Pass nach innen vollstreckte erneut M. Mathes zum 3:1. Der gleiche Spieler traf nach 77 Min. aus 16 m zum 4:1 und "last but not least" machte auch Torjäger Marcus Hein nach 89 Min. noch "sein Tor" zum 5:1-Endstand. Und Daniel May ? Er machte es sich zur speziellen Aufgabe, SG-Torjäger Julian Brändlein auszuschalten, was ihm ja offensichtlich gelang.  Fazit: wer seine Chancen nicht nutzt der wird bestraft und wer dann hinten so anfällig ist, der wird doppelt bestraft. Wobei - und das muss man fairerweise auch sagen - es spielerisch zumindest bist zur 70. Min. ganz ordentlich war ...

Nicht vergessen: Am Samstag, 09.03.2024 ist die Jahreshauptversammlung des SVS um 19:30 Uhr in der Waldschenke !!

Exclusiv-Interview mit unseren Trainern Patrick Amthor und Nick Lechner !

Hallo Jungs, schön dass ihr Zeit habt für einen kurzen Rückblick auf eure erste Trainerstation

22 Punkte, 37:43 Tore, Platz 9 nach 16 von 30 Spielen. Wie fällt dein Fazit aus?

Patrick: Mit dem aktuellen Stand bin ich zufrieden. Wir haben vor allem gegen die direkten Konkurrenten im Mittelfeld und im hinteren Bereich der Tabelle unsere Siege geholt. Dies haben wir uns immer wieder vorgenommen und umgesetzt. Die Spiele, bei denen wir chancenlos waren, kann man meiner Einschätzung nach auf einige wenige begrenzen, so z.B. das Hinspiel gegen Zeuzleben/Stettbach, als wir in der zweiten Halbzeit eingebrochen sind. Wir hätten jedoch auch noch ein paar Punkte mehr einfahren können, wenn wir etwas mehr Spielglück gehabt hätten und teilweise weniger individuelle Fehler gemacht hätten.

Dein letztes Spiel, Nick, datiert vom 30.09.23. Das hatte den Vorteil, dass du das Spiel von außen steuern konntest, andererseits fehlst du als Spieler auf dem Platz. Wie siehst du das und was macht deine Verletzung ?

Nick: Erstmal fällt es mir sehr schwer, nicht mitwirken zu können. Trotzdem ist es definitiv so, dass man im Spiel durchaus mit sich selbst beschäftigt ist, ich zumindest. Obwohl es grundsätzlich meine Art ist, auch auf dem Platz auf Mitspieler einzuwirken, ist das von außen besser möglich. Zumindest auf die, die in unmittelbarer Nähe an der Linie spielen.

Was die Verletzung angeht, war ich anfangs deutlich optimistischer, muss aber zugeben, dass ich noch deutliche Probleme habe, vor allem wenn es um fußballspezifische Bewegungen geht. Jetzt habe ich zum Glück noch zwei Monate Zeit mich auf die Rückrunde vorzubereiten.

Wie muss man sich das vorstellen, wenn zwei Personen als Trainer fungieren. Wie und wann erfolgen die Abstimmungen, die Auswechslungen etc. ?

Patrick: Wir kommunizieren sehr viel über Whats-App und profitieren von unserer Mannschafts-App “Spieler-Plus”, mit der wir Aufstellungen etc. planen können. Hinzu kommen noch ein bis zwei Telefonate in der Woche. Wie schon im Eingangsinterview zu Beginn der Saison erwähnt, haben wir sehr oft die gleichen Ansichten und Vorstellungen. Somit müssen wir nicht viel miteinander diskutieren, sondern klären die Dinge recht schnell.

Es ist für euch beide die erste Trainerstation und das noch als Spielertrainer, was ja eh nicht so einfach ist. War es schwieriger als gedacht oder habt ihr das so erwartet ?

Nick: Naja, viel gespielt habe ich ja nicht ;). Was den Rest angeht, haben wir uns da, glaube ich, gut aufgeteilt, indem mal der eine, mal der andere sich um gewisse Trainingseinheiten oder Sonstiges gekümmert hat. Die Trainingsplanung fällt uns grundsätzlich sehr einfach, da wir, auch bei eigener Teilnahme, schon den Anspruch haben attraktives und intensives Training abzuhalten. Organisatorische Dinge sind vielleicht manchmal etwas leidiger, aber da sind wir mit Vorstand, Betreuer und Vergnügungsausschuss als Unterstützer ganz gut aufgestellt.

Patrick: Dass es nicht einfach wird und eine Umstellung zu den letzten Jahren als reiner Spieler wird, war mir klar. Das Außenrum, die Vorbereitung auf das Training und die Spiele fallen mir recht leicht. Schwierig waren einige Spiele, in denen ich vielleicht zu viel Einfluss als Trainer auf das Spiel nehmen wollte und dadurch mein eigenes Spiel als Spieler gelitten hat. Wenn man zu viele Anweisungen gibt, verpasst man es beispielsweise selbst wieder im richtigen Moment in den Zweikampf zu gehen. Aber ich denke, dass ich auch hier noch öfter die richtige Balance finden werde.

Jetzt seid ihr ja mit 27 bzw. 28 jünger als manch einer eurer Spieler. Gab`s da Situationen wo es deswegen Probleme gab bzw. wie habt ihr es geschafft, euch Respekt zu verschaffen ?

Nick: Probleme gab es, zumindest meiner Meinung nach, keine. Was wir erzählen, sollte authentisch und glaubwürdig sein. Wenn es das nicht ist, kann es auch im höheren Alter zu Problemen kommen. Wir sind beide nicht auf den Mund gefallen und wissen uns schon durchzusetzen, falls es mal notwendig ist. Die Fälle sind allerdings recht gering. Ob das jetzt an uns oder an der Mannschaft liegt, wird am Ende eine Kombination aus beiden sein.

Aus den gemachten Erfahrungen: gibt es Dinge, die du im Nachhinein anders machen würdest ?

Patrick: Grundsätzlich stehe ich hinter all unseren größeren Entscheidungen und würde hier auch nichts ändern. Natürlich ist man manchmal im Nachhinein schlauer und hätte vielleicht in der ein oder anderen Situation anders gehandelt, aber das ist Vergangenheit.

Ihr habt es aus meiner Sicht geschafft, aus einer eher unzufriedener Truppe ein Team zu formen, welches wieder Spaß am Fußball hat, obwohl die letzte Saison rein sportlich gesehen erfolgreicher war. Wie war das möglich ?

Nick: Vielleicht ist die Mannschaft durch die Veränderungen ein wenig homogener geworden, dass macht das Drumherum einfacher. Trotzdem haben wir es geschafft durch Zusammenhalt da wieder etwas aufzubauen. Wir versuchen die Mannschaft in gewisse Entscheidungen (natürlich nicht alle ;)) mit einzubeziehen, sind da kompromissbereit. Das sollte auch jedem den Eindruck geben, Einfluss nehmen zu können.

Okay, jeder bekommt seine Einsatzzeiten. Trotzdem ist es immer noch so, dass der eine mehr, der andere weniger spielt. Gibt es intern da Probleme bzw. was tut ihr dafür, dass es keine gibt ?

Patrick: Prinzipiell kennt glaube ich jeder seine Rolle in der Mannschaft und nimmt diese auch sehr gut an. Hier erst einmal ein großes Lob an unsere Spieler, die es uns in der Beziehung recht leicht machen. Dass es auf Grund von Leistungsunterschieden und gewissen Positionen unterschiedliche Einsatzzeiten gibt, war vorab klar und lässt sich auch nicht vermeiden. Wir versuchen, jeden Spieler mit in unseren Kader zu integrieren. Es zählt nicht die erste 11, die beginnt, sondern für uns gehören alle Spieler dazu. Außerdem versuchen wir viel mit den Spielern zu reden und unsere Entscheidungen zu erklären. Ich glaube, das hat in der Vergangenheit gefehlt und oft zu Unverständnis geführt.

Was habt ihr geplant, dass die Jungs (und Luisa) nach der Winterpause nicht wieder bei Null anfangen ? Mancher legt sich da schon gerne auf die faule Haut ….

Nick: Unsere Pflegefälle kriegen natürlich einen Trainingsplan mit. Ne, wäre natürlich top, wenn jeder für sich was macht, aber das ist, bis zur Vorbereitung, jedem selbst überlassen. Mit Start Mitte/Ende Januar werden wir allerdings schon schauen, wieder eine saubere Vorbereitung hinzulegen. Vorbereitungsplan steht, auch mit dem ein oder anderen Plan wetterbedingte Probleme zu kompensieren. Hatten etwas mehr Zeit uns drum zu kümmern als im Sommer.

Wo siehst du noch Schwachstellen im Team und wie wollt ihr das möglichst verbessern  ....

Patrick: Eine große Schwachstelle sind aktuell die vielen Gegentore, die wir bekommen. Hier müssen wir uns in allen Mannschaftsbereichen verbessern, damit wir als Einheit besser verteidigen, um nicht in jedem Spiel drei bis vier Tore schießen zu müssen. Außerdem müssen wir versuchen, die individuellen Fehler und Unaufmerksamkeiten zu reduzieren. Hierzu zählen für mich nicht nur die Stabilität in der Defensive, sondern auch eine gewisse Kaltschnäuzigkeit und Effektivität in der Offensive.

Werfen wir mal einen Blick nach vorne. Was ist dein/euer Ziel für diese Saison und seid ihr da auf einer Wellenlänge ?

Nick: Wir wollen weiterhin nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben und uns da Stück für Stück ein Polster aufbauen. Patrick hat es anfangs gesagt, dass wir gegen die direkten Konkurrenten gut performt haben. Trotzdem haben wir den Anspruch auch mal einen von oben zu schlagen. Da sollten wir in der Rückrunde hinkommen. Die Kombination, Pflichtaufgaben erledigen und frech oben noch ein paar Punkte abluchsen, sollte uns am Ende im (oberen) Mittelfeld ankommen lassen.

Und noch ein bisschen weiter voraus … Hättet ihr Bock auf eine weitere Saison als Spielertrainer der SG Sömmersdorf/Obbach/Geldersheim ?

Patrick: Ich kann mir durchaus vorstellen, noch ein weiteres Jahr als Spielertrainer dranzuhängen. Dazu müssen aber die Gegebenheiten stimmen: Vertrauen von den Verantwortlichen, Rückhalt aus der Mannschaft, nahezu identischer Kader... Wenn das passt, dann gerne!

Nick: Gehe ich so mit, dem lässt sich nichts hinzufügen, Tschüssing!

Na, das hört sich doch gut an !

Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg und gute Stimmung :)      Interviewer Peter Keller

Ein positiver Rückblick

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