Die SG zeigt sich wie verwandelt

Und das im positiven Sinne ! Mit einer eindrucksvollen Leistung besiegte die Skoric-Elf den Aufsteiger Castell/Wiesenbronn auf deren Gelände hochverdient mit 3:1. Einziges Manko: die Chancenverwertung, denn ein höherer Sieg wäre durchaus möglich gewesen. Ansonst gibt es nichts zu bemängeln: erstaunlich, wie schnell das Konzept des neuen Trainers umgesetzt wird. D.h., klares 4-4-2-System, kampf- und laufstark, größtenteils präziseses Kurzpassspiel und hinten die Schotten dicht. So kamen die Einheimischen um ihren Torjäger Tobias Gnebner zu keiner nenneswerten Torchance, sodass der Gegentreffer durch ein Freistosstor zustande kam. Was da allerdings "Mauer" und Keeper Jens Dotzel sich dabei dachten, bleibt wohl deren Geheimnis ...

Die SG machte von Anfang an Druck und nachdem Seb Schirmer`s Abschluß nach 8 Min. das Ziel noch knapp verfehlte, war es Julian Brändlein, der nach einer Viertelstunde einen Pass seines Kapitäns zum 1:0 verwertete. Das besagte Freistosstor nach 20 Min. konterte Marius Mergenthal quasi im Gegenzug, als er nach Vorlage Chris Sokal die Kugel von halblinks in die Maschen jagte. Weitere sehr gute Möglichkeiten durch Julian Brändlein`s 20-Meter-Schuß, Chris Sokal`s Lupfer und Julian Amthor`s Flachschuß waren allesamt die Beute des guten 1,90-Meter großen Goalie Achim Scheufens. Bei Kim Herder`s Chance nach 43 Min. wäre auch er machtlos gewesen, doch spielte die Platzunebenheit dem SG-Angreifer einen Streich und so ging das Leder - allein vorm Keeper - neben das 7,32 Meter breite Gehäuse. Die Einheimischen können bei guten Willen maximal Halbchancen verzeichnen.

Auch nach der Pause ging es ähnlich weiter, obwohl die Castell-Elf nun Druck aufbaute - aber die Chancen hatte die SG: ein etwas zu kurzes Abspiel von Chris Sokal erreichte Seb Schirmer nicht, dann war Chris Sokal im Duell 1:1 gg. den Keeper der Verlierer und Arndt Pfrang zielte aus 18 Meter in Mittelstürmerposition knapp daneben. Michael Sokal verpasste eine scharfe Hereingabe des agilen Marius Mergenthal nur haarscharf, bis es dann endlich soweit war: Arndt Pfrang trat einen Eckball von rechts und wie schon zuletzt war Seb Schirmer per Kopf zur Stelle - das war die 84. Min und der knock out für den Gastgeber. Zum Abschluß gab es noch einen Hannes-Schirmer-Freistoss der am Tor vorbei segelte, dann war Schluß.

So kann`s weitergehen und die Vorfreude auf den Tabellenführer FC Gerolzhofen ist heute schon vorhanden.

Einstand nach Maß

Na also - geht doch ! Unter Neu-Trainer Pero Skoric gab es zu dessen Einstand auf der Bank einen 4:1-Sieg gegen die DJK Schweinfurt. Es war zwar noch nicht alles "Gold was glänzt", aber man konnte schon die Handschrift des neuen Coaches erkennen, die da lautet: mehr Ballsicherheit, mehr Kurzpassspiel und bessere Zusammenarbeit in den einzelnen Mannschaftsteilen.

So legte die SG von Anfang an mächtig los und kam über ihren agilsten Angreifer, Marius Mergenthal, schon nach eingen Minuten zu Halbchancen. Auch Julian Brändlein war gut in Position, wurde allerdings abgeblockt. Nicht von ungefähr war es Marius Mergenthal, der nach 15 Min. das 1:0 erzielte, indem er eine perfekte Hereingabe von Chris Sokal verwandelte. Doch die DJK kam zurück: nach einem Freistoss von der 16er Außenlinie kam Mauris Rüth freistehend zum Kopfball und verwandelte zum 1:1 nach 18 Min. - das war arg billig ... 10 Min. später war es erneut Marius Mergenthal der mit einer scharfen Hereingabe ein Eigentor erzwang: Felix Zirkelbach war der Unglücksrabe - 2:1. Bis zur Pause  brachte noch ein Hannes-Schirmer-Freistoss Gefahr, den Keeper Florian Schöner zwar nicht unter Kontrolle brachte, aber kein SG-Angreifer zur Stelle war. Die DJK spielte gut mit, strahlte aber wenig Torgefahr aus und Keeper Flo Schlereth konnte sich schonmal Gedanken über die abendliche Kirchweihparty machen.

Nach dem Wechsel setzte erneut Hannes Schirmer das erste Ausrufezeichen: sein 18-Meter-Abschluß führte - da abgefälscht - zum Eckball und die Hereingabe von Kim Herder brachte nach 53 Min. das 3:1: Seb Schirmer packte alte Tugenden aus und verwandelte per Kopf zur Vorentscheidung.  Julian Brändlein machte nach 68 Min. endgültig den Deckel drauf: das Zuspiel von Chris Sokal verwandelte der Torjäger mit einem Lupfer über den Keeper sicher zum 4:1-Endstand. Die DJK versuchte es nochmal mit Distanzschüßen, die allerdings realtiv harmlos verpufften. Und auch die letzte und einzig gute Chance der Gäste kurz vor Ende ging knapp am SG-Gehäuse vorbei. Die SG verwaltete in den letzten 15 Min. das Ergebnis, was ja okay war und verhinderte so die obligatorischen Gegentore in der Schlußphase. Dass man dabei kaum mehr Offensivaktionen hatte, gilt es zu verbessern, genauso wie die doch noch hohe Anzahl an Ballverlusten.

Aber: der Patient ist auf dem Weg der Besserung und man kann nach einer Woche unter Pero Skoric nicht erwarten, dass nun alles funktioniert. So konnte die SG die DJK in der Tabelle hinter sich lassen und wird natürlich alles versuchen, um sich nächsten Sonntag die SG Castell/Wiesenbronn zu schnappen !

 

Wülfershausen hat den längeren Atem

Trotz einer engagierten Leistung vor der Pause und auch noch bis zur 60. Min. musste sich die SG am Ende der DJK mit 1:3 geschlagen geben. Gerade in der Schlußphase hatte die Elf von Matthias Bohn dem Gastgeber kaum mehr was entgegen zu setzen. Vielleicht wäre alles anders gekommen, hätte Kim Herder nach 58 Min. auf feinen Pass von Arndt Pfrang Keeper Leon Baum überwunden, doch blieb der Goalie Sieger im Eins-zu-Eins. Auch die anschließnde Ecke, getreten von Kim Herder, eröffnete eine gute Kopfballchance für Nick Lechner, aber die Kugel ging knapp neben das Gehäuse. Auf der anderen Seite stand Marco Nöth in der 76 Min. nach einer weiten Flanke mutterseelen alleine und hämmerte das Leder, unhaltbar für Flo Schlereth, in die Maschen zum vorentscheidenden 2:1. Das finale Tor durch Fabian Benkert nach 86. Min. - ihn darf man natürlich nicht so alleine lassen - war dann auch der Endstand. Auf beiden Seiten gab es noch eine Möglichkeit durch Sebastian Schirmer bzw, Fabian Benkert, doch mit dem Toreschießen war`s vorbei.

Die erste Halbzeit stand zunächst im Zeichen der SG: nach zwei Halbchancen tankte sich Marius Metgenthal nach 18 Min. auf links durch, passte nach innen und Christian Sokal vollstreckte aus kurzer Distanz zum 1:0. Schade, dass nur 4 Min. später schon der Ausgleich fiel: bei einer Flanke von rechts haperte es an der Zuordnung im Strafraum und Tobias Benkert netzte aus 5 Meter ein. Danach wog das Spiel hin und her, wobei die Murmel im 16er Julian Brändlein zu weit weg sprang, auf der anderen Seite Flo Schlereth sich auszeichnen konnte und Fabian Benkert nur die Unterkante der Latte traf. Kurz vor der Pause war nochmal die SG am Drücker, allerdings zielte Sebastian Schirmer einmal zu ungenau und beim zweiten Versuch kurz danach wurde er abgeblockt. Das waren schon gute Ansätze, allerdings ohne durchschlagenden Erfolg.

Für Neu-Trainer Pero Skoric, der das Spiel beobachtete, waren es aufschlussreiche 90 Minuten und er wird hoffentlich für`s Spiel am kommenden Samstag gegen die DJK die richtigen Lehren ziehen.

 

Und wieder war`s kurz vor Schluß

Es zieht sich durch wie ein roter Faden - in einem beiderseits schwachen Spiel war der Gast aus Eßleben der Glücklichere, indem man in der 85. Min. den Lucky Punch setzte, zum 1:2. Wiedermal schafft es die SG nicht, zumindest 1 Punkt über die Zeit zu bringen, was letztendlich vielleicht gerecht gewesen wäre; das interessiert aber morgen keinen mehr ...

Der TSV hatte den besseren Start und Flo Schlereth - der in den letzten Wochen einzig Beständige - musste bereits nach 90 Sekunden sein ganzes Können aufbieten, um einen 18-Meter-Schuß zu entschärfen. Auch Chance zwei und drei gehörte der Noack-Truppe. Fast hätte dann der SG-Keeper das 1:0 eingeleitet, als ein weiter Abschlag bei Jluian Brändlein, der jedoch die Kugel nicht 100%ig traf. Eine zweite Möglichkeit des Mittelstürmers nach 24. Min. ging knapp am Kasten vorbei. Weiter passierte nich viel vor dem Wechsel - 0:0.

Auch nach der Pause war der TSV erstmal agiler: nach 55 Min. knallte der TSV-Stürmer noch drüber, aber als ein SG-Abwehrspieler nach 62 Min. die Kugel verdaddelte, kam der Ball nach innen und Philipp Königer donnerte das Leder aus 7 Meter humorlos in den Winkel - 0:1. Doch die SG zeigte Reaktion: der eingewechselte - weil erkältet - Chris Sokal flankte nach innen und Julian Brändlein war - mit gütiger Mithilfe des TSV-Keepers - per Kopf zur Stelle und es stand 1:1. Wer nun dachte, die SG gibt Gas und spielt zielstrebig nach vorne, sah sich getäuscht - wieder passierte herzlich wenig. Lediglich noch einmal entstand sowas wie Torgefahr, als Julian Brändlein eine Marius-Mergenthal-Flanke erneut per Kopf auf das TSV-Gehäuse brachte, doch diesmal war Keeper Ringelmann auf den Posten. Und als man nach 85 Min. seitens der SG ein Foulspiel reklamierte, spielte der Gast munter weiter und vollstreeckte zum 1:2. Das war`s dann auch und die Barth-Truppe stand erneut mit leeren Händen da.

Besser machte es die RESERVE, obwohl man auch hier beim 4:3 gegen Grafenrheinfeld 2 vor allem in der Defensive sehr wacklig war. Nicht von ungefähr kam der 0:1-Rückstand nach 18 Min., den jedoch Dominic Keller nach 30 Min. ausglich. Eine erneute Tiefschlafphase gleich nach dem Wechsel führte zum 1:2 und 1:3. Doch die Jungs zeigten zumindest Moral: Fabio Ehwald verkürze auf 2:3 nach 55 Min. und Dominic Keller drehte das Spiel mit seinen Toren in der 63. und 79. Min komplett. Zwar blieb es spannend bis zum Schluß, doch brachte die SG den knappen Vorsprung über die Zeit - weiter so !

 

 

Die verflixten letzten Minuten

In der Bundesliga würde man von einem Mentalitätsproblem sprechen, bei der SG ist es eher mangelnde Cleverness. Wir erinnern uns: 85. Spielminute gg. Mühlhausen das 1:2, 82. Spielmin. der 2:2-Ausgleich per Freistoss in Schleerieth und diesmal ... 88. Spielmin. wiederum der 2:2-Ausgleich der starken Eisenheimer per Foulelfmeter, als Arndt Pfrang zu ungestüm zu Werke ging und Schiri Föller nichts anderes übrig blieb, als auf den Punkt zu zeigen. Das war bitter, wenn auch vom Ergebnis her gerecht.

Die erste Viertelstunde gehörte der SG und nach 1 (!) Minute MUSS es eigentlich 1:0 heißen, als eine Marius-Mergenthal-Flanke dem frei stehenden Daniel Jakob über den Schlappen rutschte. Nach dieser Anfangsphase kam die Fleischmann-Elf ins rollen und Keeper Flo Schlereth konnte bei einem Hübner-Freistoss, einem 18-Meter-Knaller von Jannik Frosch und einer Volleyabnahme von Jens Rumpel aus kurzer Distanz innerhalb von 5 Min. dreimal glänzen. Es deutete sich somit die Führung an und nach 21. Min. war es soweit: Spieler-Trainer David Fleischmann donnerte einen 23-Meter-Freistoss mit der Qualität zum "Tor des Monats" unhaltbar in den Winkel. Doch die Elf des verletzten Spieler-Trainers Dominik Barth zeigte Reaktion: nach einer feinen Kombination über Julian Brändlein und Arndt Pfrang fackelte Hannes Schirmer nicht lange und vollstreckte aus 18 Meter, halbrechte Position, ins "lange Eck" zum 1:1-Ausgleich, nur 4 Min. später. Es war nun mächtig was los, beidseitig ballerte man aus allen Rohren, ohne jedoch bis zur Pause nochmal erfolgreich zu sein, auch weil der umtriebige Chris Sokal in der 45. Min. im 1-zu-1 an Keeper Bedacht scheiterte.

Auch die 2. Hälfte begann mit einer guten Möglichkeit des kämpferisch überzeugenden Daniel Jakob, doch sein 17-Meter-Schuß nach Vorlage Julian Brändlein ging über den Kasten. Diesmal dauerte es jedoch lediglich 5 Min., bis die SG erfolgreich war: Arndt Pfrang schlug einen weiten Diagonal-Pass von rechts, Kim Herder lauerte am 5-Meter-Eck links und vollstreckte volley, flach zum 2:1 - erneut ein schöner Treffer. Die Weindörfler machten nun wieder Dampf, mit ihrem stets gefährlichen Sturm-Trio Fleischmann/Hübner/Rumpel und letzterer war dann auch in der 53. Min. per Kopf nach Ecke erfolgreich, doch Schiri Föller entschied - zum Glück für die SG - auf Stürmerfoul. Aber vor allem David Fleischmann schoß aus allen Lagen, meist jedoch zum Glück zu ungenau. Dazwischen - 65. Min. - zeigte Chris Sokal seine Gefährlichkeit, als sein Drehschuß aus 18 Meter vom Gäste-Keeper gerade so zur Ecke abgewehrt wurde; und bevor Tobias Schäfer nach 78 Min. die Latte des SG-Gehäuses anvisierte, hatte Julian Brändlein SEINE Kopfballchance, nach einem Hannes-Schirmer-Freistoss. Doch fehlt dem Torjäger zur Zeit einfach das Quentchen Glück und der Ball ging knapp neben das Tor. Nochmal glänzte Flo Schlereth im 1-zu-1 nach einem Jens-Rumpel-Solo, bevor er gegen den von Matthias Hübner getretenen Elfer machtlos war. Dass nicht jeder Schiri eine weitere Attacke im SG-Sechzehner in der 90. Min. durchgehen lässt, wollen wir nicht verheimlichen; doch stand er nahe bei und hat wohl richtig entschieden. Die daraufhin folgende gelb-rote Karte wegen Meckerns für Fabian Korte hatte keine Auswirkung mehr aufs Spiel, tut aber der Mannschaftskasse gut.

Fazit: Es war diesmal ein couragierter Auftritt der Barth-Elf, vor allem wenn man berücksichtigt, dass mit Patrick Amthor, Seb Schirmer (beide Urlaub), Coach Dominik Barth (verletzt) und ab der 70. Min. Chris Sokal (leichte Gehirnerschütterung) etablierte Akteure fehlten bzw. ausfielen. Die Weindörfler bestätigten ihre gute Form, verlangten der SG alles ab und kamen - wenn auch letztendlich glücklich, da erst in der 88. Min. - zu einem gerechten Remis. Für die SG war es ein kleiner Schritt in die richtige Richtung; auch wenn es tabellarisch nicht viel gebracht hat, stimmten diesmal Einstellung und Moral. Jetzt heißt es nachlegen am kommenden Sonntag gegen Eßleben, dann hoffentlich wieder mit voller Kapelle !

 

Fehlentscheidung bringt die SG auf die Verliererstraße

Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit: auch die Leistung beim 1:2 gg. Mühlhausen/Schraudenbach war insgesamt nicht dazu angetan zu sagen, dieses Spiel muss man trotzdem gewinnen. Klar war der unberechtigte Elfmeter in der 70. Min. zum 1:1-Ausgleich, als Coach Dominik Barth klar den Ball spielte und Schiri Tayfun Akyol trotzdem Elfmeter pfiff, der Knackpunkt, doch insgesamt war die SG zu brav und zu harmlos, um als Sieger vom Platz zu gehen.

Wiedermal startete die SG verheißungsvoll, als Chris Sokal nach 10 Min. auf Flanke von Julian Brändlein per Kopf hätte einnetzen können. Kim Herder traf anschl. nur den Außenpfosten und Daniel Jakob`s 22-Meter-Knaller ging knapp drüber. Auch die Chance von Chris Sokal nach 29 Min. - halbrechts, drüber - hätte ins Tor gekonnt - ging aber nicht. Dann zielte der TSV zweimal knapp vorbei, hatte also auch seine Chancen, bevor es in die Pause ging.

Bis dahin war noch alles einigermaßen im Lot und als Julian Brändlein nach 51 Min. eine Chris-Sokal-Flanke per Kopf versenkte, glaubte man auf der Siegerstraße zu sein. Jetzt "Gas geben", nachlegen, das 2:0 machen und 3 Punkte heimfahren - doch es passierte nichts mehr seitens der SG ... Das Schiri Akyol dann noch mithalf das Blatt endgültig zu wenden, passte ins Gesamtbild der 2. Halbzeit. Dominik Barth trennte den TSV-Stürmer fair vom Ball, der flog drüber und der Referee pfiff zum Entsetzen bei der SG und den Fans den Elfer; Sebastian Neubert war`s egal und er versenkte das Leder unhaltbar zum Ausgleich. Und zu allem Übel lies sich die SG-Abwehr in der 85. Min. noch mit einem simplen Doppelpass düpieren und Steven Rumpel vollstreckte zum 1:2. Das war`s. Wiedermal gingen 3 Punkte verloren und so wurde der doch über weite Strecken des Spiels leblose Auftritt hart bestraft.

Die RESERVE zeigte zumindest Moral beim 2:2 gegen die 2. Mannschaft des TSV. Anfangs noch im Tiefschlaf - nach 8 Min. stand es 0:2 - erwachte man im Laufe des Spieles und schaffte mit einen Doppelschlag nach der Pause in der 65. und 82. Min. durch Fabio Ehwald den Ausgleich. Weitere Chancen wurden leider vergeben - selbst in der letzten Minute durch PM. Im Gegensatz zu seinem Kollegen zeigte sich Schiri Yusuf Celik aus Lohr (klar, für ein A-Klassen-Spiel muß einer unbedingt 57 km fahren!) wenig elfmeterfreudig, als er einen heftigen Trikotzupfer an Dominic Keller durchgehen lies. Trotzdem - abgesehen von der Anfangsphase war es ein gutes Spiel der SG mit einem halben Happy-End.

 

Die SG beim 1:4 komplett von der Rolle

Man muss das Spiel in Grettstadt schon mal eine Nacht sacken lassen, um es einigermaßen emotionsfrei zu analysieren; alles andere hätte ein mittleres Erdbeben verursacht.

Was ist nur los mit der SG ? Wie ist es zu erklären, dass die Barth-Elf nach 25 Min. komplett den Faden verliert und die restlichen 65 Minuten strukturlos, mutlos und ohne "Feuer" abspult, sodass die Fans den Schlußpfiff nur noch herbei sehnen ... schlimm !

Dabei hätte nach 20 Min. das Spiel gegen einen biederen Gegner zugunsten der SG schon entschieden sein müssen: nicht nur das 1:0 nach 11 Min. durch Dominik Barth mit einem Schlenzer ins "lange Eck" waren torreif, nein auch 3 bis 4 weitere "todsichere" Chancen hätten zu Treffern führen müssen. So kam es wie es kommen musste: der erste Angriff der bis dahin chancenlosen und kein Land sehenden Gastgeber brachte das 1:1, als ein SG-Abwehrspieler die Kugel nicht traf und der TSV-Angreifer einfach "Danke" sagte. Die prompte Unsicherheit wurde durch einen Pfostenschuß des TSV, eine Minute später, dokumentiert. Bis zur Pause passierte dann kaum mehr was; die Hoffnung lag auf den zweiten 45 Minuten.

Doch der Schuß ging nach hinten los: nach 53 Min. stand es 3:1 für den TSV, als die SG beim 1:2 die Kugel nicht wegbrachte und beim 1:3 ganz einfach ausgekontert wurde. Auch das 1:4 nach 65 Min. fiel nach letzteren Muster. Und was kam von der SG ? 2 Topchancen durch Dominik Barth und Julian Brändlein, die jeweils allein vorm Keeper die Murmel nicht im Kasten unterbrachten. Ansonsten war es relativ einfallslos und emotionslos, daran änderten auch diverse Positionswechsel nichts.

Klar muss man jetzt seitens der SG das Spiel intern aufarbeiten, die Ärmel hochkrempeln und am Sonntag gegen Mühlhausen/Schraudenbach "Gas geben". Alles andere hilft nichts, auch wenn wiederum einige Spieler urlaubsbedingt nicht zur Verfügung stehen. Das ist zwar ärgerlich und bei der SG stark ausgeprägt, darf aber nicht als Vorwand gelten.

Die RESERVE schaffte beim Tabellenführer in Waigolshausen/Theilheim ein beachtliches 1:1. Trotz optischer Überlegenheit der Gastgeber ging die SG nach 41 Min. per Foulelfmeter an dem starken Titus Joachim durch Dominic Keller mit 1:0 in Führung. Auch nach dem Wechsel sorgte ein SG`ler für den Ausgleich: Andy Stark bugsierte die Kugel nach 54 Min. unglücklich ins eigene Netz. Trotzdem: starke Leistung der SG, worauf sich aufbauen lässt.

Die DRITTE bleibt weiterhin ungeschlagen: mit 1:1 trennte sich man vom TSV Grettstadt 2. Patrick Miller brachte nach 49 Min. seine Farben mit 1:0 in Führung, die jedoch bereits 10 Min. später egalisiert wurde. Insgesamt war es ein gerechtes und zufriedenstellendes Ergebnis.

 

 

Der Coach entscheidet das Spiel

Halbzeit an der Obbacher Kirchweih im Spiel gegen den SV Stammheim, Spielstand 0:0. Beide Teams hatten kaum Torszenen und so hofften die Fans auf die 2. Halbzeit, die dann auch lebendiger wurde. Erstmal musste Louis Schmittfull, der die etatmäßigen Keeper bestens vertrat einen satten Schuß zur Ecke lenken, bevor Chris Sokal zweimal die Chance hatte, seine Farben in Führung zu bringen: der erste Versuch ging noch über den Kasten, beim zweiten spielte er Kumpel Arndt Pfrang an, der jedoch im Abseits stand. Bei dieser Aktion verletzte sich Chris Sokal leicht und für ihm kam der diesmal das Geschehen von außen beobachtende Coach Dominik Barth ins Spiel. Nur drei Minuten später zeigte er seinen Torinstinkt: Hannes Schirmer spielte einen Pass in die Tiefe und der SG-Spielertrainer schloß nach 57 Min. aus halblinker Position unhaltbar für Torwart Klein ab - 1:0.

Nur 5 Min. später hatte er die Gelegenheit zum 2:0, doch sein Seitfallschuß ging über das Gehäuse. Danach verflachte das Spiel wieder, was Torchancen anbelangte und erst in den letzten 10 Min. wurde es nochmal brenzlig, hüben wie drüben. Bis zuletzt musste die SG um den Sieg bangen, da auch auf Seiten des Gastgebers die Souveränität nicht zum Vorschein kam. Als der gute Louis in der 92. Min. den letzten SV-Kopfball meisterte war`s dann auch geschafft - schön gespielt ist was anderes, aber nach den letzten Niederlagen zählte nur das Ergebnis - und das hieß 1:0 und bedeutet 3 Punkte und vorübergehend Platz 6 in der Tabelle. 150 Fans der SG zollten am Ende Beifall, auch weil die Einstellung wieder gepasst hat.

2:6-Schlappe für die Reserve

Im Vorspiel unterlag die Reserve in der Höhe sicher überraschend mit 2:6. Die Tamer/Günni-Truppe war zwar gewarnt ob der bisher erzielten Treffer des Gegners, trotzdem zeigte sich die SG-Defensive überrascht und sorglos. Dem 0:1 nach 17 Min. ging ein Querschläger vorm 16er voraus und die anschl. Kombination im Strafraum konnte keiner unterbinden. Keeper Tamer Gürek war machtlos. Danach gab es zwar einige Halbchancen durch Dominik Keller und Jan Wehner, jedoch ohne Torerfolg. Besser machte es der SV, indem man nach 40 Min. einen unnötigen Foulelfmeter zum 0:2 verwandelte.

Nach der Pause war der Gast gnadenlos effektiv und erhöhte bis zur 84 Min. auf 0:5 (!). Erst danach schafften Dominik Keller und Daniel Jakob Ergebniskorrektur, was natürlich zu spät kam. Das finale i-Tüpfelchen gelang Oldie Dieter Wirsching, der einen Eckball in der 90. Min. direkt verwandelte.

Ein gebrauchter Tag für die SG, den es zu analysieren gilt. Denn das personell gut aufgestellte SG-Team enttäuschte auf der ganzen Linie.

3:3 - eine gefühlte Niederlage

Nur 3:3, nach einer 3:1-Führung bis zur 75. Min. beim bisher punktlosen Schlußlicht TSV Nordheim/Sommerach - das fühlt sich echt nicht gut an. Und statt eine klare Führung gegen einen mit Verlaub fußballerisch limitierten Gegner souverän zu Ende zu spielen, kommt man unverständlicherweise ins trudeln und baut den Gegner förmlich auf.

Dabei begann die SG stark, wie eine Spitzenmannschaft: vier 100%ige Chancen in den ersten 10 Minuten, aber leider kein Tor. Dazwischen ein Nordheimer Angriff und es steht 1:0, als die Abwehr pennte. Zum Glück waren in der Beziehung die Gastgeber nicht besser und Hannes Schirmer konnte nach 17 Min, per Kopf ausgleichen, als eine Kim-Herder-Flanke zu kurz abgewehrt wurde. Nun standen die Zähler wieder auf Null und aufgrund der SG-Überlegenheit konnte/musste man mit weiteren Toren rechnen. Aber, was passierte ? Nichts ! Irgendwie selbstzufrieden lehnte sich die Barth-Elf wieder zurück - es wird schon gut werden ... Erst in der 35. Min. eine Halbchance durch Chris Sokal`s Kopfball und kurz danach scheiterte Seb Schirmer - etwas überrascht ob dieser Möglichkeit - aus 8 Meter am Keeper. Fast wäre sogar der TSV in Führung gegangen, doch Flo Schlereth reagierte glänzend.

Nach der Pause endlich eine SG wie man sie sich (über 90 Min.) vorstellt: 48. Min., Julian Brändlein vollstreckt aus 17 Meter nach Pass Seb Schirmer überlegt zum 2:1. Gleich danach scheitert Chris Sokal aus kurzer Distanz an Keeper Pfaff - eigentlich ein Muss-Tor. Wiederum Julian Brändlein wird im Sechzehner gelegt - Hannes Schirmer verwandelt den Elfer unten links zum 3:1. Alles klar ? Nein ! Warum nicht ? Weil die SG wieder den Schlafmodus einschaltet. Und der TSV, allen voran der bei allen bekannte Torjäger Raphael Steffen, riecht die Beute. Erst zielt er noch knapp daneben, doch nach 78 Min. wars soweit: nach einem Querschläger in der Abwehr vollstreckt er zum 2:3, um dann nach 82 Min. die Überraschung perfekt zu machen: Schiri Rückert pfeifft einen indirekten Freistoss wegen Rückpass am 5er und trotz 11 Mann auf der Torlinie, hämmert Steffen den Ball in die Maschen: 3:3. Beide Seiten hatten danach noch ihre Möglichkeit, jedoch ohne Erfolg, auch weil SR Rückert einen Treffer von Seb Schirmer wegen angeblichem Abseits nicht anerkannte.

Sei`drum, jetzt gilt es zu analysieren, worin diese Leistungsschwankungen innerhalb 90 Min. begründet sind; denn 15 Minuten guter Fussball vor und dito nach der der Pause reichen weder um vorne mitzuspielen, noch den Tabellenletzten zu schlagen. Das Weininselteam hat es sich - mit ihren Mitteln - allemal den Punkt verdient, auch wenn man selbst überrascht war, ob diesem kuriosen Remis.

Die Erfolgsgeschichte der 3. Mannschaft geht weiter: 3:0 hieß es am Ende nach Toren von Sebastian Stahl per Foulelfmeter (einen weiteren hielt der Keeper, Niklas Manger wurde jeweils gefoult), Patrick Miller mit einem Körperteil an der Frontseite seines Bodys und Oldie Bernd Halbig. Wieder 3 Punkte, wieder zu Null - "Klippo" (Lukas Manger) wandelt auf den Spuren von Oli Kahn - und 30:0 Tore - einfach fantastisch.

 

Bittere Pille - 2:4

Damit hätten wohl die wenigsten gerechnet, auf Grund der bisherigen doch sehr ansprechenden Ergebnisse in der Liga und im Toto-Pokal: mit 2:4 unterlag die SG einer abgezockten, cleveren und spielstarken Bayernliga-Reserve des TSV Abtswind. Das Ergebnis spiegelt sich natürlich auch in der Tabelle wider: Platz 9, 5 Punkte und 7 Zähler Rückstand auf die Tabellenspitze, liest sich nicht wirklich gut, ist aber nach vier Spieltagen noch wenig aussagekräftig ...

Dabei begann die SG furios: auf Flanke Arndt Pfrang landete Sebastian Schirmer`s Abschluss auf der Lattenoberkante und nach 8 Min. netzte Torjäger Juilan Brändlein zum 1:0 aus 12 Meter ein, nachdem Seb Schirmer das Leder "durchsteckte". Doch bereits nach 15 Min. der Ausgleich: die SG-Abwehr war offen wie ein "Scheunentor" und Kapitän Kaminski hatte wenig Mühe aus knapp 16 Meter unhaltbar einzunetzen. Aber die SG war noch voll im Spiel, doch Arndt Pfrang fand bei seinem Distanzschuß in Torwart Wurlitzer seinen Meister. Bei der anschl. Ecke wurde der Korte-Schuß per Kopf vor der Linie abgewehrt. Allerdings war die SG-Defensive an diesem Tag ungewohnt löchrig: Leon Beßler schloß nach 33 Minute eine feine Vorlage per Sohle mit einem ebenso feinen Schuß aus 16 Meter ab, unhaltbar für den eben eingewechselten Keeper Flo Schlereth, der den verletzten Jens Dotzel nach 29 Min. ersetzte. Nochmals bäumte sich die SG vor der Pause auf, doch scheiterte Sebastian Schirmer sowohl per Kopf (vorbei), als auch aus der Drehung am TSV-Keeper.

Auch nach dem Wechsel war die SG erstmal am Drücker: Julian Brändlein`s Lupfer ging jedoch über das Gehäuse und Sebastian Schirmer schweiterte aus 5 Meter, nach toller Flanke von Nick Lechner, am Goalie. In der nächsten Szene hielt Keeper Schlereth die SG mit einem tollen Reflex im Spiel. Trotzdem schaffte die Elf des verletzten Coach Dominik Barth das 2:2 nach 64 Min.: erneut war es Julian Brändlein der eine überlegte Marcel-Halbig-Hereingabe aus kurzes Distanz cool verwertete. Zwei Minuten später jedoch der erneute Rückschlag: ein ungewolltes Handspiel im SG-16er verwertete erneut Kapitän Kaminski per Elfer zur 2:3-Führung. Und weiter klebte das Pech der SG am Stiefel bzw. am Kopf: bei seinem zweiten Lattentreffer nach 68 Min. hatte Seb Schirmer erneut kein Fortune. Die SG stürmte weiter - was blieb auch anderes über - und der TSV konterte. Einer davon, in der 73. Min., führte dann durch Jona Riedel zum 2:4 und zum knock out für die SG, wobei selbst in den letzten 10 Minuten Hannes Schirmer mit zwei Distanzschüssen und Chrissi Sokal mit zwei Abschlüssen den Anschlusstreffer  nur knapp verpassten.

Fazit: trotz einer engagierten Leistung reichte es diesmal nicht um zu punkten, da der Gegner einfach zielstrebiger und effektiver zu Werke ging, seine Offensiv-Qualitäten (5 Tore pro Match !) ausspielte und die SG diesmal in der Defensive ungewohnt fehlerbehaftet war - so kommt ein 2:4 zustande ...

Die SG ist weiter ungeschlagen

Aber was war denn das für ein Gefühlschaos ! Erst die blutleere erste Halbzeit, die zurecht mit einem 0:2-Rückstand für die SG endete, danach der fantastische Zwischenspurt und einem 3:2-Vorsprung innerhalb von 15 Min., um dann doch noch den Ausgleich in der 81. Spielmin. hinnehmen zu müssen - eine wahnsinnig aufregende Partie endete mit einem gerechten Remis.

Was war blos los mit den Jungs von Domi Barth in den ersten 45 Minuten ? Bereits nach 2 Min. klapperte es im Kasten von Jens Dotzel: der VfL führte eine "kurze Ecke" aus, keiner verhinderte die Flanke und Sturmführer Philipp Weissenseel verlängerte die Pille ins "lange Eck". Ein Weckruf für die SG ? Weit gefehlt. Der VfL hatte weitere Chancen und überdies vertaddelte ein SG-Abwehrspieler nach 23 Min. die Kugel, der Ball kam nach innen und hier konnte man sich nur per Foul behelfen - Elfmeter, erneut Weissenseel, 2:0, obwohl Keeper Dotzel die Ecke ahnte. 2 Min. später blockte Fabian Korte in höchster Not und verhinderte so das 0:3. Und was passierte in der SG-Offensive ? Wenig ... ein einziges mal kam man gefährlich vor den Kasten, doch Arndt Pfrang scheiterte - auf Pass Domi Barth - nach 26 Min. aus kurzer Distanz am baumlangen Goalie Leipold. Dann war Pause - Gott sei Dank.

Und siehe da, die SG kam wie ausgewechselt zurück. Nach einer Barth-Ecke brachten die Weindörfler den Ball nicht weg und der eingewechselte Kim Herder war am "langen Pfosten" zur Stelle und netzte flach aus 7 Meter ein. Das war die Initialzündung und die SG machte weiter Druck und kam 2 Min. später zum Ausgleich: erneut nach einer Ecke war Domi Barth gedankenschnell am rechten Fleck und vollstreckte aus kurzer Distanz zum 2:2. Der VfL wankte und lies sich nach 68 Min. das 2:3 einschenken: Domi Barth setzte sich auf links energisch durch, passte nach innen und Sebastian Schirmer hatte wenig Mühe, aus 8 Meter die Kugel zu versenken - welch ein 15-minütiges Feuerwerk !

Doch der VfL berappelte sich, fand über den Kampf wieder zum Spiel und profitierte von der Standard-Schwäche der SG an diesem Tag. So musste nach Eckball- und Elfmeter-Tor nach 81 Min. ein Freistoss herhalten, um den Ausgleich zu erzielen: ein langer ruhender Ball aus dem Halbfeld segelte in den SG-Sechzehner, keiner fühlte sich zuständig und VfL-Stürmer Chr. Höhn verlängerte mit der Spitze zum 3:3, unhaltbar für Jens Dotzel. Danach wurde es noch 1 - 2 mal brenzlig im SG-Strafraum und auf der anderen Seite pfiff der manchmal unglücklich agierende Schiri Felix Richter Marius Mergenthal aus nach seiner Sicht abseitsverdächtigen Situation zurück, was natürlich die SG-Gemeide anders sah.

Alles in allem war es ein gerechtes Remis vor 130 Zuschauern - ein Spiel, in dem alles geboten war, mit einem "nur" halben happy end. 

 

 

Das hätte man leichter haben können ...

Völlig unnötig brachte sich die SG nach dem Wechsel in Schwierigkeiten und rettete ein 2:1 über die Zeit. Dabei spielte die Elf von Coach Dominik Barth, der diesmal zunächst das Spiel von draußen verfolgte, eine grandiose 1. Halbzeit. Stets Herr der Lage erspielte man sich vor der Pause eine Chance nach der anderen und netzte auch zweimal ein: 10. Spielmin., Julian Brändlein luchste seinem Gegenspieler die Kugel ab und vollstreckte aus 10 Meter, halbrechts, zum 1:0. Und weiter ging es nur in eine Richtung, nämlich auf das Tor der DJK. Auf Flanke des wuseligen Kim Herder scheiterte erneut Julian B. per Kopf am Keeper; Chris Sokal donnerte nach 27 Min. drüber, wobei ein Abspiel zum frei stehenden Mitspieler hier wohl besser gewesen wäre. Drei Min. später scheiterte Kim Herder nach Pass Chris Sokal noch an Torwart Zundel, doch in der 32 Min. war es soweit: nach einem klasse Spielzug über rechts legte Julian Amthor vor und Chris Sokal schoss überlegt aus 11 Meter ein. Kleine Unachtsamkeiten in der SG-Abwehr, interessanterweise durch SG-Stürmer erzeugt, brachten kurz vor der Pause zweimal ein bisschen Gefahr, doch Goalie Flo Schlereth war entweder auf dem Posten oder die Kugel ging knapp vorbei. Bis dahin aber eine absolut verdiente 2:0-Führung und fast fehlerfreie Leistung.

Nach dem Wechsel wurde die DJK agressiver und schaffte prompt nach 50 Min. den Anschlußtreffer, als keiner den Ball aus der SG-Gefahrenzone brachte, obwohl die Kugel bereits in den eigenen Reihen war. Der 20-Meter-Schuss von Marco Weber schien allerdings auch nicht ganz unhaltbar. Die SG verlor dadurch erstmal ihre vorher gezeigte klare Linie und die fanatischen DJK-Fans trugen ebenfalls ihren Teil dazu bei. Als der DJK kein weiterer Treffer gelang, übernahm die SG so ab der 70. Min. vorerst wieder das Kommando mit mega Chancen: nach feinem Pass von Dominik Barth traf Julian Brändlein jedoch nur den Innenpfosten und warum der Coach nach 75 Min. nicht selbst abschloss, sondern etwas zu ungenau auf Julian B. passte, bleibt wohl sein Geheimnis (vll aus Rücksicht auf seinen Ex-Verein !?). Als dann Hannes Schirmer nach 77 Min. mit einem strammen 18-Meter-Schuss knapp das Ziel verfehlte, galt es nur noch, die letzten 15 Min. heil zu überstehen und die Halb-Chancen der DJK zu verteidigen.

Natürlich war es ein verdienter Sieg, der spielerisch klar überlegenen Barth-Truppe; doch bei einem stärkeren Gegner hätte die fehlende Souveränität nach der Pause auch leicht ins Auge gehen können, was vollkommen unnötig gewesen wäre ...

Gerechtes Remis gegen den Top-Favoriten

Mit einem leistungsgerechten 1:1-Unentschieden trennte sich die SG gegen den FC Gerolzhofen, der ja große Ambitionen auf den Aufstieg hat. Das Spiel hatte von Anfang an Tempo, jedoch ohne die großen Torchancen. Der FC hatte mehr Ballbesitz, die SG die erste Möglichkeit: nach Flanke Felix Baum konnte Chris Sokal die Kugel nicht verwerten. Auf der anderen Seite ging ein 16-Meter-Schuß knapp am Gehäuse von Flo Schlereth vorbei. Bei einem Lattentreffer in der 35. Min. hatte die SG das Glück des Tüchtigen. Dann das doch überraschende 1:0: Sebastian Schirmer erlief das Leder und lupfte gekonnt über Keeper Valentin Roth ins Tor. Ein weiterer guter Abschluß durch Chris Sokal war dann sichere Beute des Geo-Keepers.

Auch nach der Pause war erstmal die SG torgefährlich: eine scharfe Hereingabe vom Kapitän fand jedoch keinen Abnehmer. Nun wurde der FCG stärker, verpasste zweimal das Ziel, war dann jedoch im dritten Anlauf nach 59 Min. erfolgreich: Austine Okore nutzte einen SG-Abspielfehler, passte zu Jannik Merkel und der vollstreckte aus 12 Meter, unhaltbar, zum Ausgleich. Die SG brauchte nun etwas, um den Treffer zu verdauen, wurde jedoch ab der 70. Min. wieder stärker: innerhalb 5 Min. scheiterte erst Dominik Barth mit einem 19-Meter-Schuß am Außenpfosten und kurz darauf Julian Brändlein, nachdem er seinen Gegenspieler austanzte, am rechten Innenpfosten - das war einfach Pech. Zuletzt gab es noch eine FCG-Kopfballmöglichkeit aus 5 Meter, die das Ziel verfehlte und einen 8-Meter-Abschluß von Sebastian Schirmer, der über das Gehäuse flog.

Letztendlich war es ein für beide Seiten gerechtes Ergebnis, was alle Chancen für die nächsten Spiele offen lässt. Für die SG gilt: etwas ruhiger am Ball sein, nicht so hektisch nach vorne und öfters mal den Kopf heben, um Fehler zu vermeiden - aber: 1. Spiel, das wird schon ...

Die Reserve landete einen 3:1-Sieg gegen den SV Türkyiemspor SW. Dabei tat man sich mit der Chancenverwertung lange sehr schwer und geriet sogar mit 0:1 in Rückstand - Flanke, Kopfball, Tor. Erst als sich die Türken mit zwei Platzverweisen wegen Meckern (jeweils die Torleute) in der 68. und 70. Min. selbst bestraften, drehte sich das Spiel: Marcel Halbig (72.), Andy Stark (76.) und Jan Wehner (83.) mit dem Tor des Tages - eine 20-Meter-Bogenlampe - fuhren noch 3 mühsame Punkte ein. Da ist noch Luft nach oben ...

 

 

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